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Die Marktkapitalisierung fiel um etwas mehr als zehn Milliarden Euro auf 44 Milliarden Euro. Der Rückgang des Börsenwerts übertraf damit den erwarteten Gewinnbeitrag des stornierten Auftrags um ein Vielfaches. Analyst Charles Armitage von der US-Bank Citigroup bezeichnete den massiven Kursrutsch vom Mittwoch als Überreaktion. Der Marktwertverlust von Rheinmetall liege deutlich über den von ihm kalkulierten Einbußen des entgangenen Deals.
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Seine Kollegin Chloe Lemarie vom Analysehaus Jefferies schrieb in einem Kommentar am Donnerstag: Dass die Aktie deutlich mehr verloren habe als der erwartete Gewinnbeitrag des Auftrags, unterstreiche den Vertrauensverlust der Anleger. Sie bestätigte dennoch ihre Kaufempfehlung für die Aktie, senkte aber das Kursziel um fast ein Drittel auf 1.300 Euro.
DZ-Bank-Experte Holger Schmidt reduzierte seinen fairen Wert für die Aktie von 2.188 Euro auf 1.705 Euro, bekräftigte aber auch seine Kauf-Empfehlung. Der verlorene Deal mit den Fregatten vom Typ F-126 „tut weh, ist aber kein Schiffbruch“, schrieb er in einer Studie. Der operative Gewinn des Auftrags hätte laut Schmidt insgesamt lediglich rund 1,5 Milliarden Euro betragen und das über viele Jahre gestreckt. Er sieht allerdings einen Rückschlag für die Ambitionen der Düsseldorfer im Marine-Geschäft./edh/stk/ag/zb
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Quelle: dpa-AFX
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6 Kommentare
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