Die Allerthal-Werke AG hat ihr wirtschaftliches Eigenkapital je Aktie zum 30. September 2026 auf 29,02 Euro beziffert. Zum Jahresultimo 2025 hatte dieser Wert noch bei 27,64 Euro gelegen. Die Angaben sind ungeprüft.
Wer diese Kennzahl bewertet, muss die im Juli 2026 ausgezahlte Dividende von 1,50 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 einrechnen. Unter Berücksichtigung dieser Ausschüttung entspricht der Anstieg einem Zuwachs von rund 10,4 Prozent gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2025. Das wirtschaftliche Eigenkapital errechnet sich aus dem anteiligen handelsrechtlichen Eigenkapital zuzüglich der Kursreserven im Wertpapierbestand des Anlage- und Umlaufvermögens.
Die fünf größten Wertpapierpositionen im Anlagevermögen waren zum Stichtag nach Kurswert Aktien von Wacker Neuson, Covestro, Aumann, Drägerwerk sowie der schweizerischen Gurit Holding. Nicht eingerechnet ist dabei die Beteiligung von 89,7 Prozent an der Tochtergesellschaft Esterer AG.
Das gesamte Andienungsvolumen – also der Wert der Aktien, die Allerthal im Rahmen von Squeeze-out- und Abfindungsverfahren noch entgegennehmen kann – sank von 28,1 Millionen Euro Ende 2025 auf 26,5 Millionen Euro zum 30. September 2026. Dieses Volumen ist eine wichtige Größe für das Geschäftsmodell des Unternehmens, das auf die Beteiligung an Gesellschaften in Umstrukturierungsverfahren spezialisiert ist.
Wie sich das Andienungsvolumen im vierten Quartal entwickelt, hängt davon ab, ob weitere Verfahren abgeschlossen oder neue eröffnet werden.
Dieser Beitrag ist eine journalistische Einordnung und keine Anlageberatung. Er stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

