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– © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images
Für dich zusammengefasst:
Nach neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran sendet die Führung in Teheran gemischte Signale über mögliche weitere Verhandlungen. Der iranische Parlamentspräsident und Chefverhandler Mohammed Bagher Ghalibaf ließ die Tür dafür offen, mahnte aber zugleich, dass man keine Angst davor haben dürfe, kriegerisch eigene Interessen durchzusetzen. In der Stellungnahme von Mittwoch, die teilweise im Fernsehen verlesen wurde, betonte er zudem, dass der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus beanspruche. Wegen des Streits um die für den globalen Energiehandel wichtige Meerenge ist der Konflikt wieder eskaliert.
Das US-Militär hatte am Mittwoch erneut und in zwei Wellen Ziele im Iran angegriffen. Dieser reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region – unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran.
Laut Analysten von RBC Capital Markets ist der gleitende Sieben-Tage-Durchschnitt der Ölströme durch die Straße von Hormus seit Wiederaufnahme der Kämpfe vor einer Woche um 4,6 Millionen auf 3,9 Millionen Barrel pro Tag gesunken.
Die Märkte könnten sich eher an den neuen Zustand gewöhnen, als mit einer Rückkehr zur Normalität zu rechnen, sagte John Woods, Investmentchef und Leiter Investmentlösungen für Asien bei Lombard Odier, dem Fernsehsender Bloomberg TV. Wahrscheinlicher sei „eine Art semi-permanente, periodische Störung“ der Ölströme durch die Meerenge, mit der der Markt leben müsse. Brent könnte demnach dauerhaft mit einem Aufschlag von fünf bis 15 US-Dollar je Barrel gehandelt werden./jsl/he
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6 Kommentare
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Interesting update on Ölpreise legen zu – Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Looking forward to seeing how this develops.
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
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