Deutschland
Im dritten Quartal wuchs das Geschäftsvolumen der Bechtle AG um rund 19 Prozent auf etwa 2,44 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand liegt auf Rekordniveau – und der Vorstand zieht daraus Konsequenzen für die Jahresziele.
Im dritten Quartal wuchs JOST Werke in allen Regionen und Geschäftsbereichen – und das ohne Übernahmeeffekte. Nun zieht der Vorstand die Prognose für das Gesamtjahr nach oben.
Michael Gerosa verlässt den TE-Connectivity-Konzern und hat sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der First Sensor AG niedergelegt. Als Nachfolger ist Marcus Resch vorgesehen, der zunächst gerichtlich bestellt werden soll.
Europäische Raumfahrtunternehmen sind oft nicht börsennotiert, was den Zugang für Privatanleger erschwert. Die European Space Ventures AG startet eine Anleihe mit acht Prozent Festzins, deren Erlös in ein Beteiligungsportfolio im New-Space-Sektor fließen soll.
Das Firmenkundengeschäft von Zalando legte im dritten Quartal um fast 28 Prozent zu und mehr als verdoppelte seinen Ergebnisbeitrag. Gleichzeitig führt das Unternehmen eine neue Plattformfunktion ein, die Produkte fremder Onlineshops über einen eigenen KI-Agenten zugänglich machen soll.
Zum Ende des dritten Quartals hat Score Capital ein Neugeschäftsvolumen von 171 Millionen Euro erreicht – rund 74 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Jahresziel von 200 Millionen Euro will das Unternehmen noch übertreffen.
STRATEC verkauft seine Tochter Diatron MI für einen festen Kaufpreis von 10 Millionen Euro an ein indisches Investorenkonsortium. Ohne das verlustreiche Geschäft rechnet der Vorstand für 2026 mit einer bereinigten EBIT-Marge von 13 bis 15 Prozent. Der frühere Ausblick von rund 10 Prozent schloss es noch ein.
Das schwache Konsumklima drückt den Umsatz von ProSiebenSat.1 stärker als erwartet. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bleibt das Unternehmen bei seinem Wachstumsversprechen.
Der Wohnungsentwickler Instone rechnet für 2026 mit deutlich weniger Umsatz und Gewinn, weil private und institutionelle Käufer nach dem Zinsanstieg im dritten Quartal zurückhaltender geworden sind. Einige Transaktionen sind bereits ins erste Quartal 2027 verschoben.
Im dritten Quartal 2026 blieb der Auftragseingang der Rail-Division von Knorr-Bremse rund 130 Millionen Euro hinter den Analystenerwartungen zurück. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen nun beim Umsatz und beim freien Cashflow jeweils mit Werten am oberen Ende der Prognose.
Vorstand und Aufsichtsrat der Alzchem Group haben ein Rückkaufprogramm für bis zu 125.000 eigene Aktien beschlossen. Das Programm startet frühestens nach den Quartalsergebnissen am 29. Oktober.
Der Münchner Netzwerkausrüster aconnic AG hat eine Fremdkapitalfinanzierung über 23 Millionen Euro bis August 2027 verlängert. Parallel laufen Wandelanleihen über 4 Millionen Euro aus, deren Verlängerung noch verhandelt wird.
