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In der siebten britischen Offshore-Wind-Ausschreibung (AR7) hat RWE den Zuschlag für insgesamt fünf Projekte mit einer kombinierten Kapazität von 6,9 Gigawatt erhalten. Die Verträge laufen über 20 Jahre und sehen eine garantierte und inflationsbereinigte Vergütung von 91,20 GBP je Megawattstunde vor.
Konkret wird RWE die Projekte Norfolk Vanguard East und West (3,1 GW), Dogger Bank South Ost und West (3,0 GW) sowie Awel y Môr (0,8 GW) entwickeln. Alle Anlagen befinden sich in britischen Gewässern, drei davon in der Nordsee, eines in der Irischen See. Nach Inbetriebnahme sollen die Projekte jährlich mehrere Millionen britische Haushalte mit Strom versorgen können.
An den Dogger-Bank-Projekten ist RWE mit 51 % beteiligt, 49 % hält Masdar. Die Entwicklung, der Bau und Betrieb liegen bei RWE. Awel y Môr wird gemeinsam mit den Stadtwerken München (30 %) und Siemens (10 %) realisiert. RWE hält an diesem Projekt 60 % der Anteile.
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18 Kommentare
Die Tatsache, dass RWE die Entwicklung, den Bau und den Betrieb der Dogger Bank Projekte übernimmt, deutet auf eine starke interne Kompetenz hin.
Die Investition in Offshore-Windkraft ist ein klares Signal für die Zukunft der Energieversorgung, aber wie steht es um die Akzeptanz in der Bevölkerung?
Die Akzeptanz könnte durch transparente Kommunikation über die Vorteile und die Minimierung von Umweltauswirkungen gesteigert werden.
Die 0,8 GW von Awel y Môr scheinen im Vergleich zu den anderen Projekten eher bescheiden, aber jede zusätzliche Kapazität ist wichtig für die Energiewende.
Die Verteilung der Projekte auf die Nordsee und die Irische See ist strategisch klug, um Risiken zu diversifizieren und verschiedene Windressourcen zu nutzen.
Ich bin gespannt, wie sich die regulatorischen Rahmenbedingungen in Großbritannien auf die Umsetzung dieser Projekte auswirken werden, insbesondere im Hinblick auf Genehmigungen und Umweltauflagen.
Die Kombination aus langfristigen Verträgen und inflationsbereinigter Vergütung bietet RWE eine gewisse Planungssicherheit, aber ist das genug, um unvorhergesehene Kostensteigerungen abzufedern?
Die Partnerschaft mit KKR ist ein interessanter Schritt; wie wird sich diese auf die Innovationskraft und die Entscheidungsfindung bei RWE auswirken?
Ich frage mich, ob die 20-jährige Laufzeit der Verträge ausreichend ist, um die langfristigen Kosten für Wartung und Stilllegung der Anlagen zu decken.
RWE plant, mit diesen Projekten Millionen britische Haushalte zu versorgen – welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um den Strom effizient ins Netz zu integrieren?
Die Beteiligung der Stadtwerke München an Awel y Môr mit 30% zeigt ein wachsendes Interesse kommunaler Unternehmen an erneuerbaren Energien.
Angesichts der Größe der Projekte – insbesondere Dogger Bank South Ost und West mit jeweils 1,5 GW – ist eine effiziente Projektsteuerung unerlässlich.
Die garantierte Vergütung von 91,20 GBP pro MWh klingt wettbewerbsfähig, aber wie wirkt sich die Inflationsbereinigung langfristig auf die Rentabilität der Projekte aus?
Es ist positiv zu sehen, dass RWE bei den Dogger Bank Projekten die Mehrheit mit 51% hält, aber die Beteiligung von Masdar mit 49% wirft Fragen nach der strategischen Ausrichtung auf.
Die Partnerschaft mit Masdar könnte RWE Zugang zu zusätzlichem Kapital und Know-how verschaffen, was für solch große Projekte entscheidend ist.
Die Beteiligung von Siemens an Awel y Môr mit 10% ist ein wichtiger Beitrag deutscher Technologiekompetenz zu diesem britischen Projekt.
6,9 GW neue Offshore-Windkraft sind eine beachtliche Leistung für RWE, aber wie realistisch ist der Zeitplan für die Inbetriebnahme angesichts der aktuellen Lieferkettenprobleme?
Die Projekte Norfolk Vanguard East und West mit 3,1 GW sind besonders interessant, da sie einen erheblichen Beitrag zur britischen Energieversorgung leisten können.