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Trumps Erklärung zum Ende der Iran-Feuerpause treibt den Ölpreis nach oben und löst einen Ausverkauf am Kryptomarkt aus.
Für dich zusammengefasst:
Die geopolitische Lage im Nahen Osten sorgt erneut für Nervosität an den Finanzmärkten. Nachdem US-Präsident Donald Trump das Ende der Feuerpause mit dem Iran erklärt hat, schießen die Ölpreise nach oben und lassen den Kryptomarkt bluten.
Bitcoin, Ethereum und Solana geben deutlich nach
Bitcoin notiert Mittwochmittag 1,5 Prozent tiefer bei 62.030 US-Dollar. Noch stärker fällt die Korrektur bei den größten Altcoins aus. Ethereum, XRP und Solana büßen jeweils zwischen drei und fünf Prozent ein.
Trump erklärt Feuerpause mit Iran für beendet
Auslöser der Marktreaktion sind Aussagen von US-Präsident Donald Trump am Rande des NATO-Gipfels in Ankara. Dort erklärte er, dass die Feuerpause zwischen den USA und dem Iran aus seiner Sicht beendet sei.
„Für mich ist sie vorbei. Ich möchte mich nicht mehr mit ihnen beschäftigen. Was mich betrifft, ist die Feuerpause beendet.“
Trump ergänzte, dass die US-Delegation ursprünglich an einer Friedenslösung interessiert gewesen sei. Gespräche mit der iranischen Seite halte er inzwischen jedoch für Zeitverschwendung.
Neue US-Luftangriffe treiben Ölpreise nach oben
Kurz zuvor hatte das US-Militär eine Serie neuer Luftangriffe gegen iranische Ziele durchgeführt. Nach Angaben des US Central Command erfolgten die Angriffe als Reaktion auf Attacken auf drei Handelsschiffe in beziehungsweise nahe der Straße von Hormus.
Washington wirft Teheran vor, mit den Angriffen gegen die Schifffahrt gegen die im vergangenen Monat vereinbarte Waffenruhe verstoßen zu haben. Das US-Militär sprach von einer „klaren Verletzung der Feuerpause“ und kündigte weitere Konsequenzen an.
Die geopolitischen Spannungen ließen die Ölpreise unmittelbar steigen. WTI verteuerte sich um 3,7 Prozent auf 74,89 US-Dollar je Barrel. Brent legte um 3,8 Prozent auf 78,80 US-Dollar je Barrel zu.
USA verschärfen Druck auf Iran
Parallel zu den Militärschlägen verschärft Washington auch den wirtschaftlichen Druck. Das US-Finanzministerium hob eine Ausnahmegenehmigung auf, die dem Iran zuletzt den Verkauf von Öl ermöglicht hatte.
Ein US-Regierungsvertreter erklärte gegenüber CNBC, der Iran werde wirtschaftliche Vorteile künftig nur erhalten, wenn sich das Land kooperativ verhalte. Die Angriffe auf Handelsschiffe seien aus Sicht der Vereinigten Staaten inakzeptabel gewesen und würden entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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6 Kommentare
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