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Startseite»News»Netanjahu gratuliert Trump zur Gefangennahme Maduros
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Netanjahu gratuliert Trump zur Gefangennahme Maduros

onvistaVon onvistavor 2 Monaten22 Kommentare8.3k Aufrufe
Netanjahu gratuliert Trump zur Gefangennahme Maduros
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JERUSALEM (dpa-AFX) – Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat US-Präsident Donald Trump für den US-Angriff in Venezuela und die Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro gelobt. „Herzlichen Glückwunsch, Präsident Donald Trump, für Ihre mutige und historische Führungsrolle im Namen von Freiheit und Gerechtigkeit“, schrieb Netanjahu auf der Plattform X. Er sei voller Hochachtung für das entschlossene Handeln der USA und den brillanten Einsatz der mutigen Soldaten, fügte er hinzu. Maduro war ein enger Verbündeter des Iran, dem Erzfeind Israels.

Netanjahu erwähnte den Iran nicht ausdrücklich, aber in Israel wird der Schlag gegen den autoritären Maduro in Zusammenhang mit dem Iran gesehen. Erst am Freitag nur Stunden vor dem Angriff in Venezuela hatte Trump sich in die Proteste im Iran eingeschaltet und mit einem Eingreifen auch dort gedroht. Wenn der Iran friedliche Demonstranten töte, „werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihnen zu Hilfe kommen“, schrieb der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social. Was er konkret vorhat, ließ der US-Präsident offen.

Israels Diasporaminister Amichai Chikli wurde sehr viel deutlicher als Netanjahu und schlug einen direkten Bogen von dem US-Einsatz in Venezuela zum Iran. Die Gefangennahme Maduros habe „der globalen Achse des Bösen einen tödlichen Schlag versetzt und sendet eine klare Botschaft an (den iranischen Obersten Führer Ajatollah Ali) Chamenei“, schrieb er auf X.

Auch der israelische Oppositionsführer Jair Lapid griff die möglichen Parallelen zwischen Venezuela und Iran auf. „Das Regime im Iran sollte genau beobachten, was in Venezuela geschieht“, schrieb der Chef der Mitte-Rechts-Partei Jesch Atid (Zukunftspartei) auf X. Aus der Sicht des jüdischen Staates bedroht die islamistische Führung in Teheran mit ihren möglichen Plänen, atomare Waffen herzustellen, die Existenz Israels.

Im vergangenen Juni hatte Israel zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert. Das Atomprogramm des Mullah-Staates soll infolgedessen nach israelischer Darstellung um Jahre zurückgeworfen worden sein./gm/DP/he

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Die Onvista Media GmbH ist ein deutsches Medienunternehmen mit Sitz in Köln. Von 2007 bis 2017 gehörte es zu Boursorama. Während dieser Zeit wurde die Onvista Bank gegründet. 2017 übernahm die Comdirect Bank sowohl Onvista Media als auch die Onvista Bank. Seit der Verschmelzung der Comdirect Bank auf die Commerzbank im November 2020 ist Onvista Media eine Tochtergesellschaft der Commerzbank AG. Die Onvista Bank ist eine Marke der Commerzbank, die bis Ende des Jahres 2025 eingestellt werden soll.

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22 Kommentare ansehen

22 Kommentare

  1. Laura R. Schmidt am Januar 9, 2026 5:38 p.m.

    Die Bombardierung iranischer Atomanlagen im Juni, die Israel zugeschrieben wird, stellt einen klaren Bruch des Völkerrechts dar und sollte kritisch hinterfragt werden.

    Antworten
  2. Lukas Becker am Januar 9, 2026 5:38 p.m.

    Es ist bemerkenswert, dass Trump kurz vor dem Venezuela-Einsatz auch im Iran mit Intervention gedroht hat – scheint eine klare Linie des ‚maximalen Drucks‘ zu sein.

    Antworten
  3. Lukas Fischer am Januar 9, 2026 5:39 p.m.

    Netanjahus Glückwünsche an Trump zur Gefangennahme Maduros wirken angesichts der israelisch-iranischen Feindschaft wenig überraschend, da Maduro ein enger Verbündeter des Iran war.

    Antworten
  4. Emma Hoffmann am Januar 9, 2026 5:39 p.m.

    Die Betonung der ‚Freiheit und Gerechtigkeit‘ in Netanjahus Statement wirkt angesichts der Menschenrechtslage in Venezuela und der israelischen Besatzungspolitik zynisch.

    Antworten
  5. Laura Schäfer am Januar 9, 2026 5:42 p.m.

    Die parallele Drohung gegenüber dem Iran und die Unterstützung des Venezuela-Einsatzes lassen auf eine koordinierte Strategie der USA schließen, um den Einfluss des Iran einzudämmen.

    Antworten
  6. Laura Schmidt am Januar 9, 2026 5:43 p.m.

    Die Formulierung ‚globale Achse des Bösen‘ ist stark wertend und trägt nicht zu einer sachlichen Diskussion über die komplexen geopolitischen Verhältnisse bei.

    Antworten
  7. Mia Becker am Januar 9, 2026 5:43 p.m.

    Die Drohung mit militärischer Hilfe für iranische Demonstranten, falls diese getötet werden, ist ein gefährliches Spiel mit unvorhersehbaren Folgen.

    Antworten
  8. Hans Fischer am Januar 9, 2026 5:44 p.m.

    Die schnelle Verurteilung durch Netanjahu und die anschließenden Kommentare anderer israelischer Politiker zeigen, wie wichtig die Iran-Politik für Israel ist.

    Antworten
  9. Lukas Hoffmann am Januar 9, 2026 5:45 p.m.

    Es ist wichtig zu analysieren, welche Auswirkungen die Gefangennahme Maduros auf die Stabilität der gesamten Region haben könnte, insbesondere auf die Beziehungen zwischen den USA, Venezuela und dem Iran.

    Antworten
  10. Jonas Wagner am Januar 9, 2026 5:45 p.m.

    Die Aussage von Chikli über die ‚Achse des Bösen‘ erinnert an die Rhetorik der Bush-Ära und scheint darauf abzuzielen, eine breitere öffentliche Unterstützung für eine harte Linie gegen den Iran zu gewinnen.

    Antworten
  11. Lukas Becker am Januar 9, 2026 5:45 p.m.

    Ich frage mich, ob die Behauptung, das iranische Atomprogramm sei durch die israelischen und US-amerikanischen Angriffe um Jahre zurückgeworfen worden, wirklich überprüfbar ist.

    Antworten
  12. Lea K. Weber am Januar 9, 2026 5:45 p.m.

    Die Erwähnung des im Juni durchgeführten zwölftägigen Krieges gegen den Iran und der Bombardierung von Atomanlagen wirft die Frage auf, inwieweit die USA in diese Aktionen involviert waren.

    Antworten
  13. Laura Wagner am Januar 9, 2026 5:46 p.m.

    Die Aussage von Diasporaminister Chikli, dass die Gefangennahme Maduros ein ‚tödlicher Schlag‘ für die ‚globale Achse des Bösen‘ sei, klingt sehr alarmistisch und erinnert an eine kalte Kriegsrhetorik.

    Antworten
  14. Anna Schneider am Januar 9, 2026 5:47 p.m.

    Die Tatsache, dass der Artikel von dpa-AFX stammt, deutet auf eine schnelle Nachrichtenmeldung hin, die möglicherweise noch nicht alle Aspekte der Situation beleuchtet.

    Antworten
  15. Anna Fischer am Januar 9, 2026 5:49 p.m.

    Ich bin besorgt über die Eskalationsgefahr, die von solchen Interventionen ausgeht. Was sind die konkreten Pläne der USA, falls es zu einem Konflikt mit dem Iran kommt?

    Antworten
  16. Peter Schneider am Januar 9, 2026 5:49 p.m.

    Ist es realistisch zu erwarten, dass die Gefangennahme Maduros tatsächlich eine nachhaltige Veränderung in der geopolitischen Lage bewirkt, oder handelt es sich eher um eine symbolische Geste?

    Antworten
  17. Hans Wagner am Januar 9, 2026 5:50 p.m.

    Lapids Kommentar, dass das iranische Regime die Ereignisse in Venezuela beobachten sollte, ist eine deutliche Warnung und impliziert mögliche Konsequenzen für Teheran.

    Antworten
  18. Peter Weber am Januar 9, 2026 5:50 p.m.

    Die Tatsache, dass Netanjahu den Iran im ersten Statement nicht explizit erwähnt, deutet darauf hin, dass die Botschaft subtil, aber dennoch klar an Teheran gerichtet ist.

    Antworten
  19. Karl Müller am Januar 9, 2026 5:51 p.m.

    Die Formulierung ‚mutige und historische Führungsrolle‘ im Bezug auf Trumps Handeln in Venezuela wirkt mir übertrieben und parteiisch.

    Antworten
  20. Jonas Schmidt am Januar 9, 2026 5:51 p.m.

    Die Betonung der ‚entschlossenen Handlung‘ und des ‚brillanten Einsatzes‘ der Soldaten wirkt wie eine Propagandamelodie, die die tatsächlichen Kosten des Einsatzes verschleiert.

    Antworten
  21. Lukas Hoffmann am Januar 9, 2026 5:52 p.m.

    Die Tatsache, dass Trump seine Drohungen auf Truth Social veröffentlicht, unterstreicht seinen Hang zur direkten Kommunikation und zur Umgehung traditioneller Medienkanäle.

    Antworten
  22. Emma Meyer am Januar 9, 2026 5:52 p.m.

    Die schnelle Reaktion Netanjahus unterstreicht die enge strategische Partnerschaft zwischen Israel und den USA, insbesondere im Hinblick auf die Eindämmung des iranischen Einflusses.

    Antworten
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