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Tech-Unternehmen wie TeamViewer geraten durch den KI-Boom zunehmend in Bedrängnis, warnen Analysten von Bernstein Research – mit bitteren Folgen für die Aktie.
Analysten von Bernstein Research sehen für mehrere europäische Technologiewerte angesichts des rasanten Fortschritts bei Künstlicher Intelligenz und Automatisierung erhebliche Verdrängungsrisiken.
Besonders betroffen sei demnach TeamViewer, dessen traditionelles, personalintensives Fernsupport-Geschäft zunehmend durch KI-basierte Lösungen unter Druck geraten könnte. Neben TeamViewer zählen die Experten auch Aumovio, Atos, Ocado und Quadient zu den Unternehmen, die durch strukturelle Veränderungen in Folge der Automatisierung besonders gefährdet sind.
Im Fall von Aumovio verweisen die Analysten auf die wachsende Bedeutung software-definierter Fahrzeuge, die eine Verlagerung der Wertschöpfungsketten begünstigen könnten. Dadurch drohe dem Unternehmen, dass ein größerer Teil des Geschäfts künftig von den Automobilherstellern selbst oder von neuen, technologiegetriebenen Wettbewerbern übernommen wird.
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An den Aktienmärkten zeigten sich die Sorgen der Anleger bereits deutlich: Die Aktie von TeamViewer rutschte auf ein neues Rekordtief von 4,69 Euro ab und lag zuletzt über vier Prozent im Minus.
Technische Analyse der TeamViewer-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Unsere Daten belegen, dass der Göppinger Remote-Software-Spezialist in den vergangenen zwölf Monaten eine Abwärtsbewegung sondergleichen vollzogen hat: Während der MDAX neue Höhen testete, rutschte die Aktie von TeamViewer unaufhaltsam von über 11 Euro auf aktuell 4,75 Euro ab.
Besonders auffällig war der beschleunigte Verkaufsdruck in den letzten sechs Monaten, als kurzfristige Erholungen regelmäßig im Keim erstickt wurden. Die Differenz zur Indexentwicklung ist frappierend – während der Markt zulegte, verlor der Anbieter für Fernwartung & Kollaboration nahezu zwei Drittel seines Wertes.
Der technische Gesundheitscheck lässt wenig Raum für Optimismus: Der aktuelle Kurs notiert mit 4,75 Euro nicht nur deutlich unter der 200-Tage-Linie von 7,99 Euro, sondern kratzt auch am Jahrestief. Die langfristige Durchschnittslinie fällt seit Monaten und spiegelt damit den anhaltenden Abwärtstrend wider. Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für weiter anhaltenden Verkaufsdruck.
Für die kommenden vier Wochen erwarten unsere Prognosen keine Entspannung: Der wahrscheinlichste Korridor für den Kurs liegt zwischen 4,00 und 6,00 Euro, mit einer Tendenz leicht nach unten. Die Spanne bleibt zwar breit, doch klare Signale für eine nachhaltige Erholung fehlen. Wer auf eine Trendwende hofft, muss sich mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter gedulden.

HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Knock-Out-Zertifikat als Trading-Idee von index-radar.de
Mehr Bewegung, weniger Einsatz
Knock-Out-Papiere und Mini-Futures richten sich an kurzfristig orientierte Anleger, die mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz stärker als mit der TeamViewer-Aktie selbst von Kursbewegungen profitieren möchten.
Anders als beim Direktkauf zahlen Anleger nur einen Bruchteil des Aktienpreises – das frei werdende Kapital kann für andere Investments genutzt werden. Knock-Out-Papiere sind börsentäglich handelbar, Anleger können Positionen also jederzeit verkaufen.
So funktioniert es
Knock-Out-Papiere verstärken Kursbewegungen des Basiswerts – abhängig davon, ob es sich um ein Bull- oder Bear-Papier handelt:
Knock-Out Bull: Steigt der Basiswert, steigt auch das Knock-Out-Papier – mit Hebelwirkung. Fällt der Basiswert, wirkt sich der Verlust entsprechend verstärkt aus.
Knock-Out Bear: Fällt der Basiswert, steigt das Knock-Out-Papier – ebenfalls hebelverstärkt. Steigt der Basiswert, entstehen Verluste mit verstärkter Wirkung.
Beispiel: Gewinnt die Aktie 5 Prozent, steigt ein Bull-Knock-Out-Papier mit Hebel 3 ungefähr 15 Prozent. Fällt die Aktie 5 Prozent, sinkt der Wert des Bull-Papiers etwa 15 Prozent. Ein Bear-Papier reagiert spiegelbildlich: Fällt der Basiswert, gewinnt das Papier; steigt der Basiswert, verliert es.
Das bearische Knock-Out-Papier mit der WKN UQ8CWE auf die TeamViewer-Aktie verfügt über einen Basispreis (= Knock-Out-Schwelle) von 5,677 Euro. Wird diese Marke berührt oder überschritten, verfällt das Papier wertlos. Der aktuelle Hebel beträgt 4,6.
Darauf sollten Anleger achten
Knock-Out-Papiere und Mini-Futures ermöglichen bereits aus kleinen Kursbewegungen überproportionale Gewinne. Gleichzeitig besteht ein erhöhtes Verlustrisiko: Bei klassischen Knock-Out-Papieren führt das Erreichen der Knock-Out-Schwelle zum Totalverlust.
Bei Mini-Futures wird die Rückzahlung anhand der Differenz zwischen Basispreis und Knock-Out-Schwelle berechnet, wodurch ein vollständiger Verlust in der Regel vermieden wird.
Diese Produkte sind nur für Anleger geeignet, die kurzfristige Kursbewegungen gezielt handeln, Stop-Loss-Mechanismen einsetzen oder ihre Positionen aktiv überwachen und bei ungünstiger Entwicklung rechtzeitig reagieren können.
Von index-radar.de
Das Original zu diesem Beitrag „TeamViewer: Aktie unter schwerem Druck – Analysten sehen Geschäftsmodell gefährdet“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
Solid analysis. Will be watching this space.
Good point. Watching closely.
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
Interesting update on Geschäftsmodelle von Tech-Firmen stehen massiv unter KI-Druck. Looking forward to seeing how this develops.
Great insights on News. Thanks for sharing!
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.