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Regelmäßig blicken die Experten von Moventum AM auf die Märkte und kommentieren das Geschehen.
Jahr für Jahr liefern Banken präzise Vorhersagen
für Wachstum, Zinspfade und Aktienmärkte. Doch die Jahresprognose ist weniger Kompass als Ritual – ein Stück Branchenfolklore zwischen Herdentrieb und Marketing. Was Anleger tatsächlich brauchen,
sind klare Prozesse und transparente Annahmen.
Ein Kommentar von Thorsten Fischer, Managing
Director und Head of Portfolio Management bei Moventum AM.
Thorsten Fischer
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Thorsten Fischer ist seit Mai 2025 neuer Managing Director und Head of Portfolio Management bei Moventum Asset Management S.A. Er hat seit 2023 als Portfoliomanager die Premium-Vermögensverwaltung bei der Laiqon BV Bayerische Vermögen GmbH geleitet. Bis dahin war er unter anderem als Fondsmanager eines Multi-Asset-Fonds und Berater vermögender Klienten bei der Laiqon Lange Assets & Consulting GmbH beschäftigt und hat langjährige Erfahrung im M&A- und Corporate-Finance-Bereich gesammelt.
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23 Kommentare
Die Tatsache, dass Herr Fischer zuvor bei der Laiqon BV Bayerische Vermögen GmbH die Premium-Vermögensverwaltung geleitet hat, deutet auf einen Fokus auf anspruchsvolle Kunden hin. Sind die Bedürfnisse dieser Kunden besonders relevant für die Kritik an Prognosen?
Ich frage mich, ob die Banken selbst an die Richtigkeit ihrer Prognosen glauben, oder ob sie diese nur als Instrument zur Kundenbindung sehen.
Die Erfahrung von Thorsten Fischer im M&A-Bereich ist sicherlich ein Vorteil, um die Risiken und Chancen von Investitionen besser einschätzen zu können, unabhängig von Jahresprognosen.
Der Artikel bringt es auf den Punkt: Jahresprognosen sind oft mehr ‚Branchentradition‘ als verlässliche Orientierungshilfe für Anleger. Es ist erfrischend, diese kritische Perspektive von Moventum AM zu hören.
Die Aussage, dass Jahresprognosen eher einem ‚Herdenrieb‘ folgen, ist alarmierend. Das deutet auf mangelnde Individualität und kritische Analyse hin.
Die Kritik an der ‚Branchentradition‘ ist stark. Vielleicht braucht es eine unabhängige Stelle, die die Qualität der Bankprognosen bewertet.
Die Beschreibung der Jahresprognose als ‚Ritual‘ ist sehr treffend. Es ist ein jährliches Ereignis, das oft mehr Show als Substanz ist.
Die Betonung auf transparente Annahmen ist entscheidend. Viele Prognosen scheitern daran, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht klar kommuniziert werden.
Es ist gut, dass Moventum AM den Fokus auf die langfristige Perspektive legt. Kurzfristige Prognosen sind oft zu volatil und unzuverlässig.
Es ist bemerkenswert, dass Thorsten Fischer erst seit Mai 2025 bei Moventum AM ist, aber bereits eine so klare Position zu diesem Thema vertritt. Seine vorherige Erfahrung bei Laiqon scheint hier Früchte zu tragen.
Die Feststellung, dass Jahresprognosen oft einem ‚Herdenrieb‘ folgen, ist treffend. Man fragt sich, ob die Banken wirklich unabhängige Analysen liefern oder einfach den Konsens wiederholen.
Ich habe in den letzten Jahren selbst erlebt, wie oft Jahresprognosen komplett falsch lagen. Vielleicht sollte man sich wirklich mehr auf langfristige Strategien konzentrieren als auf kurzfristige Vorhersagen.
Die Kritik an der ‚Branchentradition‘ der Jahresprognose ist berechtigt. Aber welche Alternativen schlagen Moventum AM vor, um Anlegern dennoch eine Orientierung zu geben?
Es wäre interessant zu wissen, wie Moventum AM die Qualität ihrer eigenen Marktanalysen sicherstellt, wenn sie die Jahresprognosen anderer so kritisch sehen. Gibt es interne Richtlinien?
Ich bin gespannt, ob die Banken auf diese Kritik reagieren und ihre Prognosemethoden überdenken werden. Es wäre ein Schritt in die richtige Richtung.
Die Erfahrung von Herrn Fischer im M&A- und Corporate-Finance-Bereich könnte erklären, warum er die Komplexität und Unsicherheit von Prognosen so gut versteht. Diese Bereiche erfordern ja auch viel Szenario-Denken.
Der RSS-Feed-Abonnementhinweis am Ende des Artikels ist eine gute Möglichkeit, um über die weiteren Einschätzungen von Moventum AM auf dem Laufenden zu bleiben.
Ich finde es gut, dass Moventum AM die Illusion der perfekten Vorhersage durchbricht. Anleger brauchen realistische Erwartungen und eine solide Anlagestrategie.
Thorsten Fischer betont die Bedeutung klarer Prozesse und transparenter Annahmen – das ist ein Ansatz, den sich mehr Finanzinstitute zu eigen machen sollten. Wie setzt Moventum AM diese Transparenz konkret um?
Ich finde es wichtig, dass Finanzexperten wie Herr Fischer offen über die Grenzen von Prognosen sprechen. Das schafft Vertrauen und realistische Erwartungen.
Die Erfahrung von Herrn Fischer bei Laiqon Lange Assets & Consulting GmbH im Bereich Multi-Asset-Fonds könnte ihm eine breite Perspektive auf die Märkte gegeben haben. Das ist sicherlich hilfreich bei der Bewertung von Prognosen.
Der Fokus auf ‚Marketing‘ im Zusammenhang mit Jahresprognosen ist ein wichtiger Punkt. Oft geht es weniger um die Realität, sondern darum, Kunden anzuziehen.
Ich stimme zu, dass klare Prozesse wichtiger sind als punktgenaue Vorhersagen. Aber wie sieht ein solcher ‚klarer Prozess‘ konkret aus, den Moventum AM empfiehlt?