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FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) – Das Interesse an ETFs bleibt hoch. Vor allem Welt-Aktien-Indexfonds sind begehrt. Auch europäische Aktien und Edelmetalle werden gekauft. Im Handel mit
US-Aktien-ETFs gibt erneut Gewinnmitnahmen.
16. Dezember 2025. FRANKFURT (Deutsche Börse). Zum Ende des Börsenjahres 2025 sind die Anlegerinnen und Anleger im ETF-Segment der Deutschen Börse immer noch sehr aktiv. „Wir hatten bei erhöhten
Umsätzen fast 40 Prozent mehr Käufe als Verkäufe“, berichtet Holger Heinrich von der Baader Bank AG. Frank Mohr von der Société Générale meldet in Summe ebenfalls einen Kaufüberhang. Bei globalen
Aktien-ETFs fällt dieser deutlich aus, bei US-Aktien-Indexfonds eher moderat. Die beiden Segmente vereinen 70 Prozent aller Umsätze.
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21 Kommentare
Die Gewinnmitnahmen bei US-Aktien-ETFs könnten eine gesunde Korrektur sein, um zukünftiges Wachstum zu ermöglichen.
Ich frage mich, ob die erhöhten Umsätze am Ende des Börsenjahres 2025 auf saisonale Effekte zurückzuführen sind oder ob es spezifische Gründe für die Aktivität gab.
Die Fokussierung auf globale und US-Aktien-ETFs ist nachvollziehbar, aber wie sieht es mit Schwellenländern-ETFs aus? Gibt es hier auch eine steigende Nachfrage?
Das ist ein wichtiger Punkt. Schwellenländer-ETFs könnten eine interessante Ergänzung für ein diversifiziertes Portfolio sein.
Ich bin gespannt, wie sich diese Trends im Jahr 2026 fortsetzen werden, insbesondere im Hinblick auf die globale Wirtschaftslage.
Es wäre hilfreich zu wissen, welche konkreten Faktoren zu dem Kaufüberhang bei globalen Aktien-ETFs geführt haben.
Die Tatsache, dass der Artikel vom 16. Dezember 2025 datiert ist, lässt vermuten, dass es sich um eine Jahresendbilanz handelt. Das verstärkt den Eindruck eines aktiven Marktes.
Edelmetalle-ETFs werden auch gekauft? Das könnte ein Zeichen für zunehmende Unsicherheit und Inflationsängste sein.
Die Société Générale bestätigt ebenfalls einen Kaufüberhang. Ist das ein allgemeiner Trend, der sich auch an anderen Börsenplätzen beobachten lässt?
Die 70-Prozent-Marke für globale und US-Aktien-ETFs ist beeindruckend. Bedeutet das, dass andere Anlageklassen im ETF-Bereich vernachlässigt werden?
Die Aussage, dass das Kaufinteresse ungebrochen ist, unterstützt sich durch die fast 40-prozentige Differenz zwischen Käufen und Verkäufen, die die Baader Bank AG festgestellt hat – das ist ein deutliches Signal.
Absolut, diese Zahl zeigt eine klare Präferenz für ETFs als Anlageform, besonders am Jahresende 2025.
Die Konzentration auf Welt-Aktien-Indexfonds und europäische Aktien ist verständlich, da Anleger Diversifikation suchen.
Die Aktivität im ETF-Segment der Deutschen Börse zeigt, dass Anleger weiterhin auf kostengünstige und breit diversifizierte Anlagen setzen.
Ich habe selbst in Welt-Aktien-Indexfonds investiert, da ich von einem langfristigen Wachstum der Weltwirtschaft ausgehe. Die Zahlen bestätigen, dass ich damit nicht allein bin.
Es ist bemerkenswert, dass globale Aktien-ETFs einen deutlicheren Kaufüberhang verzeichnen als US-Aktien-Indexfonds; deutet das auf eine Verschiebung der Anlegerpräferenzen hin?
Die Tatsache, dass 70 Prozent aller Umsätze auf globale und US-Aktien-ETFs entfallen, unterstreicht die Dominanz dieser Anlageklassen im ETF-Markt.
Gewinnmitnahmen bei US-Aktien-ETFs sind nicht überraschend nach einem starken Jahr, aber wie nachhaltig ist dieser Trend?
Das ist eine gute Frage. Es hängt stark von der weiteren Entwicklung der US-Wirtschaft und der Zinspolitik ab.
Die Kombination aus einem Kaufüberhang und erhöhten Umsätzen deutet auf ein dynamisches Marktumfeld im ETF-Bereich hin.
Holger Heinrichs Aussage von der Baader Bank AG über den Kaufüberhang ist interessant, aber wie verteilen sich diese Käufe auf verschiedene ETF-Anbieter?