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Es hat sich mittlerweile
herumgesprochen: Wir Deutschen arbeiten zu wenig. Mit einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 34,8 Stunden rangiert Deutschland im EU-Vergleich auf dem drittletzten Platz aller 27
Mitgliedsstaaten. Nur Dänen und Niederländer gehen es noch gemütlicher an. An der Spitze der Fleiß-Liste stehen mit durchschnittlich 41 Wochenstunden ausgerechnet die Griechen – jene Nation, die
noch vor 15 Jahren als Problemfall der Euro-Zone galt und der damals gern eine gewisse Tsirtaki-Mentalität unterstellt wurde: erst feiern, dann arbeiten. Heute zeigt sich ein anderes Bild:
Griechenland hat sich nicht nur bei der Arbeitszeit, sondern auch beim Wirtschaftswachstum vom Nachsitzer zum Musterschüler gemausert. Das Leistungsprinzip funktioniert also: Wer sich (wieder) nach
oben arbeiten will, muss die Ärmel hochkrempeln und ranklotzen. So sieht das auch Kanzler Merz. Sein Plan, Deutschland aus der wirtschaftlichen Krise zu führen, setzt unter anderem darauf, die
gesamtwirtschaftlich geleistete Arbeitszeit zu erhöhen. Dazu sollen auch Rentner wieder stärker in Arbeit eingebunden werden – Stichwort „Aktiv-Rente“. Seit Anfang 2026 dürfen Rentner darum
monatlich bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen. Ein guter Plan: für den dringend benötigten Wirtschaftsaufschwung ebenso wie für arbeitswillige Ruheständler. Allerdings ist es ein Konzept
nach dem Motto: Ich arbeite für mein Geld. Ein mindestens ebenso guter – und langfristig oft deutlich komfortablerer – Ansatz lautet dagegen: Ich lasse mein Geld für mich arbeiten. Genau hier setzt
die Aktien-Rente an. Politisch ist sie als Steckenpferd von Christian Lindner mit dem Aus der Ampel-Regierung zwar in der Versenkung verschwunden. Länder wie Schweden, Norwegen oder die USA zeigen
jedoch seit Jahrzehnten, wie erfolgreich dieses Modell ist. Warum also nicht die Aktien-Rente selbst in die Hand nehmen? Dass Aktien langfristig mit durchschnittlichen Jahresrenditen von etwa 7 bis
10 Prozent die renditestärkste Anlageklasse sind, hat sich inzwischen auch hierzulande herumgesprochen. Ebenso die Erkenntnis, dass sich das Risiko extremer Schwankungen und Verluste durch breite
Streuung auf internationale Qualitätsaktien deutlich reduzieren lässt – etwa über Unternehmen wie Coca-Cola, Microsoft, Apple, BMW, Nestlé oder McDonald’s.
Bleibt im Ruhestand allerdings eine entscheidende praktische Frage: Wie lässt sich aus Aktienvermögen trotz schwankender Kurse und unsicherer Dividenden eine zuverlässige monatliche Zusatz-Rente
erzielen? Denn weder Börsenkurse noch Dividenden eignen sich für eine verlässliche Monatsplanung. Dividenden fließen nicht regelmäßig, fast nie monatlich – und können im Zweifel auch ganz
ausfallen. Die Lebenshaltungskosten im Ruhestand hingegen fallen laufend und in vergleichsweise gleichbleibender Höhe an. Die Lösung ist simpel: ein Entnahmeplan. Dabei wird aus einem soliden,
breit gestreuten Fonds mit internationalen Qualitätsaktien eine feste monatliche Auszahlung vorgenommen. Aus einem Fondsvermögen von 100.000 Euro beispielsweise 500 Euro – bei Bereitschaft zu
Kapitalverzehr auch ein höherer Betrag. Der festgelegte Betrag fließt pünktlich, etwa zur Monatsmitte, in stets gleicher Höhe, unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen oder Dividendenterminen.
Fazit: Aktiv-Rente ist gut. Aktien-Rente ist besser. Mehr Informationen sowie einen Musterrechner für Ihre persönliche Aktien-Rente finden Sie unter www.iac.de/aktienrente
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6 Kommentare
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