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Goldman Sachs senkt das Kursziel für BMW vor dem nächsten Geschäftsbericht auf 105 Euro, hält aber an seiner Kaufempfehlung fest.
Goldman Sachs hat das Kursziel für die Aktie von BMW vor Veröffentlichung des nächsten Geschäftsberichts von 112 auf 105 Euro reduziert. Grundlage für diese Entscheidung waren sowohl aktuelle Absatzzahlen als auch jüngste Signale aus dem Unternehmen, die auf eine verhaltenere Geschäftsentwicklung hindeuten könnten.
Im Zuge der Neubewertung hat Analyst Christian Frenes die bisherigen Schätzungen für den Münchner Autobauer leicht angepasst. Die vorgenommenen Änderungen spiegeln die aktuellen Marktdaten und die Unternehmenskommunikation wider, ohne jedoch einen grundlegenden Strategiewechsel zu implizieren.
Trotz der Absenkung des Kursziels bleibt die Einstufung für BMW unverändert auf ‚Buy‘. Damit signalisiert Goldman Sachs weiterhin Vertrauen in das langfristige Potenzial des Konzerns, auch wenn kurzfristige Herausforderungen die Erwartungen etwas dämpfen.
Technische Analyse der BMW-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Die BMW Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten eine beeindruckende, aber keineswegs lineare Entwicklung hingelegt: Nach einem stürmischen Frühjahrsauftakt mit zweistelligen Gewinnen folgte ein abrupter Kursrutsch, der den Münchner Autobauer beinahe ein Fünftel an Wert kostete.
Im Sommer drehte der Trend erneut, die Aktie setzte zu einer dynamischen Rallye an, ehe zum Jahreswechsel die Luft spürbar dünner wurde – aktuell notiert sie bei 89 Euro und bleibt damit hinter dem DAX zurück, der auf Jahressicht deutlich stärker zulegen konnte. Unsere Daten belegen, dass die BMW Aktie zwar den Aufwärtstrend verteidigt, ihre Dynamik zuletzt aber spürbar eingebüßt hat.

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Technisch betrachtet bewegt sich die Aktie aktuell knapp vier Prozent über ihrer 200-Tage-Linie, die selbst leicht ansteigt – ein klassisches Signal für einen übergeordneten Aufwärtstrend, dem jedoch etwas die Kraft ausgeht.
Die Distanz zur Durchschnittslinie war im vergangenen Jahr teils deutlich größer, inzwischen ist die Annäherung ein Indiz für abnehmende Dynamik und eine Phase der Konsolidierung. Der Premium-Autohersteller steht damit an einem Punkt, an dem weitere Impulse nötig werden, um den Trend fortzusetzen.
Unsere Modelle zeigen, dass sich die Aktie in den kommenden vier Wochen voraussichtlich in einem Korridor zwischen 86 und 104 Euro bewegen wird, wobei der Mittelwert der Prognose bei einem Plus von rund sieben Prozent liegt. Die Bandbreite bleibt also beträchtlich, doch der Fokus liegt klar auf einer Fortsetzung des moderaten Aufwärtstrends. Wer BMW auf dem Radar hat, sollte mit einer erhöhten Schwankungsbreite rechnen – der nächste Richtungsentscheid steht unmittelbar bevor.
Das Original zu diesem Beitrag „BMW: Analysten senden widersprüchliche Signale an Investoren“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
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