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Robinhood präsentiert heute seine Quartalszahlen. Analysten werten die Aktie auf und erhöhen ihre Kursziele. Trotz der jüngsten Turbulenzen könnte die Plattform vor einer Trendwende stehen.
Robinhood Markets, bekannt für provisionsfreien Handel und Krypto-Angebote, wird am 10. Februar um 23 Uhr deutsche Zeit die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegen. Im Vorfeld hat der renommierte Analyst Steven Chubak von Wolfe Research die Aktie von „Peerperform“ auf „Outperform“ hochgestuft und ein Kursziel von 125 Dollar genannt.
Chubak begründet seine optimistische Einschätzung mit den verbesserten Ertragsaussichten und dem jüngsten Kursrückgang infolge der schwachen Stimmung im Kryptosektor.
Robinhood hatte zuletzt im dritten Quartal 2025 die Erwartungen übertroffen und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,61 Dollar sowie einen Umsatz von 1,274 Milliarden Dollar gemeldet.
Das Unternehmen, gegründet 2013 von Stanford-Absolventen Vladimir Tenev und Baiju Bhatt, ist vor allem bei jungen Anlegern beliebt und erschloss 2018 auch den Kryptomarkt. Seit dem Börsengang 2021 setzt Robinhood auf neue Angebote wie Prognosemärkte und internationale Expansion, um weiteres Wachstum zu generieren.
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Chubak sieht trotz der aktuellen Marktschwäche erhebliches Aufwärtspotenzial und erwartet über 40 Prozent Kursspielraum nach oben. Er verweist darauf, dass der Aktienkurs inzwischen wieder auf dem Niveau der letztjährigen Herabstufung notiert, obwohl die Fundamentaldaten sich verbessert haben. Die Anleger blicken nun gespannt auf die bevorstehenden Quartalszahlen und mögliche Impulse für die Aktie.
Technische Analyse der Robinhood Markets-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Die Aktie von Robinhood Markets hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Achterbahnfahrt hingelegt: Nach einem dramatischen Absturz im Frühjahr 2025 folgte eine steile Aufholjagd, die den Kurs im Sommer auf neue Höhen katapultierte. Doch die Dynamik ließ spürbar nach, und seit Herbst 2025 bröckelt der Kurs kontinuierlich – aktuell steht die Aktie bei 86,5 Dollar, was zwar immer noch einer beeindruckenden Jahresperformance von über 62 Prozent entspricht, aber deutlich hinter dem August-Hoch zurückbleibt.
Das Temperament der Robinhood-Aktie gleicht einem Drahtseilakt zwischen Euphorie und Panik: Mit einer annualisierten Volatilität von über 77 Prozent zeigt sich das Fintech nervös und unberechenbar, während der Index vergleichsweise gelassen bleibt. Der maximale Drawdown von mehr als 52 Prozent innerhalb von nur 81 Tagen spricht für heftige, aber kurze Rückschläge, denen allerdings immer wieder rasche Erholungsphasen folgten. Im Vergleich zum Nasdaq 100, der deutlich sanftere Schwankungen und längere Konsolidierungen zeigt, bleibt Robinhood ein Spielplatz für risikofreudige Anleger.
Der technische Gesundheitscheck offenbart eine klare Abkühlung: Der aktuelle Kurs notiert rund 18 Prozent unterhalb der 200-Tage-Linie, die selbst seitwärts tendiert und damit den nachlassenden Schwung der vergangenen Monate widerspiegelt. Noch im Sommer lag die Aktie weit über diesem Durchschnitt, doch der Trend hat sich gedreht – das Momentum ist verflogen. Die Online-Brokerage-Plattform befindet sich aktuell in einer Konsolidierungsphase, der kurzfristige Trend zeigt nach unten.
Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs in den kommenden vier Wochen in einer Spanne zwischen 66 Dollar und 128 Dollar pendelt, wobei der Mittelwert bei rund 97 Dollar liegt. Der Korridor ist weit, doch die Prognose favorisiert eine leichte Erholung nach dem jüngsten Rücksetzer. Kurzfristig bleibt Robinhood volatil – Schwankungen sind die Regel, nicht die Ausnahme.

HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Knock-Out-Zertifikat als Trading-Idee von index-radar.de
Mehr Bewegung, weniger Einsatz
Knock-Out-Papiere und Mini-Futures richten sich an kurzfristig orientierte Anleger, die mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz stärker als mit der Robinhood Markets-Aktie selbst von Kursbewegungen profitieren möchten. Anders als beim Direktkauf zahlen Anleger nur einen Bruchteil des Aktienpreises – das frei werdende Kapital kann für andere Investments genutzt werden. Knock-Out-Papiere sind börsentäglich handelbar, Anleger können Positionen also jederzeit verkaufen.
So funktioniert es
Knock-Out-Papiere verstärken Kursbewegungen des Basiswerts – abhängig davon, ob es sich um ein Bull- oder Bear-Papier handelt:
Knock-Out Bull: Steigt der Basiswert, steigt auch das Knock-Out-Papier – mit Hebelwirkung. Fällt der Basiswert, wirkt sich der Verlust entsprechend verstärkt aus.
Knock-Out Bear: Fällt der Basiswert, steigt das Knock-Out-Papier – ebenfalls hebelverstärkt. Steigt der Basiswert, entstehen Verluste mit verstärkter Wirkung.
Beispiel: Gewinnt die Aktie 5 Prozent, steigt ein Bull-Knock-Out-Papier mit Hebel 3 ungefähr 15 Prozent. Fällt die Aktie 5 Prozent, sinkt der Wert des Bull-Papiers etwa 15 Prozent. Ein Bear-Papier reagiert spiegelbildlich: Fällt der Basiswert, gewinnt das Papier; steigt der Basiswert, verliert es.
Das bullische Knock-Out-Papier mit der WKN UJ8278 auf die Robinhood Markets-Aktie verfügt über eine Knock-out-Barriere (= Basispreis) von 71,3 Dollar. Wird diese Marke berührt oder unterschritten, verfällt das Papier wertlos. Der aktuelle Hebel beträgt 5,2.
Darauf sollten Anleger achten
Knock-Out-Papiere und Mini-Futures ermöglichen bereits aus kleinen Kursbewegungen überproportionale Gewinne. Gleichzeitig besteht ein erhöhtes Verlustrisiko: Bei klassischen Knock-Out-Papieren führt das Erreichen der Knock-Out-Schwelle zum Totalverlust. Bei Mini-Futures wird die Rückzahlung anhand der Differenz zwischen Basispreis und Knock-Out-Schwelle berechnet, wodurch ein vollständiger Verlust in der Regel vermieden wird.
Diese Produkte sind nur für Anleger geeignet, die kurzfristige Kursbewegungen gezielt handeln, Stop-Loss-Mechanismen einsetzen oder ihre Positionen aktiv überwachen und bei ungünstiger Entwicklung rechtzeitig reagieren können.
Von index-radar.de
Das Original zu diesem Beitrag „Robinhood-Aktie vor Quartalszahlen: Analyst sieht Kurspotenzial von über 40 Prozent“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Great insights on News. Thanks for sharing!
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
Interesting update on Robinhood erhält kurz vor Quartalszahlen überraschendes Experten-Upgrade. Looking forward to seeing how this develops.
Solid analysis. Will be watching this space.
Good point. Watching closely.