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Adidas gerät stark unter Druck und rutscht ans DAX-Ende. Neue Analystenkommentare deuten auf eine gedämpfte Erwartungshaltung für die kommenden Jahre hin.
Die Aktie von Adidas verliert zum Wochenschluss mehr als fünf Prozent und notiert damit am Ende des DAX. Auslöser für den Kursrückgang ist eine Herabstufung durch die Analysten der Royal Bank of Canada (RBC), die das Papier von „Outperform“ auf „Sector Perform“ setzten. Die Experten begründen den Schritt mit einer erwarteten, zurückhaltenden Prognose des Sportartikelherstellers für das Geschäftsjahr 2026.
RBC geht davon aus, dass Adidas in seinem Ausblick für 2026 vorsichtig agieren wird. Dies könnte auf eine abwartende Haltung des Managements hinsichtlich der Marktentwicklung und der eigenen Wachstumschancen hindeuten. Anleger reagieren entsprechend sensibel auf die Analystenstimme und trennen sich von ihren Anteilen.
Die jüngste Entwicklung unterstreicht die Unsicherheit rund um die mittelfristigen Perspektiven des Konzerns. Branchenbeobachter sehen die konservative Einschätzung als Signal für eine mögliche Verlangsamung der Dynamik im Sportartikelmarkt. Für Adidas bleibt der Ausblick auf die kommenden Jahre damit von Unsicherheiten geprägt.
Technische Analyse der Adidas-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Der fränkische Sportkonzern hat in den letzten 12 Monaten eine Serie von Rückschlägen kassiert, die selbst hartgesottene Anleger ins Grübeln bringen. Nach kurzen Hoffnungsschimmern im Frühjahr und Sommer hat der Verkaufsdruck ab Herbst spürbar zugenommen – der Kurs rutschte von 263 Euro auf aktuell 144 Euro ab und blieb damit weit hinter dem DAX zurück, der im gleichen Zeitraum zulegte. Unsere Daten belegen, dass Adidas mit einem Minus von über 44 Prozent auf Jahressicht eine der schwächsten Performances im deutschen Leitindex abliefert.
Technisch betrachtet bleibt der Titel klar unter der 200-Tage-Linie, die aktuell bei 184 Euro verläuft und seit Monaten abwärts tendiert. Der Abstand zum gleitenden Mittelwert ist markant, was den übergeordneten Abwärtstrend unterstreicht. Wir sehen klare Signale, dass der Verkaufsdruck weiterhin dominiert und die Erholung auf wackeligen Beinen steht.
Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau: In den nächsten vier Wochen dürfte sich die Aktie mit hoher Wahrscheinlichkeit im Korridor zwischen 122 und 172 Euro einpendeln. Die Prognose signalisiert zwar ein minimales Aufwärtspotenzial, doch der Spielraum nach unten bleibt beachtlich. Anleger sollten sich auf eine Fortsetzung der aktuellen Lethargie einstellen.

HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Capped-Bonus-Zertifikat als Investment-Idee von index-radar.de
Renditechance von 32,0 Prozent pro Jahr!
Während Anleger mit der Adidas-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN DU5LFX zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt. Ein weiterer Vorteil: Beim vorgestellten Papier liegt der Einstiegspreis unter dem aktuellen Aktienkurs, was das Risiko verringert.
So funktioniert es
Solange die Adidas-Aktie bis zum Bewertungstag (18. Dezember 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 120 Euro berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 180 Euro je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 140,2 Euro – also unterhalb des Aktienkurses.
Steigt die Adidas-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.
Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.
Die Gewinnchancen im Überblick
Beim Kauf zu 140,2 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im Dezember 2026 ein möglicher Gewinn von 28,4 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 32,0 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Darauf sollten Anleger achten
Wird die um 16,7 Prozent tiefer liegende Barriere von 120 Euro während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Adidas-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.
Von index-radar.de
Das Original zu diesem Beitrag „Adidas: Aktie stürzt nach Warnung ab – Renditechance von 32,0 % p.a.“ stammt von Index Radar.
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22 Kommentare
Ich habe Adidas-Aktien im Depot. Sollte ich jetzt verkaufen, oder auf eine mögliche Trendwende hoffen, auch wenn die Prognosen düster sind?
Ich bin gespannt, wie Adidas auf diese Analystenkommentare reagieren wird. Werden sie ihre Prognose für 2026 bestätigen, oder werden sie sich anpassen und die Erwartungen senken?
Ich frage mich, ob die ‚konservative Einschätzung‘ der Analysten tatsächlich eine ‚Verlangsamung der Dynamik im Sportartikelmarkt‘ widerspiegelt, oder ob es spezifische Probleme bei Adidas gibt, die hier unterschätzt werden.
Ich bin skeptisch, ob Adidas diese Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau wirklich durchhalten kann. Der ‚Verkaufsdruck‘ scheint ja weiterhin zu dominieren, wie index-radar.de betont.
Die Tatsache, dass der Abstand zur 200-Tage-Linie ‚markant‘ ist, verstärkt meine Sorge um die kurz- und mittelfristige Entwicklung der Aktie.
Die Prognose von 122 bis 172 Euro ist sehr breit gefächert. Das deutet auf eine hohe Unsicherheit in der Markteinschätzung hin.
Die Analysten scheinen die ‚Lethargie‘ der Aktie zu erwarten. Das bedeutet, dass es wohl keine schnellen Gewinne geben wird, sondern eher eine langsame Seitwärtsbewegung.
Ich finde es gut, dass index-radar.de nicht nur eine Prognose liefert, sondern auch die technischen Aspekte der Aktie analysiert und erklärt.
Ein Korridor zwischen 122 und 172 Euro in den nächsten vier Wochen? Das klingt nach einer sehr unsicheren Situation für Adidas-Anleger. Ein Aufwärtspotenzial von nur minimaler Natur ist wenig tröstlich.
Die Entwicklung seit Herbst ist wirklich besorgniserregend. Ein kontinuierlicher Kursverlust von 263 Euro auf 144 Euro ist ein deutliches Zeichen für tieferliegende Probleme.
Die Analysten von RBC scheinen sehr vorsichtig zu sein. Ihre Herabstufung ist ein klares Signal an die Anleger, die Risiken neu zu bewerten.
Hat Adidas vielleicht zu viel auf bestimmte Märkte gesetzt, die sich jetzt als schwieriger erweisen als erwartet? Das könnte die ‚zurückhaltende Prognose‘ erklären.
Das ist ein guter Punkt. Die Abhängigkeit von einzelnen Regionen kann ein Risiko darstellen, besonders in Zeiten globaler Unsicherheit.
Die Herabstufung von ‚Outperform‘ auf ‚Sector Perform‘ ist ein deutliches Zeichen dafür, dass RBC keine großen Wachstumschancen für Adidas sieht. Das ist enttäuschend.
Ja, das ist eine wichtige Unterscheidung. ‚Sector Perform‘ bedeutet im Grunde, dass die Aktie voraussichtlich im Gleichschritt mit der Branche abschneiden wird, aber keine Outperformance zu erwarten ist.
Mich wundert die Reaktion der Anleger nicht, wenn RBC eine ‚zurückhaltende Prognose‘ für 2026 erwartet. Das deutet ja darauf hin, dass das Management selbst nicht viel Optimismus versprüht.
Ich bin kein Finanzexperte, aber selbst mir fällt auf, dass die Performance von Adidas im Vergleich zum DAX deutlich schlechter ist. Das ist ein Alarmsignal.
Die 200-Tage-Linie bei 184 Euro als Widerstand zu sehen, ist ein klarer Hinweis auf den Abwärtstrend. Das ist eine technische Analyse, die man ernst nehmen sollte.
Es ist beunruhigend zu sehen, dass Adidas im DAX das Schlusslicht bildet. Das zeigt, wie sehr der Markt das Vertrauen in den Konzern verloren hat.
Der Kurssturz um über fünf Prozent am Wochenschluss ist heftig. Die Herabstufung durch RBC scheint wirklich weitreichende Folgen zu haben, besonders wenn man bedenkt, dass sie die Aktie von ‚Outperform‘ auf ‚Sector Perform‘ gesetzt haben.
Die Tatsache, dass die Aktie von 263 Euro auf 144 Euro in den letzten 12 Monaten gefallen ist, ist ein deutliches Warnsignal. Das ist ein Minus von über 44 Prozent – das ist enorm!
Die Berücksichtigung ’saisonaler Trends‘ und des ‚Aktienklimas Deutschland‘ im Vorhersagemodell klingt nach einer fundierten Analyse. Aber wie genau werden diese Faktoren gewichtet?