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Nach dem Kurssprung infolge des milliardenschweren Glyphosat-Vergleichs steht die Bayer-Aktie am Mittwoch stark unter Druck. Experten sehen zwar Fortschritte, warnen jedoch vor möglichen Rückschlägen.
Die Bayer-Aktie hatte am Dienstag deutlich zugelegt, nachdem der Konzern einen umfassenden Sammelvergleich im US-Glyphosat-Streit angekündigt hatte. Doch bereits am Mittwoch kühlte die Euphorie unter den Aktionären spürbar ab, da Unsicherheiten bezüglich der endgültigen Umsetzung des Deals bestehen.
Glyphosat: Werden viele Kläger den Vergleich von Bayer ablehnen?
Die Aktie liegt mit mehr als sieben Prozent im Minus. Analysten betonen, dass der Vergleich zwar ein wichtiger Schritt sei, aber weiterhin erhebliche Risiken birgt.
So könnten laut JPMorgan-Experte Richard Vosser zu viele Kläger einen Vergleich ablehnen, was das gesamte Abkommen gefährden würde.
Zusätzlich steht noch die Entscheidung des US Supreme Court aus, der klären muss, ob Bundesrecht Vorrang vor einzelstaatlichen Regelungen bei Warnhinweisen hat.
Sollte das Gericht nicht im Sinne von Bayer entscheiden, drohen dem DAX-Konzern weitere juristische Unsicherheiten.
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Trotz der offenen Fragen hält Goldman Sachs an seinem Kursziel von 54,50 Euro für die Bayer-Aktie fest und bestätigt die Kaufempfehlung. Die Analysten verweisen auf das attraktive Chance-Risiko-Profil, das sich aus der potenziellen Einigung und möglichen strategischen Veränderungen im Konzern ergibt.
Technische Analyse der Bayer-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Bayer hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Entwicklung hingelegt, die selbst erfahrene Marktteilnehmer aufhorchen lässt: Mit einem Kursplus von 114 Prozent hat das Leverkusener Traditionsunternehmen den DAX klar abgehängt und sich von den Tiefs im Frühjahr eindrucksvoll befreit.
Nach einem kurzen Rücksetzer im April beschleunigte sich der Aufwärtstrend, der seit November beinahe ungebremst Fahrt aufnahm – ein Musterbeispiel für einen dynamischen Trendwechsel, der die Aktie heute bei 46 Euro notieren lässt.

HotStocks von index-radar.de
Technisch betrachtet notiert der Pharma- und Chemiekonzern aktuell deutlich über seiner 200-Tage-Linie, die bei 31 Euro verläuft, während der Kurs sich bei 46 Euro etabliert hat – ein Abstand, der die jüngste Dynamik eindrucksvoll unterstreicht.
Die Durchschnittslinie selbst steigt inzwischen spürbar an, was den übergeordneten Aufwärtstrend bestätigt. Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine anhaltende positive Tendenz, solange das Momentum intakt bleibt.
Für die kommenden vier Wochen erwarten wir, gestützt auf die aktuellen Prognosemodelle, eine weitere Aufwärtsbewegung mit Zielbereich zwischen 40 und 59 Euro – der wahrscheinlichste Wert liegt bei rund 49 Euro.
Der Prognosekorridor signalisiert eine Bandbreite von minus 14 Prozent bis plus 27 Prozent, was die weiterhin hohe Volatilität widerspiegelt. Wir sehen klare Signale, dass die Aktie kurzfristig ihr dynamisches Profil beibehält und im oberen Drittel des Prognosekorridors tendieren dürfte.
Das Original zu diesem Beitrag „Bayer-Aktie: Euphorie weicht neuer Unsicherheit – Experten warnen vor Risiken“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
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