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In Zeiten von Inflation und steigenden Energiepreisen suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, um Extrageld in die Haushaltskasse zu holen. Das weiß auch Edelmetallexperte Tobias Kascha.
In vielen Haushalten lagert Altgold, welches einfach zu Geld gemacht werden kann. Oft sind Kunden überrascht, wie viel Geld sie dafür noch bei aktuell hohen Altgoldpreisen beim seriösen Ankäufer erhalten. Wie beim Goldkauf ist auch der Verkauf von Schmuck, Münzen oder Barren eine Vertrauenssache. Setzen Sie also vornehmlich auf einen Händler, dem Sie auch vertrauen.
Zugleich tun Sie beim Verkauf auch etwas Gutes für die Umwelt. Oft kommt der größte Teil der angekauften Metalle in eine Goldscheideanstalt. Dort werden sie recycelt und kommen wieder in den Wertekreislauf. So wird aus Altschmuck ein neuer Barren und Ihre Kasse freut sich.
Folgende Checkliste mit den zehn wichtigsten Regeln für den Verkauf von Edelmetallen hilft bei der Wahl des richtigen Ankäufers.
Tobias Kascha ist Deutschland-Geschäftsführer von philoro EDELMETALLE und verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Edelmetallbranche. Er ist Teil unseres EXPERTS Circle. Die Inhalte stellen seine persönliche Auffassung auf Basis seiner individuellen Expertise dar.
1. Schnelle und transparente Abwicklung
Ein professioneller Ankäufer arbeitet effizient. Jedoch nimmt er sich auch Zeit, um transparent aufzuklären, wie der Edelmetallgehalt bestimmt wird. Nicht selten gibt es zu den verkauften Wertstücken eine persönliche Bindung. Umso wichtiger sind Fairness und Transparenz.
2. Hohe Edelmetall-Ankaufspreise
Achten Sie beim Verkauf von Gold und anderen Edelmetallen wie Silber, Platin oder Palladium darauf, dass Sie einen möglichst hohen Ankaufspreis erhalten. Vergleichen Sie die Preise mehrerer Händler.
3. Transparente Kommunikation der Ankaufspreise
Vertrauenswürdige Ankäufer weisen Ankaufspreise transparent aus. Oft geschieht das über die Webseite. Preise richten sich nach dem aktuellen Edelmetallkurs. Von Händlern, die ihre Preise nicht offen kommunizieren und Sie als Verkäufer an der Prüfung nicht persönlich im gleichen Raum teilhaben lassen, ist abzuraten.
4. Mehr Geld dank präziser Analyseverfahren
Wählen Sie einen Ankäufer, der über präzise Analysegeräte verfügt. Dazu gehört auch ein RFA-Gerät (Röntgenfluoreszenz-Analyse). Ebenso wird die elektrische Leitfähigkeit gemessen. Dank der Verfahren erhalten Sie mehr Geld für Ihre Metalle. Sollte ein Ankäufer „nur abwiegen“, ist das nicht in Ordnung.
5. Achten Sie auf Auszeichnungen und Zertifizierungen beim Händler
Achten Sie bei der Wahl eines Ankäufers auf Branchenauszeichnungen und Test-Siegel. Das bietet Sicherheit. Eine Orientierungshilfe bieten Analysen zum Beispiel von Stiftung Warentest oder Siegel von FOCUS Money.
Viele seriöse Händler sind Mitglied im Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e. V. Darüber kann ein Händler als zertifizierter Goldankäufer registriert werden. Das ist in Deutschland der Goldstandard beim Ankauf von Edelmetallen.
6. Vergütung aller Edelmetalle (Gold, Silber, Platin & Palladium)
Ein Teil der Händler zahlt nur ein Edelmetall aus. In der Regel bestehen Schmuckstücke jedoch aus einer Legierung. Die kann neben Gold auch Platin, Palladium und Silber enthalten. Achten Sie darauf, dass alle Edelmetalle ausgezahlt werden.
Ein zuverlässiger Händler ermittelt die Legierung immer mit einem geeigneten Analysegerät; er vergütet alle Edelmetalle. Wenn noch Edelsteine verarbeitet sind, wird der Edelmetallhändler sie nicht ankaufen – sie jedoch dem Verkäufer zurückgeben. Unseriöse Ankäufer behalten die Steine für sich, ohne Kunden finanziell zu beteiligen.
7. Faire Konditionen bei Zahngold
Zahngold wird oft unterschätzt. Es empfiehlt sich, das nicht beim Zahnarzt gutschreiben zu lassen. Besser ist es, Zahngold zu einem Edelmetallhändler zu bringen. Übrigens: Das in der Zahnmedizin eingesetzte Gold enthält häufig auch Palladium und Platin. Achten Sie auch hier darauf, dass Ihnen alles ausgezahlt wird.
8. Fachkundiger Experte mit festem Geschäftssitz
Es ist Vorsicht geboten bei fliegenden Händlern. Sie geben oft keine Geschäftsadresse an. Sie sind schwer oder nicht zu erreichen, wenn man reklamieren möchte. Besser ist es zu registrierten Händlern zu gehen, die Filialen betreiben.
Sogenannte Pop-up-Stores, die kurzfristig Gold-Ankauf anbieten oder Händler, die nur einen Tag in der Stadthalle sind, sollte man sehr genau prüfen.
9. Kostenfreie Schätzung von Altgold, Münzen und Barren
Professionelle Händler prüfen kostenlos Ihre Schmuckstücke, Silberbesteck, Dentalgold, Barren und Münzen. Nach der Prüfung erhalten Sie ein unverbindliches Angebot ohne Zeitdruck.
10. Fairer Ankauf per Post
Manchmal ist es bequemer, den Verkauf von Edelmetallen postalisch abzuwickeln. Manche Händler bieten an, Ihren alten Schmuck – zum Beispiel in einer Altgoldbox – an ihn zu senden, wobei er die Portokosten trägt. Bei dem Verfahren wird Ihnen ein seriöser Händler schnell einen fairen Preis bieten.
Diesen können Sie dann einfach annehmen oder ablehnen. Das Verfahren ist dann gut, wenn für Sie Diskretionsgründe eine große Rolle spielen. Auch eigene eingeschränkte Mobilität oder Zeitgründe können für diese Form der Abwicklung sprechen.
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6 Kommentare
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