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Vanessa Jeffriess vom fast gleichnamigen Analysehaus Jefferies äußerte sich einer Branchenanalyse zwar generell nicht gerade optimistisch für Autozulieferer – ein Geschäftsbereich, der auch bei Schaeffler hohes Gewicht hat. Das Jahr 2026 sei hier wohl geprägt von einem schwachen Marktumfeld mit steigendem Wettbewerbsrisiko. Für Schaeffler sprach sie aber trotz der jüngsten Rally der Papiere eine frische Kaufempfehlung aus.
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Die Expertin begründete dies mit dem Geschäft mit humanoiden Robotern, das zu einem viel diskutierten Marktthema geworden ist. Nicht zuletzt trägt der Chef des US-Elektroautobauers Tesla
Bei Schaeffler hatten Analysten zuletzt immer wieder darauf verwiesen, dass das Geschäft mit humanoiden Roboter im Kommen ist. Jeffriess gab nun zu, diesem Thema bislang skeptisch gegenüber gestanden zu haben. Sie wisse jetzt aber Schaefflers wirklich einzigartige Position in den dafür notwendigen Lieferketten zu schätzen. Ihrer Ansicht nach sind die Chancen gut, dass Schaeffler bei humanoiden Robotern bis 2030 ein Marktanteilsziel von über 10 Prozent erreichen kann./tih/ag/jha/
Quelle: dpa-AFX
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12 Kommentare
Es ist faszinierend, wie stark Elon Musk mit seiner Vision von Robotern den Markt beeinflusst. Seine Aussage, dass der Tesla-Erfolg zunehmend von diesen Maschinen abhängt, dürfte die Investitionen in diesem Bereich weiter ankurbeln und auch Schaeffler helfen.
Die dpa-AFX Quelle deutet darauf hin, dass die Analysten bei Schaeffler das Robotikgeschäft schon länger im Blick haben. Es ist gut zu sehen, dass diese Einschätzung nun auch von externen Experten wie Jeffriess bestätigt wird.
Stimmt, das zeigt eine gewisse Weitsicht von Schaeffler, sich frühzeitig in diesem Bereich zu positionieren.
Ein Marktanteil von über 10 Prozent im Bereich humanoide Roboter bis 2030 klingt ambitioniert, aber realistisch, wenn man die einzigartige Position von Schaeffler in den benötigten Lieferketten berücksichtigt. Welche konkreten Technologien oder Komponenten machen Schaeffler hier so besonders?
Ich bin etwas skeptisch, ob das Geschäft mit humanoiden Robotern die potenziellen Verluste im Autozulieferer-Bereich wirklich ausgleichen kann, wie es die Rally der Schaeffler-Aktie aktuell suggeriert. Die Prognose von Jeffries für 2026 ist ja nicht gerade rosig.
Die Aussage von Vanessa Jeffriess, dass sie trotz eines generell schwachen Marktumfelds für Autozulieferer eine Kaufempfehlung für Schaeffler ausspricht, ist bemerkenswert. Ihre Begründung liegt klar im Bereich der humanoiden Roboter, was ein deutliches Signal für das Potenzial dieses Geschäftsfelds sendet.
Die Tatsache, dass Jeffriess ihre anfängliche Skepsis gegenüber humanoiden Robotern revidiert hat, nachdem sie Schaefflers Position analysiert hat, ist ein starkes Indiz dafür, dass hier etwas Großes im Gange ist. Das zeigt, wie schnell sich die Wahrnehmung ändern kann, wenn neue Informationen auftauchen.
Die Konzentration auf humanoide Roboter scheint eine kluge Diversifizierungsstrategie für Schaeffler zu sein, angesichts des steigenden Wettbewerbsdrucks im Autozulieferergeschäft. Wird Schaeffler genug Kapazität haben, um die erwartete Nachfrage zu bedienen?
Wenn Schaeffler tatsächlich bis 2030 über 10% Marktanteil bei humanoiden Robotern erreichen kann, wäre das ein enormer Erfolg. Das würde das Unternehmen von einem traditionellen Autozulieferer zu einem wichtigen Player in einem Zukunftsmarkt transformieren.
Das ist ein sehr guter Punkt. Eine solche Entwicklung könnte die langfristige Perspektive von Schaeffler deutlich verbessern.
Elon Musks Ankündigung, ‚Optimus‘-Roboter ab 2027 auch an andere Industrien zu verkaufen, könnte Schaeffler indirekt zugutekommen, wenn sie als Lieferant in der Kette positioniert sind. Wie stark ist Schaeffler tatsächlich in diesen Lieferketten vertreten, wie Jeffriess andeutet?
Ich frage mich, ob die aktuelle Rally der Schaeffler-Aktie bereits alle positiven Erwartungen hinsichtlich des Robotikgeschäfts widerspiegelt, oder ob es noch Luft nach oben gibt. Die Bewertung scheint mir angesichts der Risiken im Automobilsektor etwas hoch.