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Der Euro profitierte von der allgemein guten Stimmung an den Börsen. Die USA und der Iran erwägen im Nahost-Krieg eine weitere Gesprächsrunde, nachdem eine erste am Wochenende in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ohne Ergebnis zu Ende gegangen war. Ein Friedensabkommen würde die Straße von Hormus öffnen, einen für die Weltwirtschaft wichtigen Schifffahrtsweg. Dann könnten auch die Energiepreise wieder deutlich sinken und so die Furcht vor insgesamt steigenden Preisen lindern.
Am Nachmittag dämpften frische Konjunkturdaten aus den USA ebenfalls die jüngsten Inflationssorgen. Dort hatte hohe Energiekosten infolge des Iran-Kriegs zwar einen Preisschub auf Erzeugerebene ausgelöst, der aber schwächer als erwartet ausgefallen ist.
Auch unter Ausklammerung der schwankungsanfälligen Preise für Lebensmittel und Energie blieb die Teuerung im Produzentenbereich hinter den Erwartungen zurück. Dies gebe der US-Notenbank Anlass zur Hoffnung, dass der Inflationsdruck in der Wertschöpfungskette nicht außer Kontrolle gerate, schrieb Stephen Brown, der für Nordamerika zuständige Volkswirt bei Capital Economics.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86913 (0,87058) britische Pfund, 187,33 (186,75) japanische Yen und 0,9210 (0,9242) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.803 Dollar. Das waren rund 63 Dollar mehr als am Vortag./la/he
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6 Kommentare
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