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Experten sehen bei mehr als der Hälfte aller europäischen Sektoren weiterhin erhebliches Kurspotenzial. Besonders der Kommunikationssektor überrascht mit attraktiven Bewertungen und neuen Favoriten.
Morningstar identifiziert für das erste Quartal 2026 in über der Hälfte der analysierten europäischen Branchen überzeugende Chancen für Anleger.
Besonders auffällig ist der Kommunikationssektor, der sich von einem der teuersten hin zu einem der günstigsten Sektoren in Europa entwickelt hat.
Im Gegensatz dazu gelten Finanzdienstleistungen nach einer starken Kursrally 2025 als derzeit teuerster Bereich.
Als Top-Empfehlung im Kommunikationssektor hebt Morningstar die Deutsche Telekom hervor.
Die Aktie wird aktuell mit einem Kurs-Fair-Value-Verhältnis von 0,8 bewertet und gilt damit als deutlich unterbewertet. Experten sehen hier entsprechend attraktives Aufwärtspotenzial für das kommende Jahr.
Technische Analyse der Deutsche Telekom-Aktie von index-radar.de
Die neue Sektorbewertung von Morningstar unterstreicht die Dynamik und Verschiebungen innerhalb der europäischen Aktienmärkte.
Während einige Branchen nach starken Kursanstiegen als teuer gelten, eröffnen sich in anderen Segmenten neue Einstiegsgelegenheiten.
Anleger sollten laut Experten sorgfältig zwischen den Sektoren differenzieren, um von den aktuellen Marktchancen zu profitieren.
HotStocks von index-radar.de
Der Bonner Telekommunikationsriese hat in den letzten 12 Monaten eine wechselhafte Reise hinter sich: Nach einem fulminanten Frühjahrsstart mit Kursen über 34 Euro folgte eine Serie abrupter Richtungswechsel, die den Kurs zuletzt wieder unter die Marke von 29 Euro drückten.
Während der DAX neue Höhen erklomm, blieb die Telekom-Aktie im Schatten und notiert aktuell bei 28,41 Euro – auf Jahressicht ein Minus von 3,5 Prozent, während der Index um mehr als 24 Prozent zulegte.
Unsere Daten belegen, dass vor allem die letzten Monate von einer zähen Seitwärtsbewegung mit leicht fallender Tendenz geprägt waren.
Für die kommenden vier Wochen erwarten wir den Kurs zwischen 25 und 30 Euro, wobei der wahrscheinlichste Wert mit einem leichten Abschlag bei etwa 27,6 Euro liegt.
Unsere Prognose sieht eine negative Entwicklung von rund 2,9 Prozent, mit einem Korridor zwischen minus 12,2 und plus 6,4 Prozent.
Das technische Bild bleibt damit eingetrübt, und die Telekom-Aktie dürfte sich vorerst weiter in ihrem aktuellen Terrain bewegen.

HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Capped-Bonus-Zertifikat als Investment-Idee von index-radar.de
Renditechance von 8,8 Prozent pro Jahr!
Während Anleger mit der Deutsche Telekom-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN UN1FVW zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt. Ein weiterer Vorteil: Beim vorgestellten Papier liegt der Einstiegspreis unter dem aktuellen Aktienkurs, was das Risiko verringert.
So funktioniert es
Solange die Deutsche Telekom-Aktie bis zum Bewertungstag (18. Dezember 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 22 Euro berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 28 Euro je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 25,9 Euro – also unterhalb des Aktienkurses.
Steigt die Deutsche Telekom-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.
Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.
Die Gewinnchancen im Überblick
Beim Kauf zu 25,9 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im Dezember 2026 ein möglicher Gewinn von 8,2 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 8,8 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Darauf sollten Anleger achten
Wird die um 22.6 Prozent tiefer liegende Barriere von 22 Euro während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Deutsche Telekom-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.
Das Original zu diesem Beitrag „Morningstar nennt Favoriten für 2026: Deutsche Telekom ist ein Top Pick – Renditechance von 8,8 % p.a.“ stammt von Index Radar.
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23 Kommentare
Die Verwendung der impliziten Volatilität von Calls und Puts zur Berechnung der Prognose-Ränder ist ein interessanter Ansatz. Wie genau funktioniert das in der Praxis?
Die Diskrepanz zwischen der Performance der Telekom und dem DAX, der um über 24 Prozent gestiegen ist, ist schon auffällig. Gibt es spezifische Gründe dafür, dass die Telekom hinterherhinkt?
Ein prognostizierter Kurs von etwa 27,6 Euro für die Telekom-Aktie in den nächsten vier Wochen wäre ein leichter Abschlag. Ist das ein konservatives Szenario, oder gibt es Risiken, die Morningstar berücksichtigt?
Ich bin kein Experte, aber ein Kurs-Fair-Value-Verhältnis von 0,8 klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Gibt es versteckte Risiken, die man beachten sollte?
Die Prognose von HotStocks geht von einem Korridor zwischen minus 12,2 und plus 6,4 Prozent aus. Das ist eine ziemlich breite Spanne – wie wahrscheinlich ist das Worst-Case-Szenario?
Die Analyse von Morningstar könnte ein guter Anlass sein, die Telekom-Aktie genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich werde mir die aktuellen Kennzahlen und Entwicklungen des Unternehmens ansehen.
Gute Idee! Es ist immer wichtig, sich selbst ein Bild zu machen und nicht blind auf Empfehlungen zu vertrauen.
Ein Kurs-Fair-Value-Verhältnis von 0,8 für die Telekom-Aktie klingt in der Tat sehr attraktiv, aber wie realistisch ist die Prognose von Morningstar angesichts der jüngsten Seitwärtsbewegung und des Minus von 3,5 Prozent im Jahresvergleich?
Die Berücksichtigung saisonaler Trends und des Aktienklimas Deutschland im Vorhersagemodell von HotStocks finde ich gut. Wie stark beeinflussen diese Faktoren die Prognose im Vergleich zur impliziten Volatilität?
Die Aussage, dass Anleger sorgfältig zwischen den Sektoren differenzieren sollten, um von den Marktchancen zu profitieren, ist ein guter Rat. Aber welche anderen Sektoren neben dem Kommunikationssektor sind aktuell unterbewertet?
Die Prognose von HotStocks sieht eine negative Entwicklung von rund 2,9 Prozent. Ist das ein signifikanter Rückgang, oder eher eine normale Marktschwankung?
Die Tatsache, dass Morningstar in über der Hälfte der analysierten europäischen Branchen Chancen sieht, ist ermutigend. Bedeutet das, dass der europäische Aktienmarkt insgesamt noch Potenzial hat?
Die Prognose von 27,6 Euro erscheint mir angesichts der aktuellen Lage etwas optimistisch. Ich würde eher mit einem Kurs zwischen 26 und 28 Euro rechnen.
Das ist eine nachvollziehbare Einschätzung. Die Seitwärtsbewegung und das negative Jahresergebnis sprechen eher für eine vorsichtige Haltung.
Die Betonung der Bedeutung saisonaler Trends im Vorhersagemodell finde ich gut. Welche saisonalen Muster sind für die Telekom-Aktie typisch?
Die Tatsache, dass die Telekom-Aktie im Schatten des DAX blieb, ist enttäuschend. Gibt es spezifische Unternehmensnachrichten oder Ereignisse, die dazu beigetragen haben?
Die Erwähnung des Kurses von über 34 Euro im Frühjahr des letzten Jahres zeigt, dass die Telekom-Aktie durchaus auch höhere Werte erreichen kann. Was müsste passieren, damit dieser Kurs wieder realistisch wird?
Die Aussage, dass der Kommunikationssektor sich vom teuersten zum günstigsten entwickelt hat, finde ich bemerkenswert – das deutet auf eine mögliche Verschiebung der Anlegerpräferenzen hin, die man im Auge behalten sollte.
Die Seitwärtsbewegung der Telekom-Aktie in den letzten Monaten deutet auf Unsicherheit im Markt hin. Könnte das mit dem Wettbewerbsdruck in der Telekommunikationsbranche zusammenhängen?
Ich bin gespannt, ob sich die Prognose von HotStocks für die nächsten vier Wochen bewahrheitet, insbesondere die erwartete Bandbreite zwischen 25 und 30 Euro. Das wäre ein wichtiger Test für die Aktie.
Die Dynamik und Verschiebungen innerhalb der europäischen Aktienmärkte, die Morningstar hervorhebt, sind wichtig zu verstehen. Welche Faktoren treiben diese Veränderungen an?
Ich frage mich, ob die Bewertung der Telekom-Aktie durch Morningstar auch die potenziellen Auswirkungen von 5G-Investitionen berücksichtigt. Das könnte ein wichtiger Wachstumstreiber sein.
Dass Finanzdienstleistungen als teuerster Bereich gelten, überrascht mich nicht nach dem starken Kursrally im Jahr 2025. Ist das ein Zeichen für eine bevorstehende Korrektur in diesem Sektor?