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Die Vatikanbank lanciert zwei neue Aktienindizes. Sie sollen nur den Prinzipien der Kirche entsprechende Firmen enthalten.
Die Vatikanbank hat zwei neue Aktienindizes ins Leben gerufen, die sich an katholischen Prinzipien orientieren sollen. Die Initiative, die laut „CNBC“ in Zusammenarbeit mit Morningstar, einem Finanzdienstleister aus Chicago, umgesetzt wurde, soll weltweit als Referenz für ethische katholische Investitionen dienen.
Die beiden Indizes tragen die Namen Morningstar IOR Eurozone Catholic Principles und Morningstar IOR US Catholic Principles. Sie umfassen jeweils 50 Unternehmen, die den ethischen Richtlinien des Vatikan entsprechen sollen.
Firmen müssen angeblich strenge Kriterien erfüllen
Die Firmen, die in den Indizes vertreten sind, müssen laut „CBS“ strenge Kriterien erfüllen, die auf den Grundsätzen der katholischen Kirche basieren. Dazu zählen unter anderem der Schutz des menschlichen Lebens, der Umweltschutz und die Bekämpfung von Korruption.
Zu den führenden Unternehmen im US-amerikanischen Index gehören Meta und Amazon, während der Eurozonen-Index von ASML Holding aus den Niederlanden und der Deutschen Telekom angeführt wird.
Wolf von Dewitz/dpa
Auswahl mehrerer Konzerne wirft Fragen auf
Gerade die Auswahl der US-Firmen wirft jedoch Fragen auf. Amazon wird seit Jahren von Kritikern vorgeworfen, seine Mitarbeiter schlecht zu behandeln. Der Social-Media-Riese Meta sieht sich derzeit in den USA mit Klagen konfrontiert, da seine Plattformen angeblich so gestaltet wurden, dass sie bei Nutzern Abhängigkeiten fördern.
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5 Kommentare
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
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