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Zu Beginn einer Woche, die möglicherweise von US-Konjunkturdaten geprägt sein wird, hat der Euro leicht nachgegeben. Der Kurs der Gemeinschaftswährung fiel zuletzt um 0,15 Prozent auf 1,1602 US-Dollar. Nach dem Ende der Teilschließung von US-Behörden, die zu ausbleibenden Datenveröffentlichungen geführt hatte, könnten in dieser Woche US-Konjunkturdaten für stärkere Impulse am Devisenmarkt sorgen.
„Zuletzt hatten die Zinserwartungen immer mehr in Richtung keiner Zinssenkung im Dezember korrigiert, möglicherweise ändert sich das in den kommenden Tagen nun wieder“, kommentierte ein Devisen-Experte. „Diese Korrektur dürfte einer der Hauptgründe für den weiterhin resilienten US-Dollar sein. Schauen wir mal, ob diese Stärke auch noch Bestand hat, wenn in dieser Woche so langsam wieder wichtigere US-Daten veröffentlicht werden.“
Am frühen Montagnachmittag steht der Empire-State-Index für den November auf der Agenda. Er ist ein wichtiger volkswirtschaftlicher Frühindikator und gibt ein Bild der Lage im produzierenden Gewerbe des Bundesstaates New York.
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16 Kommentare
Der Rückgang des Euro auf 1,1602 US-Dollar ist doch relativ moderat, oder? Ich frage mich, ob das wirklich schon eine signifikante Verschiebung darstellt, oder eher kurzfristige Schwankungen sind.
Der Kursverlust von 0,15 Prozent klingt gering, aber in der Welt der Devisen können kleine Veränderungen große Auswirkungen haben. Es ist wichtig, die Entwicklung genau zu beobachten.
Ist der Empire-State-Index wirklich so aussagekräftig für die gesamte US-Wirtschaft, oder ist er eher ein regionales Barometer? Ich bin da skeptisch.
Mich würde interessieren, welche konkreten US-Daten neben dem Empire-State-Index noch diese Woche veröffentlicht werden. Die Art der Daten wird ja auch entscheidend für die Reaktion des Marktes sein.
Der Empire-State-Index für November ist ja ein Frühindikator. Wenn der schlecht ausfällt, könnte das ein Vorbote für eine allgemeinere Abschwächung der US-Konjunktur sein, was wiederum den Euro stärken könnte.
Ich beobachte den Euro/Dollar Kurs seit einiger Zeit und finde, dass die Volatilität in letzter Zeit zugenommen hat. Das macht es schwierig, sinnvolle Investitionsentscheidungen zu treffen.
Ich habe gelesen, dass die US-Regierung versucht, die Datenveröffentlichungen wieder zu normalisieren. Das ist gut, denn Transparenz ist wichtig für das Vertrauen in die Wirtschaft.
Stimmt, aber die Aufarbeitung der verzögerten Daten wird noch einige Zeit dauern und zu Verzerrungen führen können.
Ein resilienter US-Dollar ist nicht unbedingt gut für deutsche Exporte. Könnte diese Entwicklung die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen weiter unter Druck setzen?
Ich verstehe den Kommentar des Devisen-Experten, dass die Zinserwartungen den US-Dollar stützen. Aber ist es nicht auch denkbar, dass die schiere Unsicherheit über die US-Wirtschaft den Dollar als ’sicheren Hafen‘ attraktiver macht?
Ich bin gespannt, ob sich die Erwartungshaltung, die der Devisenexperte beschreibt, bestätigt. Eine erneute Korrektur in Richtung steigender Zinsen könnte den Dollar weiter beflügeln.
Glaubt jemand, dass die Veröffentlichung der US-Daten einen klaren Trend setzen wird, oder dass wir weiterhin mit Unsicherheit und Schwankungen rechnen müssen?
Ich bin persönlich etwas besorgt über die anhaltende Stärke des US-Dollars. Das könnte sich negativ auf die globale Wirtschaft auswirken.
Die Erwähnung von Zinserwartungen im Dezember finde ich wichtig. Eine Änderung der Erwartungen könnte tatsächlich eine größere Bewegung beim Euro auslösen, als man denkt.
Absolut, die Zinspolitik ist entscheidend. Und die Fed hat ja in der Vergangenheit schon oft unerwartet agiert.
Die erwähnte Teilschließung von US-Behörden klingt nach einem größeren Problem. Wie zuverlässig sind Daten, die nach so einer Unterbrechung veröffentlicht werden, überhaupt?