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Die US Indizes tendierten gestern freundlich nachdem Israel verkündete mit dem Libanon zu verhandeln. Bisher war diese Front in den Vereinbarungen nicht berücksichtigt. Iran erwog deswegen die Waffenruhe platzen zu lassen, JD Vance sprach von einem Missverständnis. Es scheint, als habe Trump in diesem Fall Netanjahu überzeugt und auf Linie gebracht. Zu Kriegsbeginn war es noch andersrum, wie allenthalben kolportiert wird. Die US Indizes drehten nach leichterem Auftakt in Plus und festigten den Aufschlag bis zum Handelsende. Unterm Strich Verblieb ein Gewinn von rund einem halben Prozent, der in allen Indizes von einer Mehrheit der Indexmitglieder getragen wurde.
Die asiatischen Aktienmärkte verzeichnen heute auf breiter Front Gewinne. Der DAX verdaut noch seinen 5 %-Sprung vom Mittwoch, notiert zum Handelsauftakt auch 20 Punkte höher zum gestrigen Xetra-Schluss. Am Wochenende stehen die geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad an. Heute schauen alle auf die US-Inflation. Erwartet wird ein Anstieg von 0,9 % im Monatsvergleich. Aus den Unternehmen:
INTEL baut sein KI-Geschäft aus. Die gestern angekündigte mehrjährige Partnerschaft mit Google umfasst den weiteren Einsatz von Xeon-Prozessoren in der Google-Cloud für KI, Inferenz und klassische Rechenlasten. Google nutzt bereits Xeon 6 in den C4- und N4-Instanzen. Zugleich weiten beide Seiten die gemeinsame Entwicklung kundenspezifischer Infrastructure Processing Units aus. Diese Spezialchips übernehmen Netzwerk-, Speicher- und Sicherheitsfunktionen und entlasten damit die Hauptprozessoren. Das verbessert Auslastung, Energieeffizienz und Gesamtbetriebskosten in großen KI-Rechenzentren. INTEL profitiert davon, weil der KI-Boom längst nicht mehr nur Beschleuniger betrifft, sondern auch leistungsfähige CPUs für Steuerung, Inferenz und Bereitstellung verlangt. Die Börse honoriert das bereits deutlich. Die Aktie überschritt gestern erstmals seit rund fünf Jahren wieder die Marke von 60 $. Seit Jahresbeginn beträgt das Kursplus 63 %. Zusätzlicher Rückenwind kommt aus INTELs Ausbau als Auftragsfertiger, etwa über die erst vorgestern bekanntgegebene Kooperation mit „Terafab“. Dabei handelt es sich um ein riesiges Chipprojekt, das von TESLA, SpaceX und xAI angeschoben worden ist. Kurzfristig wirkt die INTEL-Aktie nun etwas überkauft.
Intel
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6 Kommentare
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