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Am Devisenmarkt hat es zum Wochenauftakt wenig Bewegung gegeben. Ein Euro kostete am Montag im frühen Handel 1,1736 Dollar, ähnlich wie am Freitagabend. Da am ersten Tag der Woche nur wenige Konjunkturdaten anstehen, könnten charttechnische Faktoren für Schwung sorgen.
Nachdem der Euro in den vergangenen Tagen die Hürden bei 1,17 und 1,1728 Dollar hinter sich gelassen hat, scheint der Weg bis zu den Hochs bei 1,1820/29 oder sogar bis zum im September erreichten Jahreshoch von 1,1919 Dollar frei zu sein. Das Indikatorenbild sei freundlich.
„Jedoch sind auch Signale einer überkauften Marktlage vorhanden.“ Sollte es zu einem Rücksetzer kommen, finden sich Haltemarken ab 1,1651 bis 1,1619.
Von der Datenseite her wird es dann am Dienstag und im Laufe der Woche spannend. So wird sich der vom Regierungsstillstand in den Vereinigten Staaten verursachte Datennebel weiter lichten. Mit besonderer Spannung wird dabei am Dienstag der Arbeitsmarktbericht vom November erwartet.
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17 Kommentare
Es wird spannend zu sehen, ob der Euro tatsächlich die Hochs bei 1,1820/29 und sogar 1,1919 Dollar erreichen kann, wie im Artikel erwähnt; die Frage ist, ob die Marktlage wirklich so ‚freundlich‘ ist.
Der Fokus auf die Hochs bei 1,1820/29 und 1,1919 Dollar scheint positiv, doch wie widerstandsfähig ist der Euro gegen unerwartete Nachrichten?
Ich persönlich achte auf die genannten Haltemarken bei 1,1651 bis 1,1619, um eventuell von einem Rücksetzer zu profitieren.
Wenn der Euro tatsächlich überkauft ist, wäre eine konservativere Anlagestrategie ratsam, bis sich die Lage stabilisiert.
Die Aussage, dass Signale einer überkauften Marktlage vorhanden sind, macht mich etwas vorsichtig. Ein Rücksetzer auf 1,1651 bis 1,1619 ist durchaus plausibel, wenn man diese Indikatoren berücksichtigt.
Ist der leichte Kursanstieg wirklich auf das ‚freundliche Indikatorenbild‘ zurückzuführen, oder spielen andere, ungenannte Faktoren eine Rolle?
Die globale Risikobereitschaft kann auch einen Einfluss haben. Wenn Investoren risikofreudiger sind, profitieren oft Währungen wie der Euro.
Die Entwicklung des Euros wird in den nächsten Tagen definitiv von den US-Konjunkturdaten abhängen, insbesondere vom Arbeitsmarktbericht.
Die Stabilität des Euro bei 1,1736 Dollar am Montagmorgen ist überraschend, da man nach den Kursgewinnen in den letzten Tagen eine Korrektur erwartet hätte.
Die Tatsache, dass der Euro so gut wie am Freitagabend abschließt, deutet auf eine gewisse Verlässlichkeit hin – aber das kann sich natürlich schnell ändern.
Ich würde gerne wissen, welche spezifischen Datenpunkte im November-Arbeitsmarktbericht besonders stark wahrgenommen werden und den Euro beeinflussen könnten.
Die Erwähnung des Jahreshochs im September bei 1,1919 Dollar gibt Hoffnung, aber ist das unter den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen realistisch?
Das ist eine berechtigte Frage. Die geopolitische Lage könnte durchaus das Erreichen dieses Niveaus erschweren.
Mich interessiert, welche charttechnischen Faktoren genau für Schwung sorgen könnten. Der Artikel erwähnt sie, geht aber nicht ins Detail.
Ich frage mich, inwiefern der Regierungsstillstand in den USA den Datennebel beeinflusst und ob der Arbeitsmarktbericht vom November wirklich für eine deutliche Bewegung sorgen kann.
Es ist gut, dass sowohl Aufwärtspotenzial als auch Risiken beleuchtet werden. Die Erwähnung der überkauften Marktlage ist wichtig für eine realistische Einschätzung.
Es ist beruhigend zu lesen, dass es konkrete Haltemarken gibt, falls der Euro doch einmal zurückfällt – das gibt etwas Sicherheit.