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Für dich zusammengefasst:
Der Iran müsse seine „ungerechtfertigten“ Angriffe einstellen, hieß es aus Bahrain weiter. Der Golfstaat werde keine Kompromisse beim Schutz seiner Souveränität, Sicherheit und Bevölkerung eingehen.
Das Außenministerium in Kuwait teilte mit, die „wiederholten, abscheulichen“ iranischen Angriffe seien „unter keinem Vorwand zu rechtfertigen“. Die Angriffe stellten eine „offenkundige Aggression“ dar, die internationale Forderungen nach einem Ende solcher Handlungen ignoriere und die Sicherheit der Bevölkerung sowie die Stabilität der Region gefährde.
In der Nacht war es trotz geltender Waffenruhe in der Golfregion zu einer neuen Eskalation zwischen den USA und dem Iran gekommen. In Bahrain und Kuwait wurde am frühen Morgen Raketenalarm ausgelöst.
Die Luftabwehr habe drei Raketen und eine nicht näher benannte Anzahl von Drohnen abgefangen, teilten die Streitkräfte in Bahrain mit. Am Morgen wurde der Flugverkehr in Kuwait nach einer vorübergehenden Sperrung des Luftraums wieder aufgenommen, berichtete die Staatsagentur Kuna unter Berufung auf die Behörde für zivile Luftfahrt.
Nach Angaben des US-Militärs wurden sechs vom Iran auf die mit den USA verbündeten Golfstaaten abgefeuerte ballistische Raketen abgefangen. Zuvor hätten US-Streitkräfte im Bereich der Straße von Hormus vier iranische Drohnen abgewehrt und anschließend im Iran Radarstellungen auf der dortigen Insel Qeschm und im Ort Goruk attackiert.
Die iranischen Revolutionsgarden – die Elitestreitmacht der Islamischen Republik – erklärten laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim, man habe im Gegenzug Stützpunkte des Feindes in der Region attackiert. Das US-Militär wies iranische Behauptungen zurück, wonach in Bahrain das Hauptquartier der US-Marine im Nahen Osten beschädigt worden sei. Die Angaben beider Kriegsparteien ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Der Iran hatte zuvor schon mehrfach Geschosse auf Kuwait, Bahrain und andere Staaten am Persischen Golf gefeuert. Dort unterhält das US-Militär Stützpunkte, die nur wenige Hundert Kilometer Luftlinie vom Iran entfernt sind./DP/he
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6 Kommentare
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