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Der Kurs des Euro zeigte sich am Dienstag im frühen Handel stabil. Ein Euro kostete am Morgen 1,1752 Dollar, ähnlich wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1753 Dollar festgesetzt, was einem Dollarpreis von 0,8508 Euro entspricht.
Vor wichtigen US-Konjunkturdaten herrscht Zurückhaltung. Impulse könnten im Tagesverlauf insbesondere von den Arbeitsmarktdaten kommen, die am Nachmittag mehr Klarheit über die Lage am Jobmarkt liefern sollen. Diese Daten sind für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed neben der Inflation ein zentrales Kriterium. An diesem Dienstag wird nicht nur der Jobbericht für November veröffentlicht, sondern auch Daten zur Beschäftigung im Oktober nachgeholt, die im Herbst aufgrund des teilweisen Regierungsstillstands ausgefallen waren.
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22 Kommentare
Es ist klug, dass die Märkte vor den US-Daten zurückhaltend sind; die Fed scheint die Beschäftigungslage und die Inflation gleichwertig zu betrachten, was die Vorhersage erschwert.
Die Stabilität des Euro könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Märkte die europäische Wirtschaft widerstandsfähiger einschätzen als bisher angenommen.
Die Abhängigkeit der Fed von sowohl Inflations- als auch Beschäftigungsdaten macht ihre Entscheidungen so schwer vorhersehbar. Das ist ein echter Zitterkurs für Händler.
Wenn die US-Arbeitsmarktdaten schlecht ausfallen, könnte das eine Chance für den Euro sein, gegenüber dem Dollar zu gewinnen. Aber wie stark?
Ich finde es interessant, dass die Daten für Oktober erst jetzt veröffentlicht werden. Das verzerrt doch die Vergleichbarkeit mit früheren Monaten.
Die Erwartungshaltung bezüglich der US-Arbeitsmarktdaten ist enorm. Ein kleiner Unterschied könnte große Auswirkungen haben.
Die EZB scheint mit ihrem Referenzkurs von 1,1753 Dollar eine klare Position zu beziehen. Ist das ein Signal an die Märkte?
Die Tatsache, dass die EZB den Referenzkurs auf 1,1753 Dollar festsetzte, zeigt, dass sie die Situation sehr genau beobachtet, aber greift sie nicht zu früh ein?
Die Kombination aus regulären Novemberdaten und den nachgeholten Oktoberdaten wird sicherlich zu einer komplexen Analyse führen. Ich bin gespannt auf die Interpretationen.
Absolut, die doppelte Datenmenge könnte die Volatilität erhöhen und die Reaktion der Märkte unvorhersehbarer machen.
Der Regierungsstillstand im Herbst hat die Datenerhebung offenbar beeinflusst. Wie zuverlässig sind die nachgereichten Zahlen wirklich?
Ich bin gespannt, ob die nachgeholten Daten für Oktober eine Korrektur der bisherigen Einschätzungen des US-Arbeitsmarktes erfordern.
Die Stabilität des Euro ist gut für den Handel innerhalb der Eurozone, aber wie wirkt sich das auf die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA aus?
Ich bin skeptisch, ob die Arbeitsmarktdaten wirklich ‚mehr Klarheit‘ bringen werden, angesichts der komplexen wirtschaftlichen Lage in den USA.
Die Festsetzung des Referenzkurses durch die EZB auf 1,1753 Dollar ist ein wichtiger Ankerpunkt für den Devisenhandel. Bleibt der Euro dort stabil?
Die geringe Veränderung des Euro-Kurses im Vergleich zum Vortag deutet auf eine gewisse Unsicherheit hin. Die Märkte scheinen abzuwarten.
Ich frage mich, ob die nachgeholten Daten zur Beschäftigung im Oktober, die wegen des Regierungsstillstands ausfielen, eine größere Volatilität verursachen könnten als der Novemberbericht.
Die Stabilität des Euro bei 1,1752 Dollar ist bemerkenswert, besonders im Hinblick auf die bevorstehenden US-Arbeitsmarktdaten – deutet das auf eine gewisse Erwartungshaltung hin?
Ich befürchte, dass die Märkte die Auswirkungen des Regierungsstillstands auf die Daten unterschätzen. Das könnte zu falschen Schlüssen führen.
Ein Dollarpreis von 0,8508 Euro – das ist eine wichtige Zahl für deutsche Exporteure, oder? Wie bewerten sie diese Entwicklung?
Die US-Arbeitsmarktdaten sind ein entscheidender Faktor, aber was ist mit anderen globalen Ereignissen, die den Euro beeinflussen könnten?
Die Tatsache, dass die Fed sowohl Inflation als auch Beschäftigung im Blick hat, zeigt, wie schwierig es ist, die US-Wirtschaft zu steuern.