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Startseite»News»Deutsche Projektplanung kaputt: Wieso unsere Projekte aus dem Ruder laufen
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Deutsche Projektplanung kaputt: Wieso unsere Projekte aus dem Ruder laufen

Finanzen100Von Finanzen100vor 4 Stunden6 Kommentare2.124 Aufrufe
Deutsche Projektplanung kaputt: Wieso unsere Projekte aus dem Ruder laufen
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In Deutschland laufen große Bauprojekte oft aus dem Ruder: Flughäfen, Bahnhöfe oder Konzerthallen – um Jahre verspätet und Milliarden teurer als geplant. Wer zeigt uns, wie man besser plant?

Berlins neuer Flughafen? Geplant waren fünf Jahre Bauzeit, es wurden 14. Stuttgarts Hauptbahnhof? Nach 16 Jahren immer noch nicht fertig. Hamburgs Konzerthalle, die Elbphilharmonie? Neun Jahre statt drei. Und die Kosten? Manchmal zehnmal höher als kalkuliert.

Ein weiteres Beispiel: die Kölner Oper. 1957 wurde sie nach nur drei Jahren Bauzeit eröffnet und galt als Symbol für ein modernes und demokratisches Deutschland. Dann wurde 2012 die Renovierung beschlossen. Der Plan: drei Jahre Bauzeit, Wiedereröffnung 2015.

Doch das Gebäude – bestehend aus der Oper selbst, einem Theater mit zwei Bühnen und einer Kinderoper mit eigener Bühne – ist mehr als zehn Jahre später noch immer nicht eröffnet.

Für die Opernsängerin Emily Hindrichs war 2015 ihr erstes Arbeitsjahr als Mitglied des Ensembles: „Damals dachte ich: Die werden das sicher schnell hinbekommen. Ich war optimistisch.“

„Es wurden immer wieder neue Termine für die Eröffnung angekündigt. Doch eingehalten wurden sie nie“

Zehn Jahre später hat Emily noch immer keinen Fuß in das Gebäude gesetzt. Aufgetreten ist sie immer nur auf Interimsbühnen an provisorischen Veranstaltungsorten. Der Frust sitzt tief.

„Hoffnung, Verzweiflung, Wut – und zunehmend Spott“

Die Kosten sind von ursprünglichen geplanten 250 Millionen Euro auf 850 Millionen Euro angestiegen. Rechnet man die Zinskosten und die Kosten für die Interimsspielorte hinzu, kommt man auf 1,5 Milliarden Euro. „Das macht mich krank“, sagt Hindrichs. „Es fühlt sich an, als würde man Geld in ein Fass ohne Boden werfen.“

Auch der Schauspieler Andreas Grötzinger hat während der rund zehnjährigen Verzögerung eine große Bandbreite von Gefühlen durchlebt: „Hoffnung, Verzweiflung, Wut – und zunehmend Spott“, erzählt er der DW. „Es wurden immer wieder neue Termine für die Eröffnung angekündigt. Doch eingehalten wurden sie nie.“

Besonders bizarr für Grötzinger: Er weiß bis heute nicht, warum sich die Renovierung so in die Länge gezogen hat. „Niemand weiß es“, sagt er „Niemand kann genau sagen, was schiefgelaufen ist. Es ist alles ein großes, verwirrendes, hochkomplexes Geflecht von Kausalzusammenhängen.“

„Wir sind gut, technische Probleme zu lösen, aber nicht in  Kommunikation“

Jürgen Marc Volm leitet das Opernprojekt seit 2024. Als er das Ruder übernahm, lag die Renovierung bereits neun Jahre hinter dem Zeitplan. Volm verweist auf die schiere Komplexität des Projekts: 64.000 Quadratmeter, 2000 Räume, 58 verschiedene Unternehmen mit 72 Gewerken, dazu 22 Planungsbüros.

„Es musste viel nachbessert werden, weil Genehmigungen nicht ordnungsgemäß erteilt wurden und Mängel auftraten – sowohl in der Planung als auch in der Ausführung“, so Volm zur DW.

Hinzu kommt ein starres Ausschreibungsverfahren, das oft den günstigsten Bieter bevorzugt – und das sind oft nicht die finanziell gesündesten Firmen.

„Es sind einige Firmen pleite gegangen“, erzählt Volm. „Wir mussten dann neue Vertragspartner finden, und die mussten sich in ein laufendes Projekt einarbeiten, bei dem sich alles ständig änderte.“

So unterschiedlich die Schwierigkeiten im Einzelfall sind – Volm sieht ein wiederkehrendes Muster: Kommunikationsprobleme. „Wir sind sehr gut darin, technische Probleme zu lösen, aber nicht so gut in der Kommunikation.“

„Bauen in Deutschland? Enorm viel Geld, Zeit und Aufwand“

Die Baustelle in Köln ist nicht die einzige in Deutschland, die darunter leidet. Im ganzen Land kommt es bei Großprojekten zu Verzögerungen. „Deutschland hat hier ein massives Problem“, sagt Reiner Holznagel, Präsident des Bundesverbandes der Steuerzahler. „Große Projekte werden nicht mehr schnell, effizient und bedarfsgerecht realisiert. Das alte, positive Image Deutschlands trifft nicht mehr zu.“

Holznagel verweist auf eine Vielzahl von Vorschriften, die alles verlangsamen – von Umwelt- bis zu Sicherheitsauflagen: „Bauen in Deutschland ist sehr, sehr teuer“, sagt er der DW. „Aber nicht, weil die Materialien teuer sind oder wir so hohe Löhne zahlen, sondern weil wir so viele Auflagen haben. Die kosten enorm viel Geld, Zeit und Aufwand.“

Die Situation wird noch komplizierter, weil die Aufsicht über die Einhaltung all der Regeln normalerweise bei verschiedenen Ämtern, Dezernaten oder Ministerien liegt.

Die Mutter aller Verzögerungen

Die Oper in Köln ist nicht das erste Großprojekt der Stadt, das sich episch verzögert. Der Kölner Dom, eine gothische Kathedrale und mit rund sechs Millionen Besuchern eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten des Landes, hat hier Maßstäbe gesetzt. Was ist ein Jahrzehnt Verspätung gegen ein halbes Jahrtausend?

Die Bauarbeiten für den Dom begannen im Jahr 1248. Als Stadt und Kirche das Geld ausging, wurde ein verlassener Baukran auf einem unvollendeten Turm für viele Jahrhunderte zu einem Wahrzeichen Kölns.

Erst viel später, im Jahr 1880, wurde der Dom endlich vollendet, weil seine Fertigstellung als eine nationale Aufgabe gesehen wurde. Mit der Gründung des deutschen Kaiserreichs 1871 wurden die vielen kleinen Königreiche und Fürstentümern erstmals zu einem deutschen Nationalstaat vereint.

„Es hat 600 Jahre gedauert, um dem Dom fertigzustellen“, sagt Schauspieler Andreas Grötzinger und schmunzelt. „Ich hoffe, dass wir jetzt schneller sind.“

Im Zentrum von Paris, 500 Kilometer südwestlich von Köln, steht eine weitere berühmte Kathedrale: Notre-Dame de Paris. Sie wurde bereits 1345 fertig gestellt, also wesentlich schneller als der Kölner Dom. Und auch heute taugt Notre-Dame noch als Vorbíld.

Kann Deutschland etwas vom „Geist von Notre Dame“ lernen?

Ein Feuer zerstörte 2019 den Großteil der Dachkonstruktion von Notre-Dame. Schon kurz darauf verkündete Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die Kathedrale werde innerhalb von nur fünf Jahren wieder eröffnet. Und so geschah es auch – pünktlich und innerhalb des Budgets.

Jean-Louis Georgelin, ein pensionierter General der Armee, leitete das Projekt mit militärischer Strenge. „Er nannte es den 5-Jahres-Kampf“, erinnert sich Philippe Jost, der nach Georgelins Tod die Leitung übernahm und das Projekt zum Abschluss brachte.

Durch das gemeinsame Ziel sei etwas entstanden, das Jost im DW-Gespräch den „Geist von Notre Dame“ nennt.

„Wir arbeiten zusammen wie eine große Familie“, habe er den Chefs aller am Projekt beteiligten Unternehmen gesagt. Er sagte ihnen auch, dass sie auf seine Hilfe zählen könnten, sollten sie auf Probleme stoßen.

Jost war auf das Schlimmste vorbereitet. Fast ein Viertel des Budgets für den Wiederaufbau war für Preissteigerungen, unvorhergesehene Ereignisse und Terminrisiken vorgesehen.

„Wenn wir Geld ausgeben, um ein Problem schnell zu lösen, dann ist es gut investiert“, sagt er. „Es ist wie mit einem Feuer: das muss gelöscht werden, bevor es sich ausbreiten kann.“

Bau-Projekt Notre Dame: „Wir brauchten die Besten. Die Besten sind nicht immer die Billigsten“

Anstatt sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn Dinge nicht rund liefen, setzten die Franzosen auf Vertrauen und Kommunikation. Und sie hielten das Team klein. Die von Jost geleitete Organisation für den Wiederaufbau von Notre-Dame war eigens für diesen Zweck gegründet worden und hatte nie mehr als 35 Mitarbeiter.

Ein Jahr verbrachten Jost und sein Team damit, die richtigen Firmen zu finden. „Wir brauchten die Besten“, sagt Jost. „Die Besten sind nicht immer die Billigsten.“

Das Ergebnis: ein 700 Millionen Euro teurer Wiederaufbau, der wie versprochen innerhalb von fünf Jahren fertiggestellt wurde. Die Renovierung der Kölner Oper war teurer – und dauerte viel länger.

Mindset der Deutschen: „Wir haben einen Plan, jetzt muss alles genau so laufen”

Es sei höchste Zeit, dass Deutschland von solchen Vorbildern lerne, sagt Steuerzahler-Präsident Holznagel. Fall nicht, drohe auch ein politisches Problem: „Wenn ich mir den Zustand einiger Brücken oder Straßen anschaue, von den Zügen will ich gar nicht erst anfangen, dann hat der deutsche Staat ein massives Problem, und man kann verstehen, warum die Menschen so extrem unzufrieden sind.“

Den Deutsche fehle es auch an Flexibilität, findet Opernsängerin Emily Hindrichs: „Das Mindset hier ist oft stur und unflexibel, nach dem Motto: Wir haben einen Plan festgelegt und jetzt muss auch alles genau so laufen. Aber es gibt keinen Plan B.“, so Hindrichs zur DW.

Schauspieler Grötzinger weist darauf hin, dass die Stadt Köln Oper und Theater jahrzehntelang nicht gut instand gehalten habe, und sieht Parallelen zum Land: „Deutschland hat so wenig in seine Infrastruktur investiert, dass die Probleme überwältigend sind, wenn man sich endlich darum kümmert.“

Die gute Nachricht? Die Wiedereröffnung der Kölner Oper ist für Herbst 2026 geplant. Für Emily Hindrichs wird das ein emotionaler Moment sein: „Wenn ich endlich dort singen darf, ist das wie eine Heimkehr. Darauf habe ich all die Jahre gewartet.“

Von Andreas Becker, Nicolas Martin

Das Original zu diesem Beitrag „Was wurde nur aus der deutschen Projektplanung?“ stammt von Deutsche Welle.

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6 Kommentare ansehen

6 Kommentare

  1. Hans Schneider am Februar 13, 2026 10:45 p.m.

    Interesting update on Deutsche Projektplanung kaputt: Wieso unsere Projekte aus dem Ruder laufen. Looking forward to seeing how this develops.

    Antworten
    • Lea Schäfer am Februar 13, 2026 11:53 p.m.

      Good point. Watching closely.

      Antworten
  2. Emma M. Schneider am Februar 13, 2026 10:46 p.m.

    Solid analysis. Will be watching this space.

    Antworten
  3. Karl Meyer am Februar 13, 2026 10:51 p.m.

    I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.

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  4. Lukas J. Schmidt am Februar 13, 2026 10:51 p.m.

    This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.

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  5. Laura S. Wagner am Februar 13, 2026 10:54 p.m.

    Great insights on News. Thanks for sharing!

    Antworten
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