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Ein überraschender Produktionsstopp bei Nvidia-Zulieferern wirft die Pläne für den Verkauf der H200-Chips in China über den Haufen. Die Hoffnung auf einen lukrativen Milliardenmarkt steht plötzlich auf der Kippe. Ein Capped-Bonus-Zertifikat auf die Aktie bietet eine Renditechance von 13,4 Prozent pro Jahr.
Die Fertigung wichtiger Komponenten für Nvidias H200-Prozessoren wurde bei mehreren Zulieferern eingestellt, nachdem chinesische Zollbehörden die Einfuhr der KI-Chips blockierten. Die H200-Chips hatten erst vor Kurzem eine US-Genehmigung für den Verkauf nach China erhalten, was Nvidia zu verstärkter Produktion veranlasste. Hinter den Kulissen hatten die Amerikaner sowohl in Washington als auch in Peking intensiv für die Freigabe lobbyiert.
Insider berichten, dass Nvidia mit mehr als einer Million Bestellungen aus China gerechnet hatte, die Auslieferungen sollten bereits ab März starten. Die Zulieferer, darunter Hersteller von Leiterplatten, arbeiteten bis zuletzt mit Hochdruck an der Vorbereitung der Lieferungen. Sollte das Importverbot bestehen bleiben, droht Nvidia ein erheblicher Rückschlag im umkämpften chinesischen KI-Markt.
Die aktuelle Entwicklung stellt einen empfindlichen Dämpfer für Nvidias Asien-Geschäft dar und könnte die strategischen Pläne des US-Konzerns nachhaltig beeinflussen. Die Unsicherheit über die Exportbedingungen verschärft den Konkurrenzdruck im globalen Chipmarkt. Eine endgültige Entscheidung der chinesischen Behörden steht noch aus und sorgt in der Branche für große Nervosität.
Technische Analyse der Nvidia-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Wer im letzten Jahr auf den KI-Chip-Hersteller gesetzt hat, blickt heute auf eine Performance, die den Nasdaq 100 klar hinter sich lässt: plus 36 Prozent stehen 23 Prozent im Index gegenüber. Nach einer wilden Abwärtsphase zu Jahresbeginn und einem tiefen Rücksetzer im Frühjahr zündete Nvidia ab Mai die nächste Stufe – der Kurs schoss innerhalb von drei Monaten um fast 70 Prozent nach oben. Seit November jedoch hat die Dynamik spürbar nachgelassen, der Aktienkurs pendelt aktuell bei 186 Dollar und bewegt sich seit Wochen seitwärts.
Technisch betrachtet steht die Aktie solide da: Der Kurs notiert aktuell rund 13 Prozent über der 200-Tage-Linie, die selbst noch leicht ansteigt – ein Signal für einen intakten, wenn auch weniger dynamischen Aufwärtstrend. Die Distanz zur Durchschnittslinie hat sich seit dem Sommer merklich verringert, was auf eine Beruhigung nach der steilen Rallye hindeutet. Das Chartbild bleibt konstruktiv, doch die Luft für weitere Sprünge ist dünner geworden.
Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine moderate Korrektur in den kommenden vier Wochen: Der wahrscheinlichste Zielbereich liegt zwischen 152 und 197 Dollar, mit einer Prognose von minus 6 Prozent. Die Spanne signalisiert, dass kurzfristig eher Vorsicht als Euphorie angebracht ist. In diesem Korridor dürfte sich der US-Halbleiterwert bis Mitte Februar einpendeln.

HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Capped-Bonus-Zertifikat als Investment-Idee von index-radar.de
Renditechance von 35,7 Prozent pro Jahr!
Während Anleger mit der Nvidia-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN UG8UMS zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt. Ein weiterer Vorteil: Beim vorgestellten Papier liegt der Einstiegspreis unter dem aktuellen Aktienkurs, was das Risiko verringert. Das Capped-Bonus-Zertifikat ist währungsgesichert (Quanto). Ein Wechselkursrisiko besteht somit nicht.
So funktioniert es
Solange die Nvidia-Aktie bis zum Bewertungstag (18. Dezember 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 150 US-Dollar berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 240 US-Dollar je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 181,4 Euro – also unterhalb des Aktienkurses.
Steigt die Nvidia-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.
Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.
Die Gewinnchancen im Überblick
Beim Kauf zu 181,4 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im Dezember 2026 ein möglicher Gewinn von 32,3 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 35,7 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Darauf sollten Anleger achten
Wird die um 28,9 Prozent tiefer liegende Barriere von 150 US-Dollar während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Nvidia-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.
Von index-radar.de
Das Original zu diesem Beitrag „Nvidia-Deal für China droht zu platzen: Zulieferer stoppen Produktion nach Zoll-Blockade“ stammt von Index Radar.
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20 Kommentare
Ich bin gespannt, wie Nvidia auf diese Herausforderung reagieren wird. Werden sie versuchen, die chinesischen Behörden weiter zu lobbyieren, oder werden sie sich auf andere Märkte konzentrieren?
Die Entwicklung der Durchschnittslinie, die sich seit dem Sommer merklich verringert hat, deutet auf eine Beruhigung nach der steilen Rallye hin. Das ist ein normales Verhalten, aber es könnte auch ein Vorbote für eine längere Konsolidierungsphase sein.
Die technische Analyse deutet auf eine moderate Korrektur zwischen 152 und 197 Dollar hin. Das bedeutet, dass Anleger, die jetzt einsteigen, ein gewisses Risiko eingehen, aber auch von einer möglichen Erholung profitieren könnten.
Die prognostizierte Korrektur zwischen 152 und 197 Dollar ist eine breite Spanne. Welche Faktoren könnten dazu führen, dass der Kurs eher in den unteren oder oberen Bereich der Spanne tendiert?
Die Abhängigkeit von China ist für Nvidia offensichtlich ein großes Risiko. Sollte das Unternehmen nicht stärker auf die Diversifizierung seiner Märkte setzen?
Die Tatsache, dass die Lieferanten bis zuletzt mit Hochdruck an der Vorbereitung der Lieferungen gearbeitet haben, zeigt, wie überraschend die Blockade durch die chinesischen Zollbehörden kam. Das deutet auf mangelnde Transparenz hin.
Die Tatsache, dass die Aktie immer noch über der 200-Tage-Linie notiert, deutet auf einen intakten Aufwärtstrend hin, aber die geringere Dynamik zeigt, dass die Luft für weitere Sprünge dünner geworden ist. Eine Konsolidierung scheint wahrscheinlich.
Die Nachricht über den Produktionsstopp bei den Zulieferern ist alarmierend, besonders wenn man bedenkt, dass Nvidia bereits eine US-Genehmigung für den H200-Verkauf nach China hatte. Wie konnte es zu dieser plötzlichen Blockade durch die chinesischen Zollbehörden kommen?
Ein möglicher Rückschlag im chinesischen KI-Markt könnte Nvidia teuer zu stehen kommen, insbesondere da mit über einer Million Bestellungen gerechnet wurde. Ist der Verlust dieses Marktes wirklich so gravierend für das Gesamtunternehmen?
Die Performance der Nvidia-Aktie, die mit einem Plus von 36 Prozent den Nasdaq 100 (23 Prozent) deutlich übertrifft, zeigt das enorme Potenzial des Unternehmens. Aber die seit November nachlassende Dynamik und die aktuelle Seitwärtsbewegung sind besorgniserregend.
Ich bin skeptisch, ob Nvidia den chinesischen Markt so einfach wiedererlangen kann, selbst wenn das Importverbot aufgehoben wird. Das Vertrauen der Kunden könnte beschädigt sein.
Das ist ein guter Punkt. Die chinesische Regierung könnte versuchen, inländische Chip-Hersteller zu fördern, indem sie den Zugang zu ausländischen Technologien erschwert.
Ich frage mich, ob die intensive Lobbyarbeit in Washington und Peking letztendlich umsonst war. Die Blockade der H200-Chips deutet darauf hin, dass politische Faktoren eine größere Rolle spielen als erwartet.
Ein Capped-Bonus-Zertifikat mit einer Renditechance von 13,4 Prozent pro Jahr klingt attraktiv, aber wie hoch ist das Risiko, dass das Zertifikat vorzeitig gekappt wird, wenn die Aktie weiter fällt?
Der Produktionsstopp bei den Zulieferern, insbesondere bei den Herstellern von Leiterplatten, ist ein klares Zeichen dafür, dass Nvidia die Situation sehr ernst nimmt. Wie schnell kann Nvidia alternative Lieferanten finden?
Die Nervosität in der Branche ist verständlich, da eine endgültige Entscheidung der chinesischen Behörden noch aussteht. Eine klare Kommunikation von Nvidia wäre jetzt wichtig, um die Anleger zu beruhigen.
Die Tatsache, dass die Distanz zur 200-Tage-Linie bei Nvidia immer noch bei rund 13 Prozent liegt, ist positiv, aber reicht das aus, um einen größeren Kursverfall zu verhindern, wenn das Importverbot bestehen bleibt?
Die Entwicklung, dass die Dynamik seit November nachgelassen hat, obwohl die Aktie zuvor um fast 70 Prozent in drei Monaten gestiegen war, zeigt die Volatilität des Marktes. Ist das ein Zeichen für eine bevorstehende Trendwende?
Es ist bemerkenswert, dass Nvidia trotz der aktuellen Unsicherheiten immer noch besser abschneidet als der Nasdaq 100. Das zeigt die Stärke des Unternehmens und die hohe Nachfrage nach KI-Chips.
Allerdings muss man bedenken, dass die H200-Chips eine wichtige Rolle in dieser Performance gespielt haben. Der Wegfall des chinesischen Marktes könnte sich deutlich bemerkbar machen.