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EQS-Ad-hoc: Hamburger Hafen und Logistik AG / Schlagwort(e): Squeeze-Out
Hamburger Hafen und Logistik AG: Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE übermittelt Verlangen zur Durchführung eines Squeeze-out der Minderheitsaktionäre der HHLA
05.01.2026 / 21:29 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
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Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Art. 17 Marktmissbrauchsverordnung
Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE übermittelt Verlangen zur Durchführung eines Squeeze-out der Minderheitsaktionäre der HHLA
Hamburg, 05. Januar 2026 | Die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE (PoH) hat dem Vorstand der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) (ISIN: DE000A0S8488) heute mitgeteilt, dass sie die Übertragung der A-Aktien der Minderheitsaktionäre der HHLA auf die PoH gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung (sog. Squeeze-out) anstrebt. Die PoH, deren Anteile von der Freien und Hansestadt Hamburg und der MSC Group gehalten werden, hält mehr als 95 Prozent der HHLA-Aktien und ist damit Hauptaktionärin im Sinne von § 327a AktG.
Die Höhe der Barabfindung wird nun durch die PoH auf Basis einer Unternehmensbewertung festgelegt. Die Angemessenheit der Barabfindung wird zudem durch einen gerichtlich bestellten Prüfer geprüft. Der aktienrechtliche Squeeze-out wird mit zustimmenden Hauptversammlungsbeschluss und Eintragung im Handelsregister wirksam.
Rückfragen
Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft
Ute Neumann, Investor Relations; Tel. +49 (0)176 30883613
E-Mail: [email protected]
Bei St. Annen 1, 20457 Hamburg
A-Aktien
ISIN: DE0000A0S8488, WKN: A0S848
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard), Hamburg
05.01.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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16 Kommentare
Ein Squeeze-out bedeutet in der Regel eine Delisting der Aktien. Ist das auch hier zu erwarten und welche Alternativen gibt es für Aktionäre?
Die Tatsache, dass die Anteile der PoH von der Stadt Hamburg und der MSC Group gehalten werden, wirft die Frage auf, wie sich diese unterschiedlichen Interessen auf die zukünftige Ausrichtung der HHLA auswirken könnten.
Es ist beruhigend zu lesen, dass die Angemessenheit der Barabfindung durch einen gerichtlich bestellten Prüfer kontrolliert wird, das ist ein wichtiger Schutz für die Minderheitsaktionäre.
Ich bin gespannt, wie hoch die Bewertung der HHLA durch die PoH ausfallen wird, da dies den Minderheitsaktionären letztendlich eine faire Entschädigung ermöglichen soll.
Ute Neumann von der Investor Relations Abteilung ist die richtige Anlaufstelle für Rückfragen. Ich hoffe, sie kann bald weitere Details zur Unternehmensbewertung bekannt geben.
Ich habe bereits versucht, Frau Neumann zu erreichen, aber die Leitung war besetzt. Ein Update auf der HHLA-Website wäre hilfreich.
Die ISIN DE000A0S8488 und WKN A0S848 sind wichtige Informationen für Aktionäre, um ihre Beteiligung zu überprüfen und die Auswirkungen des Squeeze-outs zu beurteilen.
Die Ankündigung des Squeeze-outs am 5. Januar 2026 ist recht präzise datiert – deutet das auf bereits fortgeschrittene Verhandlungen und eine klare Zeitplanung hin?
Die Meldung nach Artikel 17 der Marktmissbrauchsverordnung unterstreicht die Sensibilität dieser Information und die Notwendigkeit einer transparenten Kommunikation.
Ein Squeeze-out kann für Minderheitsaktionäre oft nachteilig sein. Hoffentlich wird hier eine wirklich angemessene Barabfindung ausgehandelt, die ihre Investition widerspiegelt.
Ich frage mich, ob es vor dem Squeeze-out Versuche gab, eine einvernehmliche Lösung mit den Minderheitsaktionären zu finden, bevor dieser Schritt eingeleitet wurde.
Das ist eine gute Frage. Oftmals sind solche Verhandlungen im Vorfeld gescheitert, bevor ein Squeeze-out in Betracht gezogen wird.
Die HHLA ist am regulierten Markt in Frankfurt (Prime Standard) und Hamburg gelistet. Wie wird der Squeeze-out diese Handelsplätze beeinflussen?
Die Tatsache, dass die PoH eine Unternehmensbewertung vornehmen muss, um die Barabfindung festzulegen, deutet darauf hin, dass es hier noch Verhandlungsspielraum gibt.
Da die PoH bereits über 95 Prozent der HHLA-Aktien verfügt, stellt sich die Frage, warum ein Squeeze-out überhaupt notwendig ist und welche strategischen Ziele damit verfolgt werden.
Die Beteiligung der MSC Group an der PoH ist bemerkenswert. Könnte dies zu einer stärkeren Integration der HHLA in globale Logistikketten führen?