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Die neue Weltraumwirtschaft ist längst mehr als Raketenromantik. Satelliten werden zur Infrastruktur für Kommunikation, Navigation, Geodaten, Verteidigung, Logistik und Cloud-Anwendungen – und damit zu einem investierbaren Technologiethema mit breiter industrieller Basis.
Wir stellen die Analyse von Vontobel vor. Hier geht’s zum passenden Partizipationszertifikat.
Immer mehr wirtschaftliche Schlüsseltrends entstehen heute außerhalb der klassischen Industriestrukturen und die Nutzung orbitaler Infrastruktur entwickelt sich zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Neue Anwendungen, datengetriebene Geschäftsmodelle und technologische Integration verändern gleichzeitig ganze Branchen und schaffen ein Umfeld, in dem sich innovative Unternehmen frühzeitig strategisch positionieren können, um von langfristigen strukturellen Veränderungen zu profitieren.
Weltraumwirtschaft im Wandel: Neue Märkte, neue Chancen
Die globale Raumfahrtindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Was lange Zeit vor allem von staatlichen Raumfahrtbehörden geprägt wurde, sich aber zunehmend zu einem kommerziellen Wachstumsmarkt entwickelt. Sinkende Startkosten, technologische Fortschritte und die steigende Bedeutung satellitengestützter Anwendungen eröffnen neue Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der sogenannten Space Economy.
Satelliten spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie ermöglichen globale Kommunikation, Navigation, Wetterbeobachtung und die Erfassung von Geodaten. Gleichzeitig entstehen neue Anwendungsfelder in Bereichen wie Landwirtschaft, Logistik, Verteidigung, Internetversorgung und Cloud Computing. Experten erwarten daher, dass die Space Economy in den kommenden Jahrzehnten zu den dynamischsten Technologiemärkten weltweit gehören könnten.
Satelliten als Rückgrat der modernen Infrastruktur
Die wirtschaftliche Bedeutung von Satelliten geht weit über die Raumfahrt hinaus. Satellitennetzwerke bilden die Grundlage für zahlreiche digitale Dienstleistungen und kritische Infrastrukturen. Moderne Kommunikationssysteme, globale Lieferketten sowie militärische und zivile Sicherheitsanwendungen sind zunehmend von zuverlässigen Satellitendaten abhängig.
Parallel dazu wächst die Nachfrage nach leistungsfähigen Daten- und Rechenkapazitäten. Die Verarbeitung großer Datenmengen aus dem All erfordert spezialisierte Software, Cloud-Infrastrukturen und Hochleistungsrechenzentren. Dadurch entstehen neue Geschäftsfelder für Unternehmen, die zwar nicht unmittelbar Raketen oder Satelliten bauen, aber entscheidende Bausteine der Weltraumwirtschaft bereitstellen.
Die Space Economy umfasst weit mehr als Raumfahrtunternehmen
Ein wesentliches Merkmal der modernen Space Economy ist ihre breite industrielle Basis. Neben Satellitenherstellern profitieren auch Zulieferer, Netzbetreiber, Datenanbieter und Endanwender von der zunehmenden Nutzung weltraumgestützter Technologien.
Investoren stehen dadurch vor der Herausforderung, die unterschiedlichen Segmente der Branche angemessen abzubilden. Viele bestehende Raumfahrt- oder Verteidigungsindizes konzentrieren sich auf einzelne Bereiche oder werden von wenigen großen Unternehmen dominiert. Ein ganzheitlicher Ansatz erfordert die Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette.
Der Solactive NextGen Satellite Space Economy Index
Der Solactive NextGen Satellite Space Economy Index bildet die globale Satelliten- und Weltraumwirtschaft anhand von 20 Unternehmen aus entwickelten Märkten ab. Die Auswahl erfolgt regelbasiert entlang von fünf Bereichen der Wertschöpfungskette – von Satellitenherstellern und Zulieferern über Daten- und Netzwerkanbieter bis hin zu Unternehmen, die Satellitendaten wirtschaftlich nutzen. Für die Aufnahme werden sowohl die thematische Nähe zur Space Economy (Thematic Score) als auch fundamentale Qualitätsmerkmale wie Umsatzwachstum, Profitabilität, Forschungsaufwendungen und Free Cash Flow (Financial Score) bewertet. Durch die Kombination beider Faktoren soll der Index, darauf abzielen, Unternehmen zu identifizieren, die sowohl stark vom Wachstum der Space Economy profitieren könnten als auch über solide wirtschaftliche Grundlagen verfügen.
Gleichgewichtung und langfristiger Branchenfokus
Ein weiteres Merkmal des Index ist die Gleichgewichtung aller Komponenten. Dadurch erhalten kleinere und mittelgroße Unternehmen einen vergleichbaren Einfluss wie etablierte Branchenführer, wodurch gleichzeitig das Risiko höherer Volatilität durch kleinere Unternehmen bestehen kann.
Die Zusammensetzung wird halbjährlich im Januar und Juli überprüft und angepasst. Zusätzlich enthält die Methodik eine besondere Regelung für den Börsengang von SpaceX. In diesem Fall ist eine außerordentliche Neugewichtung des gesamten Index vorgesehen, um einen potenziell wichtigen Marktteilnehmer zeitnah integrieren zu können.
Mit seinem strukturierten Ansatz bietet der Solactive NextGen Satellite Space Economy Index damit einen differenzierten Zugang zu einem Zukunftsmarkt, der von technologischer Innovation, wachsender wirtschaftlicher Bedeutung und langfristigen Wachstumsperspektiven geprägt ist
Werte aus dem Artikel:
Open-end Partizipationszertifikat auf Solactive NextGen Sat. Sp. Ec. [Vontobel]
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6 Kommentare
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Good point. Watching closely.
Great insights on Zertifikate-News. Thanks for sharing!
Interesting update on Weltraumwirtschaft – die Wertschöpfungskette im Fokus. Looking forward to seeing how this develops.
Solid analysis. Will be watching this space.
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.