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Im Handel auf der Plattform Tradegate zog der Kurs um 4,3 Prozent an im Vergleich zum Schlusskurs vom Vortag, nachdem der im Dax
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Analyst Edward Hockin von der US-Bank JPMorgan lobte den Aktienrückkauf, in dem er eine sinnvolle Verwendung der verfügbaren Bilanzmittel sieht. Sein Kollege Ranulf Orr sieht darin angesichts der niedrigen Bewertung ein Indiz dafür, dass das Management die Interessen der Anleger im Blick hat.
Den Terpenen-Verkauf wertet er positiv, da einige Investoren bislang daran gezweifelt hätten, dass das Management dafür einen Käufer finden kann. Damit werde ein kapitalintensiver und zyklischer Geschäftsbereich aus dem Portfolio entfernt. Die Gespräche seien fortgeschritten, hatte Symrise am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt./tih/zb
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Quelle: dpa-AFX
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15 Kommentare
Der Artikel erwähnt den Tradegate-Kursanstieg, aber wie sieht es an der Frankfurter Börse aus? Gibt es dort ähnliche Entwicklungen?
Ich frage mich, wie sich der Verkauf des Terpenen-Geschäfts langfristig auf die Innovationskraft von Symrise auswirken wird, da es sich um einen kapitalintensiven Bereich handelte.
Es ist beruhigend zu hören, dass Analysten wie Ranulf Orr den Rückkauf als Zeichen dafür sehen, dass das Management die Interessen der Anleger berücksichtigt, angesichts der ’niedrigen Bewertung‘.
Die Tatsache, dass Investoren an der Verkäuflichkeit des Terpenen-Geschäfts gezweifelt haben, zeigt, wie wichtig diese Ankündigung für das Vertrauen in Symrise war.
Ich bin gespannt, ob sich die ‚Beschleunigung der jüngsten Erholung‘ tatsächlich fortsetzt oder ob es sich nur um eine kurzfristige Reaktion auf die Nachrichten handelt.
Ich habe Symrise seit 2019 im Portfolio. Diese Erholung nach dem Tief im Dezember ist ein willkommener Anblick, besonders wenn sie sich beschleunigt.
Ich bin kein Finanzexperte, aber der Verkauf eines Geschäftsbereichs und ein Aktienrückkaufprogramm klingen für mich nach Maßnahmen, um den Wert für die Aktionäre zu steigern.
Das ist die Hoffnung, ja. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Maßnahmen tatsächlich auswirken werden.
Die Analystenmeinung von JPMorgan und Ranulf Orr scheint sehr positiv zu sein. Gibt es aber auch gegenteilige Einschätzungen, die man berücksichtigen sollte?
Das Aktienrückkaufprogramm, das von JPMorgan als sinnvolle Verwendung der Bilanzmittel gelobt wird, könnte den Gewinn pro Aktie tatsächlich erhöhen und somit die Attraktivität steigern.
Ein kapitalintensiver und zyklischer Geschäftsbereich wie Terpenen aus dem Portfolio zu entfernen, klingt nach einer strategisch klugen Entscheidung, um das Unternehmen zu fokussieren.
Der Zeitpunkt der Ankündigung nach Börsenschluss am Vorabend deutet darauf hin, dass Symrise die volle Kontrolle über die Nachrichtenfreigabe behalten wollte.
Das ist ein guter Punkt. So konnten sie die Reaktion der Märkte besser steuern und gegebenenfalls vorbereitend handeln.
Der Anstieg des Kurses um 4,3 Prozent auf Tradegate nach der Ankündigung des Terpenen-Verkaufs ist bemerkenswert – scheint die Märkte positiv überrascht zu haben.
Die Erwähnung der Abschreibungen im Zusammenhang mit Swedencare wirft Fragen auf – wie groß sind diese Abschreibungen im Vergleich zum Terpenen-Verkauf?