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Mit einer Marktkapitalisierung von über 4 Mrd. EUR wäre Ottobock zwar eher ein MDAX-Kandidat. Doch liegt der Streubesitz aktuell unter 15 %, wofür es vor einer Woche „nur“ für einen SDAX-Aufstieg gereicht hat. Was steckt hinter der Schwäche im Aktienkursverlauf?
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11 Kommentare
Ich bin etwas skeptisch, ob die blosse Aufnahme in einen Index den Aktienkurs positiv beeinflussen kann, wenn die strukturellen Probleme, wie der niedrige Streubesitz mit unter 15%, weiterhin bestehen.
Könnte es sein, dass die Entscheidung, Ottobock vorrangig im SDAX zu positionieren, eine Art Kompromisslösung war, um die Aufnahme überhaupt zu ermöglichen, während man an einer Erhöhung des Streubesitzes arbeitet?
Der Artikel wirft eine wichtige Frage auf: Warum ist der Streubesitz bei Ottobock so gering? Das ist ja offensichtlich ein Hemmschuh für eine weitere Entwicklung an der Börse.
Ich frage mich, ob die Aufnahme in den SDAX überhaupt einen positiven Effekt auf den Aktienkurs haben wird, wenn der Streubesitz so niedrig bleibt. Ist die Nachfrage überhaupt ausreichend, um den Kurs nachhaltig zu steigern?
Es ist überraschend, dass Ottobock trotz einer Marktkapitalisierung von über 4 Milliarden Euro „nur“ in den SDAX aufgenommen wurde. Die geringe Streubesitzquote von unter 15% scheint also entscheidend gewesen zu sein, trotz der eigentlich passenden Größe für den MDAX.
Die Information über den Streubesitz unter 15% ist wirklich kritisch. Das muss man im Auge behalten, denn das kann die Volatilität der Aktie beeinflussen.
Ich finde es bemerkenswert, dass eine Firma mit über 4 Mrd. Euro Marktkapitalisierung solche Probleme mit ihrem Aktienkursverlauf hat. Gibt es möglicherweise andere Faktoren, die hier eine Rolle spielen als nur der Streubesitz?
Eine Marktkapitalisierung von über 4 Milliarden Euro ist beachtlich. Wenn man bedenkt, dass Ottobock potenziell in den MDAX gehört, könnte der aktuelle Preis eine gute Gelegenheit für langfristige Investoren sein, sofern die Streubesitzfrage gelöst wird.
Ich habe vor Kurzem in ein Unternehmen investiert, das ähnliche Probleme mit dem Streubesitz hatte. Es dauerte eine Weile, bis sich das geändert hat und der Kurs stieg. Hoffentlich geht es Ottobock schneller.
Die Tatsache, dass Ottobock eigentlich eher ein MDAX-Kandidat wäre, deutet auf ein großes Potenzial hin. Warum wird dieses Potenzial dann nicht durch eine höhere Streubesitzquote ausgeschöpft?
Es ist doch auffällig, dass die SDAX-Aufnahme nicht zu einer Kursrallye geführt hat. Für mich deutet das darauf hin, dass die Anleger die niedrige Streubesitzquote von unter 15% als erhebliches Risiko wahrnehmen.