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- WisdomTree Quantum Computing UCITS ETF – USD Acc – WKN: A419HV – ISIN: IE000W8WMSL2 – Kurs: 25,630 € (L&S)
Das Quantencomputing dürfte zu den entscheidenden Megatrends des 21. Jahrhunderts gehören. Quantencomputing besitzt das Potenzial, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit moderner Volkswirtschaften grundlegend zu erhöhen, weil es komplexe Rechenprobleme in einer Geschwindigkeit lösen kann, die klassische Computer aus physikalischen Gründen niemals erreichen werden. Experten rechnen für die kommenden Jahre mit einem explosiven Wachstum und sehen die Technologie an der Grenze zum kommerziellen Durchbruch. Laut aktuellen Prognosen werden dem Quantencomputing-Markt mittel- bis langfristig jährliche Wachstumsraten von 20 % bis 50 % zugetraut, mit einem potenziellen Marktvolumen von bis zu 50 Mrd. EUR bis 2035.
In der Material- und Wirkstoffforschung könnte das Quantencomputing durch schnellere Simulationen völlig neuartige Medikamente, Batterien oder Werkstoffe ermöglichen. In Logistik und Industrie beschleunigen Quantenalgorithmen bereits heute die Routenplanung, Produktionsabläufe oder das Energiemanagement. Weitere spannende Anwendungsmöglichkeiten ergeben sich im Bereich der Klimamodellierung, der Cybersicherheit und der Kryptographie. Gekoppelt mit KI dürfte das Quantencomputing sogar heute noch unabsehbare Fortschritte bis hin zur Erschaffung von Superintelligenzen ermöglichen.
Per ETF diversifiziert in das Quantencomputing investieren
Der WisdomTree Quantum Computing UCITS ETF (ISIN: IE000W8WMSL2) ermöglicht es Anlegern, frühzeitig und diversifiziert in einen hochinnovativen Technologiesektor mit disruptivem Potenzial zu investieren. Dabei müssen Anleger nicht selbstständig vielversprechende Aktien auswählen, sondern können durch den Kauf eines einzelnen Wertpapiers an der Entwicklung des gesamten Sektors partizipieren. Da heute noch nicht feststeht, welche Unternehmen im Bereich des Quantencomputings zu den Gewinnern und den Verlierern gehören werden, ist eine Abbildung des gesamten Sektors im eigenen Depot mit hoher Wahrscheinlichkeit die klügere Wahl.
WisdomTree wählt zusammen mit einem Partner aus der Branche durch ein eigens entwickeltes Scoring-System jeweils die besten Aktien aus dem Bereich des Quantencomputings für den ETF aus. Ziel ist eine diversifizierte und fundierte Titelauswahl, die sowohl Spezialisten und „Pure Plays“ im Bereich des Quantencomputings als auch Big-Tech-Konzerne mit Aktivitäten in dem Bereich berücksichtigt. Die Gesamtkostenquote des neuen ETFs beträgt 0,50 % und ist damit günstiger als beim einzigen konkurrierenden ETF in Europa.
Der neue WisdomTree-ETF bietet ein Engagement in Unternehmen, die entlang der gesamten Quantencomputing-Wertschöpfungskette tätig sind:
- Hardwareanbieter für Quantenchips und Qubit-Technologien
- Softwareentwickler für Quantenalgorithmen und -betriebssysteme
- Quantum-as-a-Service-Plattformen, die über „konventionelle“ Cloud-Plattformen den Zugang zum Quantencomputing ermöglichen
- Spezialisten für Post-Quantenkryptografie und das sogenannte Quanten-Annealing
- Anbieter fortschrittlicher Infrastruktur und Materialien
Die zehn größten Positionen machen aktuell rund 44 % des Portfolios aus und umfassen sowohl Pure-Play-Unternehmen als auch Technologieriesen mit einem starken Quantenfokus:
| Unternehmen | Gewichtung |
|---|---|
| IonQ Inc | 6,28 % |
| Rigetti Computing Inc | 6,16 % |
| D-Wave Quantum Inc | 5,82 % |
| Quantum Computing Inc | 5,33 % |
| Alphabet/Google (A-Aktie) | 3,75 % |
| Intel Corp | 3,35 % |
| Fujitsu | 3,29 % |
| Arqit Quantum | 3,28 % |
| IBM (International Business Machines Corp) | 3,25 % |
| Nvidia | 3,16 % |
(Stand: 27. November 2025)
Kursrücksetzer ermöglicht gute Einstiegschance
Der jüngste Sell-off bei vielen Tech-Aktien eröffnet Anlegern auch beim WisdomTree Quantum Computing UCITS ETF (ISIN: IE000W8WMSL2) eine spannende Einstiegschance.
Nachdem der ETF kurz nach dem Start von Anfang September bis Mitte Oktober in der Spitze um knapp 50 % zulegen konnte, folgte zusammen mit KI-Aktien und dem gesamten Technologiesektor eine deutliche Korrektur. Inzwischen deutet sich der Beginn einer Erholung an, der bei entsprechender Entwicklung des Gesamtmarktes auch innerhalb von Monaten neue Allzeithochs im ETF ermöglichen könnte.
Allein bis zum bisherigen Allzeithoch beträgt das Kurspotenzial knapp 25 %. Angesichts des erwarteten Wachstums im Sektor in den kommenden Jahren sind aber wohl deutlich höhere Notierungen bis hin zu langfristigen Kursvervielfachungen möglich.
Fazit: Der WisdomTree Quantum Computing UCITS ETF (ISIN: IE000W8WMSL2) bietet Anlegern die Möglichkeit, frühzeitig in einen Sektor mit einem enormen langfristigen Potenzial zu investieren – einfach, bequem und breit diversifiziert über einen ETF. Für Anleger eröffnet sich hier der Zugang zu einer Zukunftstechnologie mit disruptivem Charakter und riesigem Wachstumspotenzial. Der jüngste Kursrücksetzer könnte dabei eine besonders gute Einstiegschance ermöglichen.
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15 Kommentare
Ich bin etwas besorgt über das Risiko, dass die Kopplung von Quantencomputing und KI zu unvorhergesehenen ethischen Problemen führt, wie im Artikel angedeutet. Gibt es da keine stärkeren regulatorischen Überlegungen?
Ich finde es gut, dass der ETF nicht nur auf ‚Pure Plays‘ setzt, sondern auch Big-Tech-Konzerne mit Quantencomputing-Aktivitäten berücksichtigt. Das scheint mir ein vernünftiger Ansatz angesichts der Unsicherheit, wer langfristig erfolgreich sein wird.
Absolut, eine breitere Diversifikation ist in einem so jungen und volatilen Sektor entscheidend. Es schützt vor dem Risiko, dass einzelne Unternehmen scheitern.
Das Scoring-System von WisdomTree zur Titelauswahl klingt interessant. Könnte man mehr darüber erfahren, welche Kriterien genau berücksichtigt werden und wie transparent dieses System ist?
Die Erwähnung von Klimamodellierung und Cybersicherheit als Anwendungsbereiche von Quantencomputing hat mich überrascht. Ich dachte bisher hauptsächlich an Pharma und Materialforschung. Das erweitert die Perspektive enorm.
Ja, die Bandbreite der potenziellen Anwendungen ist wirklich beeindruckend und wird oft unterschätzt. Gerade in sicherheitskritischen Bereichen könnte Quantencomputing revolutionär sein.
Die möglichen Auswirkungen auf die Routenplanung und Produktionsabläufe in der Logistik und Industrie sind schon jetzt spürbar, so steht es im Artikel. Gibt es bereits konkrete Beispiele für Effizienzsteigerungen, die durch Quantenalgorithmen erzielt wurden?
Die Idee, durch einen ETF an der gesamten Wertschöpfungskette des Quantencomputings beteiligt zu sein – von Hardware bis Software – ist strategisch klug. Es reduziert das Risiko der Fehlentscheidung bei einzelnen Technologiepfaden.
Die prognostizierten jährlichen Wachstumsraten von 20 % bis 50 % für den Quantencomputing-Markt sind enorm. Glaubt WisdomTree, dass die Infrastruktur und das Fachpersonal schnell genug wachsen werden, um diese Entwicklung zu unterstützen?
Das ist eine berechtigte Frage. Die Skalierung der Infrastruktur stellt sicherlich eine Herausforderung dar, aber viele Investoren setzen auf staatliche Förderprogramme und private Initiativen, um dem entgegenzuwirken.
Die Prognose eines 50-Milliarden-Euro-Marktes bis 2035 ist ambitioniert. Wie realistisch schätzen Sie diese Zahl angesichts der derzeitigen technologischen Hürden und der Konkurrenz durch klassische Computing-Methoden ein?
Der Vergleich der Kostenquote von 0,50 % mit dem konkurrierenden ETF ist sehr wichtig. Das kann für viele Anleger ein entscheidendes Argument sein, sich für diesen hier zu entscheiden.
50 Milliarden Euro Marktvolumen bis 2035 – das klingt nach einer fantastischen Chance. Allerdings stellt sich die Frage, ab wann wir wirklich von einem ‚kommerziellen Durchbruch‘ sprechen können und welche konkreten Anwendungsfälle dann dominieren werden.
Der Artikel erwähnt schnellere Simulationen in der Materialforschung. Könnten wir durch Quantencomputing tatsächlich völlig neuartige Batterien entwickeln, die die Energiewende beschleunigen?
Ich frage mich, wie sich die Entwicklung des Quantencomputings auf die bestehende Kryptographie auswirken wird. Wird es neue, quantenresistente Algorithmen geben müssen, um unsere Daten zu schützen?