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Bei dem Gipfeltreffen am Mittwoch sei das Emissionshandelssystem (ETS) wegen hoher CO2-Preise und deren Auswirkung auf die Wettbewerbsfähigkeit etwa der Chemie- und Zementbranche kritisiert worden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Merz sagte demnach, das EU-Emissionshandelssystem sei geschaffen worden, um den CO2-Ausstoß zu senken und gleichzeitig den betroffenen Unternehmen den Übergang zur emissionsfreien Produktion zu ermöglichen. „Sofern das nicht erreichbar ist und sofern das nicht das richtige Instrument ist, sollten wir sehr offen sein, es zu überarbeiten oder zumindest zu verschieben“, so Merz.
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Heidelberg Materials würden unter einem möglichen Aufweichen der EU-Pläne besonders deutlich leiden. Der Konzern hat bisher als Profiteur stärkerer Klimaschutzmaßnahmen gegolten, da er eine branchenführende Position bei der Dekarbonisierung und Abscheidung von CO2-Emissionen im Produktionsprozess innehat. Anleger hatten daher bislang Kostenvorteile für den deutschen Zementhersteller gesehen, sobald die Ausgabe kostenloser Zertifikate gestoppt wird.
Anfang Februar hatte das „Handelsblatt“ bereits unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Beamten über eine Verlängerung kostenloser Emissionszertifikate durch die EU berichtet. Seither hat die Heidelberg-Materials-Aktie 18,5 Prozent eingebüßt./ck/he
Quelle: dpa-AFX
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6 Kommentare
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