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WIEN (dpa-AFX) – Die Wiener Börse hat am Montag nach einem ereignisarmen Handelstag knapp im Plus geschlossen. Im Frühhandel kam der ATX auf 5.252,4 Punkte und übertraf damit das alte Rekordhoch vom Freitag um wenige Zähler. Letztendlich schloss der ATX dann mit plus 0,09 Prozent bei 5.239,39 Einheiten. Der mehr Aktien umfassende ATX Prime kam auf ein Plus von 0,15 Prozent auf 2.600,66 Zähler. Die Wiener Börse hat in der aktuellen Woche nur noch am Dienstag offen.
Vorweihnachtlich dünn war die Meldungslage. Marktbeobachter verwiesen auf einen ruhigen Handel mit dem näher rückenden Jahreswechsel und den Weihnachtsfeiertagen. Einige institutionelle Investoren haben zudem ihre Bücher für 2025 bereits weitgehend geschlossen.
Tatsächlich gab es am Montag im ATX ein paar größere Kursausschläge. EVN sackten um 4,2 Prozent ab. Wienerberger verloren 1,5 Prozent, während voestalpine um 1,1 Prozent verloren.
Doch auch Gewinne wurden zu Beginn der Weihnachtswoche verzeichnet. Vienna Insurance Group waren 3,8 Prozent höher und damit Spitzenreiter im ATX. AT&S gewannen 3,1 Prozent. Der Leiterplattenhersteller bekommt mit Gerrit Steen mit Wirkung zum 1. Februar 2026 einen neuen Finanzchef. Für Strabag-Titel ging es um 1,7 Prozent aufwärts, OMV folgten mit Gewinnen in Höhe von 1,6 Prozent./lof/ste/APA/he
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20 Kommentare
Ich finde es gut, dass die Meldungslage so dünn ist. Das gibt den Anlegern etwas Ruhe und die Möglichkeit, das Jahr entspannt ausklingen zu lassen.
Das stimmt, aber eine geringe Meldungslage kann auch zu Unsicherheit führen, da keine klaren Signale gesetzt werden.
Strabag und OMV haben ebenfalls zugelegt, wenn auch weniger stark. Ist das ein Zeichen dafür, dass sich die Energie- und Bauwerte stabilisieren?
Ich frage mich, ob die bevorstehenden Feiertage die Anleger dazu veranlassen, risikoreichere Anlagen zu meiden und stattdessen in sicherere Häfen zu investieren.
Mich wundert der Kursrutsch bei EVN um 4,2 Prozent. Gab es dazu eine konkrete Nachricht, die in dem kurzen Artikel nicht erwähnt wird? Das ist ja ein deutlicher Ausschlag.
Die Erwähnung des Jahreswechsels und der Weihnachtsfeiertage als Gründe für den ruhigen Handel ist naheliegend, aber auch etwas trivial. Gibt es tiefere Ursachen für die Zurückhaltung?
Ein Anstieg bei AT&S um 3,1 Prozent ist positiv, aber die Ankündigung eines neuen Finanzchefs erst ab Februar 2026 scheint etwas weit entfernt. Warum so ein langer Übergangszeitraum?
Der ATX Prime, der breiter gefasst ist, konnte ein etwas höheres Plus von 0,15 Prozent erzielen. Bedeutet das, dass kleinere Werte besser performen als die großen Player?
Die neue Führung bei AT&S könnte langfristig positive Auswirkungen haben, aber die lange Vorlaufzeit bis zum Amtsantritt wirft Fragen auf. Wie wird die Übergabe geregelt?
Vielleicht ist Gerrit Steen noch anderweitig verpflichtet und kann seine Position erst ab 2026 antreten.
Ein Plus von 0,09 Prozent am Ende des Tages ist zwar ein Plus, aber auch sehr mager. Ist das ein Zeichen für eine bevorstehende Korrektur?
Ich bin gespannt, wie sich die Situation am Dienstag entwickelt, bevor die Börse dann für einige Tage geschlossen bleibt. Vielleicht gibt es ja noch eine letzte Rallye.
Die Tatsache, dass der ATX im Frühhandel kurzzeitig über dem Rekordhoch lag, deutet auf eine gewisse Kaufbereitschaft hin, die sich aber dann nicht durchsetzen konnte.
Dass institutionelle Investoren ihre Bücher für 2025 bereits schließen, erklärt die geringe Handelsaktivität. Bedeutet das, dass wir erst im Jänner wieder mit mehr Bewegung rechnen können?
Voestalpine verliert 1,1 Prozent, während der ATX insgesamt leicht steigt. Das deutet auf eine gewisse Divergenz innerhalb des Index hin, oder?
Der ATX hat also im Frühhandel das Rekordhoch vom Freitag knapp übertroffen, aber am Ende des Tages doch wieder etwas abgenommen – ein typisches Beispiel für volatile Märkte kurz vor den Feiertagen, wie die Analysten wohl richtig vermuten.
Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Aktien im ATX performen. Das zeigt, dass es keine einheitliche Stimmung gibt.
Die Vienna Insurance Group mit einem Plus von 3,8 Prozent – das ist beachtlich. Gibt es da vielleicht eine positive Branchenentwicklung, die sich hier widerspiegelt?
Wienerberger mit einem Verlust von 1,5 Prozent – ist das branchenbedingt oder gibt es spezifische Probleme bei dem Unternehmen? Ich beobachte die Aktie schon länger.
Die Tatsache, dass die Börse nur noch am Dienstag offen hat, verstärkt den vorweihnachtlichen Rückgang des Handelsvolumens. Man merkt, dass viele Marktteilnehmer bereits im Urlaub sind.