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WIEN (dpa-AFX) – Der ATX hat am Montag mit einem kleinen Gewinn an seine Rekordjagd angeknüpft. Wie im Fenster zwischen Weihnachten und Silvester üblich, verlief der Handel impulsarm bei unterdurchschnittlichen Umsätzen. Der Wiener Leitindex schloss mit einem knappen Plus von 0,01 Prozent bei 5.247,96 Punkten. Der breiter gefasste ATX Prime gewann 0,11 Prozent auf 2.607,45 Zähler.
Laut Experten haben viele Investoren ihre Bücher für das laufende Jahr bereits geschlossen. Zudem mangelte es zum Wochenstart sowohl an Unternehmensnachrichten als auch an international bedeutenden Konjunkturdaten. In den Fokus rückten jedoch der Ukraine-Krieg und die dazu laufenden Friedensverhandlungen. Die jüngsten Gespräche zwischen den USA und der Ukraine brachten jedoch keinen Durchbruch.
Die Handelsspannen bei den Einzelwerten blieben bis auf wenige Ausnahmen sehr eng. Tagesgewinner im ATX waren die Aktien von Lenzing mit einem Plus von 3,6 Prozent. Auf Jahressicht zählen die Titel mit einem Minus von rund 21 Prozent allerdings weiterhin zu den schwächsten Werten im Leitindex. Zum Jahreswechsel kam es bei einigen zuvor gut gelaufenen Aktien zu leichten Gewinnmitnahmen. VIG, Strabag und UNIQA gaben jeweils bis zu 1,2 Prozent nach./spa/sto/APA/nas
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23 Kommentare
Ich bin gespannt, wie sich die Situation in der Ukraine auf den ATX auswirken wird. Ein Eskalationsszenario könnte zu erheblichen Verlusten führen.
Die Tatsache, dass der ATX Prime besser performte, könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Fokus der Anleger auf kleinere, wachstumsstärkere Unternehmen verschoben wird.
Das ist ein interessanter Punkt. Könnte das auch eine Reaktion auf die hohen Bewertungen einiger ATX-Schwergewichte sein?
Die Performance von Lenzing ist wirklich enttäuschend, trotz des heutigen Aufschwungs. Gibt es spezifische Herausforderungen für das Unternehmen, die zu diesem Rückgang geführt haben?
Ein Anstieg des ATX Prime um 0,11 Prozent auf 2.607,45 Zähler deutet darauf hin, dass die breitere Marktbewegung etwas stärker war als beim ATX selbst. Gibt es hier spezifische Sektoren, die diese Entwicklung getrieben haben?
Lenzing’s 21-prozentiger Rückgang auf Jahressicht ist alarmierend. Gibt es interne Restrukturierungen oder neue Strategien, um diese Entwicklung umzukehren?
Die Erwähnung des Ukraine-Kriegs und der Friedensverhandlungen als Fokuspunkt ist wichtig, da geopolitische Ereignisse oft einen großen Einfluss auf die Märkte haben. Die fehlenden Durchbrüche in den Gesprächen könnten die Unsicherheit weiter erhöhen.
Die geringen Umsätze sind ein Warnsignal. Es könnte bedeuten, dass die Anleger noch keine klare Richtung für den Markt erkennen.
Gewinnmitnahmen bei VIG, Strabag und UNIQA um bis zu 1,2 Prozent zum Jahreswechsel sind ein typisches Verhalten, aber ich frage mich, ob das ein Vorbote für eine Korrektur im neuen Jahr sein könnte.
Die Situation erinnert mich an den Handel vor größeren politischen Ereignissen. Die Unsicherheit ist spürbar, und die Anleger halten sich zurück.
Lenzing scheint ein Sonderfall zu sein: Tagesgewinner mit +3,6 Prozent, aber gleichzeitig mit einem Minus von rund 21 Prozent auf Jahressicht. Was sind die Hauptgründe für diese Diskrepanz?
Die Kombination aus Jahresendhandelsruhe und geopolitischen Unsicherheiten scheint eine explosive Mischung für die Märkte zu sein. Wie schätzen Experten die Risiken ein?
Die fehlenden Durchbrüche in den Friedensverhandlungen sind natürlich enttäuschend. Wie bewerten Analysten die Auswirkungen auf die europäischen Aktienmärkte?
Die Aussage, dass viele Investoren ihre Bücher bereits geschlossen haben, klingt plausibel angesichts der geringen Umsätze. Aber bedeutet das auch, dass größere Schwankungen unwahrscheinlich sind, oder könnte es zu unvorhergesehenen Bewegungen kommen?
Ich habe selbst Anteile an einem der genannten Unternehmen. Die Gewinnmitnahmen bei VIG sind mir aufgefallen, aber ich bleibe vorsichtig optimistisch.
Der ATX hat also an seine Rekordjagd angeknüpft, wenn auch nur minimal. Ist das ein gutes Omen für das neue Jahr, oder eher eine trügerische Ruhe vor dem Sturm?
Ein Plus von 0,01 Prozent ist zwar ein Plus, aber kaum der Rede wert. Ist das ein Zeichen dafür, dass der ATX an seine Grenzen gestoßen ist?
Die Tatsache, dass der ATX Prime stärker zulegte als der ATX, könnte darauf hindeuten, dass kleinere Unternehmen besser abschneiden als die großen Konzerne. Stimmt das?
Es ist beruhigend zu sehen, dass der ATX zumindest leicht zulegen konnte, aber die geringen Umsätze lassen mich skeptisch sein, ob dieser Trend nachhaltig ist.
Die Gewinnmitnahmen bei VIG, Strabag und UNIQA sind zwar gering, aber sie zeigen, dass auch bei gut gelaufenen Aktien eine gewisse Vorsicht geboten ist.
Dass der ATX trotz der ruhigen Handelsphase zwischen Weihnachten und Silvester leicht zulegen konnte, ist bemerkenswert – ein Plus von 0,01 Prozent bei 5.247,96 Punkten zeigt zumindest eine gewisse Stabilität.
Die Tatsache, dass es an Unternehmensnachrichten und wichtigen Konjunkturdaten mangelte, erklärt die geringe Volatilität. Wird sich das im neuen Jahr ändern, und wenn ja, welche Daten sind besonders relevant?
Ich finde es interessant, dass der Handel so impulsarm verlief. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Anleger derzeit eher abwarten und beobachten, bevor sie größere Entscheidungen treffen?