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Nachdem ein erster Verkaufsversuch im Herbst 2024 noch gescheitert war, hat der angeschlagene Agrarhändler BayWa an Heiligabend eine verbindliche Vereinbarung über den Verkauf der niederländischen Tochtergesellschaft Cefetra Group an ein Investorenkonsortium abgeschlossen. Angaben zum Kaufpreis wurden zwar nicht gemacht, laut BayWa sollen durch den Verkauf die Bankverbindlichkeiten aber um mehr als 600 Mio. EUR reduziert werden. Einschließlich bereits realisierter oder vereinbarter Beteiligungsverkäufe im laufenden Jahr beläuft sich die Schuldenreduktion damit laut Unternehmen auf rund 1,3 Mrd. EUR.
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18 Kommentare
Der gescheiterte Verkaufsversuch im Herbst 2024 wirft Fragen auf. Was hat sich geändert, dass der Deal jetzt an Heiligabend zustande kam?
Als Landwirt bin ich direkt von BayWa betroffen. Diese Schuldenreduktion gibt mir etwas mehr Vertrauen in die zukünftige Stabilität des Unternehmens.
1,3 Milliarden Euro Schuldenreduktion insgesamt – das ist eine beachtliche Summe. Ich frage mich, welche weiteren Beteiligungsverkäufe zu diesem Ergebnis beigetragen haben, neben der Cefetra Group.
Ich bin gespannt, wie sich diese finanzielle Restrukturierung auf den Aktienkurs von BayWa auswirken wird. Eine solche Entschuldung sollte doch positiv bewertet werden, oder?
Die 1,3 Milliarden Euro Schuldenreduktion sind beeindruckend, aber wie hoch ist der Gesamtverschuldungsgrad von BayWa noch? Eine relative Zahl wäre hilfreich.
Wie wird sich der Verkauf von Cefetra auf die Mitarbeiter des Unternehmens auswirken? Gibt es bereits Informationen über mögliche Entlassungen?
Die Tatsache, dass der Kaufpreis für Cefetra nicht genannt wird, ist etwas ungewöhnlich. Könnte das darauf hindeuten, dass er niedriger ausfiel als erwartet?
Die Tatsache, dass ein Investorenkonsortium und nicht ein einzelnes Unternehmen Cefetra gekauft hat, könnte auf eine komplexere Bewertung hindeuten.
Die Reduzierung der Bankverbindlichkeiten um über 600 Millionen Euro durch den Cefetra-Verkauf klingt nach einer deutlichen Entlastung für BayWa, aber wie sieht es mit den langfristigen Auswirkungen auf die Marktposition in den Niederlanden aus?
Es bleibt abzuwarten, ob die Maßnahmen von BayWa ausreichen, um das Vertrauen der Anleger langfristig zurückzugewinnen. Der Herbst 2024 hat gezeigt, dass es nicht einfach wird.
Es ist positiv zu sehen, dass BayWa aktiv an der Reduzierung seiner Schulden arbeitet. Aber reicht eine Reduktion von 1,3 Milliarden Euro aus, um das Unternehmen nachhaltig zu sanieren?
Ich bin froh, dass BayWa endlich einen Käufer für Cefetra gefunden hat. Das Unternehmen hatte in den letzten Monaten stark unter den finanziellen Schwierigkeiten gelitten.
Ich hoffe, dass die freiwerdenden Mittel aus dem Cefetra-Verkauf in zukunftsträchtige Bereiche investiert werden, wie beispielsweise in digitale Lösungen für die Landwirtschaft.
Die Nachricht vom Cefetra-Verkauf kam überraschend. Hatte jemand von uns Anlegern mit einer solchen Entwicklung gerechnet?
Der Zeitpunkt des Verkaufs an Heiligabend ist interessant. War das eine strategische Entscheidung, um die Nachrichten in der Weihnachtszeit etwas zu verbergen?
Die Cefetra Group war ein wichtiger Bestandteil von BayWa. Wie wird das Unternehmen die entstandene Lücke in seinem Portfolio schließen?
600 Millionen Euro weniger Schulden sind ein guter Anfang, aber BayWa muss auch seine operative Effizienz verbessern, um langfristig erfolgreich zu sein.
Ich bin skeptisch, ob die Reduzierung der Bankverbindlichkeiten wirklich zu einer Verbesserung der Geschäftsaussichten führt. Es kommt auch auf die zukünftige Geschäftsentwicklung an.