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Nach Angaben beider Konzerne laufen Gespräche über eine mögliche Kombination einzelner oder aller Geschäftsbereiche, inklusive eines vollständigen Aktientauschs. Der entstehende Konzern käme auf eine Marktkapitalisierung von mehr als 200 Mrd. USD und würde damit den bisherigen Branchenprimus BHP Group überholen. Frühere Gespräche zwischen den beiden Konzernen waren immer wieder gegen die Wand gefahren. Jetzt wird es aber offensichtlich sehr konkret, was die Fusionspläne betrifft.
Glencore-Aktien legten in New York um rund 6 % zu, während Rio-Tinto-Papiere leicht unter Druck standen. Analysten verweisen auf den geringen Informationsstand und auf offene Fragen zur Struktur eines möglichen Deals.
Kupfer als strategischer Dreh- und Angelpunkt
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16 Kommentare
Ich bin kein Finanzexperte, aber ein Deal dieser Größenordnung scheint mir sehr komplex. Hoffentlich werden alle Aspekte sorgfältig geprüft, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Ich bin gespannt, wie die Struktur des möglichen Deals aussehen wird. Werden bestimmte Geschäftsbereiche abgetrennt oder integriert? Das ist entscheidend für den Erfolg.
Ich frage mich, ob die Analysten, die den ‚geringen Informationsstand‘ bemängeln, auch die potenziellen Auswirkungen auf den Wettbewerb in der Branche berücksichtigen.
Wenn die Marktkapitalisierung tatsächlich über 200 Mrd. USD liegt, wäre das ein Signal an andere Unternehmen in der Branche, dass Konsolidierung der Weg nach vorne ist.
Das stimmt, ein solches Signal könnte weitere Übernahmen und Fusionen auslösen, was die Dynamik des gesamten Marktes verändern würde.
Die Tatsache, dass es ’sehr konkret‘ wird, lässt hoffen, dass diesmal nicht nur leere Worte im Spiel sind. Aber wie lange wird es dauern, bis wir eine endgültige Entscheidung sehen?
Der Anstieg der Glencore-Aktien um 6 % in New York deutet auf eine positive Erwartungshaltung der Investoren hin, aber die leichte Belastung der Rio-Tinto-Papiere ist verwirrend. Gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen der Deal-Vorteile?
Kupfer wird als ’strategischer Dreh- und Angelpunkt‘ genannt – das ist ein wichtiger Hinweis darauf, welche Bereiche im Fokus der Fusion stehen würden. Wie genau wird diese strategische Bedeutung im Deal umgesetzt?
Eine Marktkapitalisierung von über 200 Milliarden US-Dollar wäre wirklich bahnbrechend – das würde BHP Group definitiv den Rang ablaufen, wie im Artikel erwähnt.
Ich bin skeptisch, ob ein vollständiger Aktientausch wirklich funktionieren kann, angesichts der gescheiterten Verhandlungen in der Vergangenheit. Was sind die konkreten Änderungen, die diesmal zu einem Durchbruch führen sollen?
Ich habe gehört, dass Glencore in der Vergangenheit mit einigen Kontroversen zu kämpfen hatte. Wird dies die Verhandlungen oder die Genehmigung des Deals beeinflussen?
Es ist interessant, dass der Artikel die früheren gescheiterten Verhandlungen erwähnt. Was hat sich seitdem geändert, das diese erneuten Bemühungen rechtfertigt?
Ein Merger dieser Größenordnung könnte die Lieferketten für Kupfer und andere Rohstoffe erheblich beeinflussen. Welche Maßnahmen werden ergriffen, um Engpässe zu vermeiden?
Die Erwähnung von Kupfer als Schlüsselressource ist wichtig, da die Nachfrage nach diesem Metall aufgrund des Ausbaus erneuerbarer Energien voraussichtlich steigen wird.
Absolut, die strategische Bedeutung von Kupfer wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, was diesen Deal noch attraktiver macht.
Die Kombination von Rio Tinto und Glencore könnte eine enorme Schlagkraft auf dem Rohstoffmarkt erzeugen. Aber birgt das auch Risiken, beispielsweise in Bezug auf Marktmacht und Preiskontrolle?