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WIEN (dpa-AFX) – Die Wiener Börse ist am Freitag mit neuen Rekorden in das neue Jahr gestartet. Der ATX gewann zum Sitzungsende 0,48 Prozent auf 5.351,75 Punkte. Der österreichische Leitindex knackte im Verlauf des ersten Handelstages 2026 die neue Rekordmarke von 5.353,27 Zählern. Der breiter gefasste ATX Prime gewann 0,51 Prozent auf 2.658,16 Zähler.
Wichtige Unternehmensnachrichten gab es am ersten Börsentag des neuen Jahres nicht. Das Arbeits- und Sozialministerium veröffentlichte die Arbeitslosenzahlen für Dezember. Ende Dezember 2025 waren demnach 434.572 Menschen in Österreich arbeitslos oder in AMS-Schulung, um 2,0 Prozent bzw. 8.560 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 8,4 Prozent, um 0,2 Prozentpunkte höher als im Dezember 2024.
Zu Jahresbeginn stiegen die Aktien von Austriacard Holdings bei geringen Umsätzen um 9,6 Prozent. Die Werte von Frequentis legten um 5,8 Prozent zu. Die Aktien des Ölfeldausrüsters SBO (Schoeller-Bleckmann) kletterten um 4,2 Prozent. Gut gesucht waren auch AGRANA (plus 3,2 Prozent), ZUMTOBEL (plus 2,8 Prozent) sowie Lenzing (plus 2,4 Prozent).
Zu den größten ATX-Verlierern des Tages zählten DO&CO (DOCO) mit einem Minus von 2,2 Prozent sowie CPI Europe mit minus 1,84 Prozent. RBI-Aktien (Raiffeisen) fielen um 1,7 Prozent. Die Werte von Wienerberger sanken um 1,4 Prozent. Semperit gab um 1,3 Prozent nach./rst/mik/APA/men
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24 Kommentare
Austriacard Holdings mit einem Plus von 9,6 Prozent – das ist eine starke Performance gleich zu Beginn des Jahres. Gibt es hier konkrete Nachrichten, die diesen Aufwärtstrend erklären?
Der Artikel erwähnt keine spezifischen Unternehmensnachrichten, was den Anstieg umso überraschender macht. Könnte Spekulation dahinter stecken?
ZUMTOBEL mit einem Plus von 2,8 Prozent – das zeigt, dass auch Unternehmen im Baugeschäft von der positiven Wirtschaftslage profitieren können.
DO&CO mit einem Minus von 2,2 Prozent – eine ungewöhnliche Entwicklung, angesichts der generell positiven Stimmung am Markt. Liegt hier ein unternehmensspezifisches Problem vor?
Es ist bemerkenswert, dass der ATX trotz der steigenden Arbeitslosenzahlen neue Rekorde erreicht hat. Wie erklärt sich das?
8.560 mehr arbeitslose Personen im Vergleich zum Vorjahr sind eine deutliche Zahl. Welche Maßnahmen plant das Ministerium, um diese Entwicklung zu stoppen?
Ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf 8,4 Prozent ist kein gutes Zeichen für Österreichs Wirtschaft. Hoffentlich sind das nur vorübergehende Schwankungen.
Der ATX Prime profitiert stärker vom Aufschwung als der ATX selbst – zeigt das eine Verschiebung in der Marktkapitalisierung hin zu kleineren Unternehmen?
Die Erhöhung der Arbeitslosenzahlen auf 434.572 Personen ist besorgniserregend, auch wenn der Anstieg mit 2,0 Prozent relativ gering ist. Wie wirkt sich das auf die Konsumausgaben aus?
Der Anstieg des ATX auf 5.351,75 Punkte ist beeindruckend, aber ist dieser Trend nachhaltig oder eher auf Jahresendrallyes zurückzuführen?
Es ist schwer zu sagen, aber die leichte Erhöhung der Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte könnte ein Zeichen für eine Abkühlung sein, was den Trend bremsen könnte.
Wienerberger mit einem Rückgang von 1,4 Prozent – das ist enttäuschend. Gibt es neue Wettbewerber oder veränderte Marktbedingungen, die dafür verantwortlich sind?
CPI Europe’s Rückgang von 1,84 Prozent ist signifikant. Kann man hier einen Zusammenhang zu globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten sehen?
Semperit verlor 1,3 Prozent. Handelt es sich um eine Korrektur nach vorherigen Gewinnen oder um ein Zeichen für langfristige Probleme?
Ich glaube, es ist eher eine kurzfristige Korrektur. Die Nachfrage nach Gummiprodukten bleibt ja grundsätzlich hoch.
Lenzing mit einem Anstieg von 2,4 Prozent. Könnte das neue Interesse an nachhaltigen Fasern dieser Entwicklung zugrunde liegen?
Die Tatsache, dass es zu Jahresbeginn keine wichtigen Unternehmensnachrichten gab, deutet darauf hin, dass der Anstieg des ATX auf allgemeine Marktbewegungen zurückzuführen ist.
Das stimmt, es scheint, dass Investoren generell optimistisch ins neue Jahr starten.
Der ATX Prime, der um 0,51 Prozent auf 2.658,16 Zähler zulegte, zeigt, dass auch die kleineren Unternehmen profitieren. Das ist ein gutes Signal.
Die Performance von Frequentis mit einem Plus von 5,8 Prozent fällt positiv auf. Könnte dies auf neue Aufträge oder eine verbesserte Auftragslage zurückzuführen sein?
Der ATX erreichte kurzzeitig 5.353,27 Zähler. Ist das ein psychologischer Wert, der nun als neue Basis für weitere Anstiege dienen könnte?
Ich bin gespannt, wie sich die Aktien von SBO (Schoeller-Bleckmann) weiterentwickeln werden. Ein Plus von 4,2 Prozent ist ein vielversprechender Start.
AGRANA mit einem Gewinn von 3,2 Prozent – das ist eine solide Leistung. Profitiert das Unternehmen von der aktuellen Rohstoffpreisentwicklung?
Ein Minus von 1,7 Prozent bei RBI-Aktien ist überraschend, da die Bankenbranche generell von steigenden Zinsen profitiert. Gibt es hier einen besonderen Grund?