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Nachdem Edelmetalle zuletzt quasi die gesamte Aufmerksamkeit der Finanzmärkte auf sich gezogen hatten, könnte nun die Stunde von Bitcoin und Co. schlagen.
Der Krypto-Markt rutscht weiter leicht ab. Am Dienstagmorgen notiert Bitcoin bei rund 87.300 US-Dollar. Wie Ethereum, XRP und Solana auch notiert die Krypto-Leitwährung damit fast drei Prozent tiefer als noch vor 24 Stunden. Zu den größten Verlierern gehören mit Kursverlusten von über 8 Prozent unter anderem Story Protocol und DoubleZero.
Das aktuell so richtungslose Schwanken von BTC ist in den Augen von Analyst TXMC “das natürliche Ergebnis eines dünnen Marktes mit geringer Liquidität und Reibung. Das Gesamtvolumen aller Bitcoin-Symbole ist das niedrigste seit den Anfängen der ETFs (Q1 2024), als der Kurs bei 50.000 bis 60.000 US-Dollar lag.”
Ein Teil des Verkaufsdrucks kommt derweil weiterhin aus den USA. Der Coinbase Bitcoin Premium Index ist weiterhin negativ. Der Index misst die Preisdifferenz zwischen Bitcoin auf Coinbase und dem globalen Marktdurchschnitt.
Nachdem sich die BTC-Bestände der Long Term Holder zuletzt stabilisiert hatten, könnte der Verkaufsdruck nun jedoch nachhaltig abnehmen. Wallets, die Bitcoin seit mindestens 155 Tagen halten, hatten ihre Positionen von 14,8 Millionen BTC Mitte Juli auf 14,3 Millionen im Dezember reduziert.
Bullen argumentieren außerdem, dass Anleger nach dem jüngsten Blow-Off-Top bei Edelmetallen wie Palladium und Silber nun in den Krypto-Markt rotieren könnten. Während Gold gestern um über 4 Prozent korrigierte, fielen Palladium und Silber sogar zweistellig.
Auch in 2020 folgte auf die Edelmetall-Rallye eine Kursexplosion bei BTC und Co. Eine verlässliche Aussage über die Kursassichten des Krypto-Markts lässt sich aus diesem einen Datenpunkt jedoch nicht ableiten.
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Der aktuelle Kurs von Bitcoin bei rund 87.300 US-Dollar ist immer noch sehr hoch, aber der fast 3-prozentige Rückgang innerhalb von 24 Stunden zeigt, dass auch Krypto-Anleger vorsichtiger werden.
Die Stabilisierung der BTC-Bestände der Long Term Holder könnte ein positives Signal sein, aber reicht das aus, um den Verkaufsdruck aus den USA vollständig zu kompensieren?
Die Tatsache, dass das Volumen aller Bitcoin-Symbole das niedrigste seit den ETF-Anfängen im ersten Quartal 2024 ist, obwohl der Kurs immer noch hoch ist, lässt mich an der Nachhaltigkeit der Rallye zweifeln.
Die Korrektur bei Gold (über 4 Prozent) und die noch stärkere bei Palladium und Silber sind beunruhigend. Könnte das ein Vorbote für eine breitere Risikoreduktion sein, die auch Bitcoin betrifft?
Der Coinbase Bitcoin Premium Index ist negativ, was darauf hindeutet, dass Bitcoin in den USA teurer ist als im globalen Durchschnitt – ist das ein Zeichen für abnehmendes Interesse oder eine kurzfristige Anomalie?
Analyst TXMC sieht das aktuelle Schwanken als Ergebnis eines ‚dünnen Marktes‘ – wie lange kann Bitcoin diese geringe Liquidität verkraften, ohne größere Volatilität zu erleben?
Die 30 Euro Bitcoin-Geschenkaktion bei Coinbase könnte ein guter Anreiz für neue Investoren sein, aber ist das nicht auch ein Zeichen dafür, dass Coinbase mehr Kunden gewinnen muss?
Die Reduktion der BTC-Bestände der Long Term Holder von 14,8 auf 14,3 Millionen seit Juli ist doch beachtlich; könnte das bedeuten, dass diese Investoren ihre Gewinne mitnehmen, bevor der Kurs weiter fällt?
Nach dem Kursrutsch bei Palladium (zweistellig) und Silber (zweistellig) zu beobachten, ob tatsächlich eine Rotation in den Krypto-Markt stattfindet, wie von den Bullen argumentiert.
Ein Rückgang von über 8 Prozent bei Story Protocol und DoubleZero ist schon heftig. Gibt es spezifische Gründe für diese besonders starken Verluste, oder sind sie nur Teil der allgemeinen Marktkorrektur?
Ich bin gespannt, ob sich das Muster von 2020 wiederholt, als auf eine Edelmetall-Rallye eine Kursexplosion bei Bitcoin folgte. Die historische Analogie ist aber eben nur ein Datenpunkt, wie der Artikel richtig betont.
13 Kommentare
Der aktuelle Kurs von Bitcoin bei rund 87.300 US-Dollar ist immer noch sehr hoch, aber der fast 3-prozentige Rückgang innerhalb von 24 Stunden zeigt, dass auch Krypto-Anleger vorsichtiger werden.
Die Stabilisierung der BTC-Bestände der Long Term Holder könnte ein positives Signal sein, aber reicht das aus, um den Verkaufsdruck aus den USA vollständig zu kompensieren?
Das ist eine gute Frage. Der negative Coinbase Premium Index deutet darauf hin, dass der Druck noch nicht vollständig abgenommen ist.
Die Tatsache, dass das Volumen aller Bitcoin-Symbole das niedrigste seit den ETF-Anfängen im ersten Quartal 2024 ist, obwohl der Kurs immer noch hoch ist, lässt mich an der Nachhaltigkeit der Rallye zweifeln.
Die Korrektur bei Gold (über 4 Prozent) und die noch stärkere bei Palladium und Silber sind beunruhigend. Könnte das ein Vorbote für eine breitere Risikoreduktion sein, die auch Bitcoin betrifft?
Der Coinbase Bitcoin Premium Index ist negativ, was darauf hindeutet, dass Bitcoin in den USA teurer ist als im globalen Durchschnitt – ist das ein Zeichen für abnehmendes Interesse oder eine kurzfristige Anomalie?
Analyst TXMC sieht das aktuelle Schwanken als Ergebnis eines ‚dünnen Marktes‘ – wie lange kann Bitcoin diese geringe Liquidität verkraften, ohne größere Volatilität zu erleben?
Die 30 Euro Bitcoin-Geschenkaktion bei Coinbase könnte ein guter Anreiz für neue Investoren sein, aber ist das nicht auch ein Zeichen dafür, dass Coinbase mehr Kunden gewinnen muss?
Die Reduktion der BTC-Bestände der Long Term Holder von 14,8 auf 14,3 Millionen seit Juli ist doch beachtlich; könnte das bedeuten, dass diese Investoren ihre Gewinne mitnehmen, bevor der Kurs weiter fällt?
Es ist möglich, aber es könnte auch eine reine Umschichtung innerhalb der Portfolios sein, um beispielsweise in Altcoins zu investieren.
Nach dem Kursrutsch bei Palladium (zweistellig) und Silber (zweistellig) zu beobachten, ob tatsächlich eine Rotation in den Krypto-Markt stattfindet, wie von den Bullen argumentiert.
Ein Rückgang von über 8 Prozent bei Story Protocol und DoubleZero ist schon heftig. Gibt es spezifische Gründe für diese besonders starken Verluste, oder sind sie nur Teil der allgemeinen Marktkorrektur?
Ich bin gespannt, ob sich das Muster von 2020 wiederholt, als auf eine Edelmetall-Rallye eine Kursexplosion bei Bitcoin folgte. Die historische Analogie ist aber eben nur ein Datenpunkt, wie der Artikel richtig betont.