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Die Bayer-Aktie steht unter Druck, nachdem neue Sorgen um das Thema Glyphosat die Anleger verunsichern. Analysten zeigen sich uneins und erwarten kurzfristig keine Entspannung
Die Bayer-Aktie zählt am Freitagvormittag mit einem Minus von knapp zwei Prozent zu den größten Verlierern im DAX. Ausschlaggebend sind erneut die Unsicherheiten rund um den Glyphosat-Rechtsstreit, der zwischen Hoffnungen auf günstige Vergleiche und der Angst vor teuren Sammelklagen schwankt. Aktuell überwiegen bei Investoren wieder die Sorgen.
Auch Analysten sind hinsichtlich der weiteren Entwicklung gespalten: Das durchschnittliche Kursziel liegt laut Tipranks bei 40,95 Euro – und damit mehr als acht Prozent unter dem aktuellen Börsenkurs. Die Prognosen reichen dabei von optimistischen 54,50 Euro bis zu pessimistischen 25,00 Euro, was die Unsicherheit am Markt über eine klare Richtung widerspiegelt.
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Technische Analyse der Bayer-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Unsere Daten belegen, dass der Leverkusener Traditionskonzern in den letzten zwölf Monaten ein bemerkenswertes Comeback hingelegt hat: Während der DAX gemächlich um knapp zwölf Prozent zulegte, verdoppelte sich der Kurs der Bayer-Aktie beinahe – ein Kursfeuerwerk, das vor allem seit November 2025 an Dynamik gewann. Nach einer langen Phase der Seitwärtsbewegung explodierte der Kurs förmlich, getrieben von kräftigen Impulsen und einer auffälligen Abkopplung vom Gesamtmarkt. Heute notiert der Aspirin-Hersteller bei 44,81 Euro und lässt damit den Index weit hinter sich.
Der technische Gesundheitscheck zeigt ein klares Bild: Der aktuelle Kurs liegt deutlich über der 200-Tage-Durchschnittslinie, die ihrerseits mit Schwung nach oben zieht. Dieser Abstand signalisiert einen intakten, beschleunigten Aufwärtstrend, der durch die jüngsten Kursgewinne untermauert wird. Die Trendstärke ist unübersehbar, Rücksetzer blieben zuletzt marginal.
Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung des positiven Laufs: In den kommenden vier Wochen dürfte sich der Kurs mit hoher Wahrscheinlichkeit im Korridor von 39 bis 58 Euro bewegen, wobei der Mittelwert der Prognose ein Plus von acht Prozent nahelegt. Das Chance-Risiko-Verhältnis bleibt dabei klar zugunsten der Bullen verschoben. Die Daten sprechen für eine Fortsetzung der dynamischen Entwicklung – mit nicht zu unterschätzenden Ausschlägen in beide Richtungen.

HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Capped-Bonus-Zertifikat als Investment-Idee von index-radar.de
Renditechance von 29,7 Prozent pro Jahr!
Während Anleger mit der Bayer-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN UN4D7J zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt. Ein weiterer Vorteil: Beim vorgestellten Papier liegt der Einstiegspreis unter dem aktuellen Aktienkurs, was das Risiko verringert.
So funktioniert es
Solange die Bayer-Aktie bis zum Bewertungstag (18. Dezember 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 33 Euro berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 55 Euro je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 44,4 Euro – also unterhalb des Aktienkurses.
Steigt die Bayer-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.
Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.
Die Gewinnchancen im Überblick
Beim Kauf zu 44,4 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im Dezember 2026 ein möglicher Gewinn von 23,9 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 29,7 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Darauf sollten Anleger achten
Wird die um 25,8 Prozent tiefer liegende Barriere von 33 Euro während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Bayer-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.
Von index-radar.de
Das Original zu diesem Beitrag „Bayer: Glyphosat-Streit schürt Unsicherheit – Analysten sind gespalten“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Solid analysis. Will be watching this space.
Great insights on News. Thanks for sharing!
Interesting update on Rechtsstreit treibt Bayer-Kurs nach unten. Looking forward to seeing how this develops.
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
Good point. Watching closely.