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Tesla gilt als Vorreiter in Zukunftstechnologien wie KI, Robotik und autonomem Fahren – doch Experten warnen vor überzogenen Erwartungen. Die DZ Bank stuft die Aktie zum Verkauf ein.
Tesla und CEO Elon Musk sind in Schlüsselbereichen wie künstlicher Intelligenz, humanoiden Robotern, autonomer Fahrsoftware und Robotaxis als Innovationsführer positioniert und könnten sich laut Analysten bedeutende Marktanteile sichern.
Der aktuelle Aktienkurs spiegelt nach Einschätzung der DZ Bank jedoch bereits ein außergewöhnlich hohes Maß an Optimismus wider. Projektverzögerungen könnten daher zu deutlichen Kursrückgängen führen.
Die DZ Bank taxiert den fairen Wert der Tesla-Aktie auf 350 US-Dollar – ein Niveau, das klar unter dem aktuellen Börsenpreis liegt.
Im historischen Vergleich sowie im Branchenumfeld erscheint die Bewertung der Aktie laut Einschätzung der Bank überdurchschnittlich hoch. Vor diesem Hintergrund rät die DZ Bank, die Tesla-Aktie zu verkaufen.
Technische Analyse der Tesla-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Die Tesla-Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten eindrucksvoll demonstriert, wie schnell sich Stimmungen an der Börse drehen können: Nach einem steilen Absturz im Frühjahr, der den Kurs binnen weniger Wochen fast halbierte, folgte eine zähe Seitwärtsphase, bevor der Elektroauto-Pionier ab dem Sommer zu neuer Dynamik fand.
Seitdem zeigt der Trend klar nach oben, mit einer Beschleunigung, die zuletzt sogar das Hoch von Anfang 2025 übertraf. Heute notiert die Aktie bei 435 Dollar und bleibt damit in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch.
Der aktuelle Kurs liegt deutlich über der 200-Tage-Linie, die selbst seit Wochen ansteigt – ein klares Signal für den anhaltenden Aufwärtstrend. Mit einem Abstand von 20 Prozent zur Durchschnittslinie zeigt sich, wie stark die Dynamik zuletzt zugenommen hat. Die technische Lage ist damit robust, doch das Momentum verlangt Respekt vor möglichen Rücksetzern.
Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Korrektur im kommenden Monat: In vier Wochen dürfte sich der Kurs zwischen 340 und 473 Dollar einpendeln, wobei ein Rückgang um knapp 7 Prozent das wahrscheinlichste Szenario ist. Der aktuelle Schwung könnte also einer kurzen Verschnaufpause weichen – Anleger sollten sich auf eine breitere Schwankungsbreite einstellen.

HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Capped-Bonus-Zertifikat als Investment-Idee von index-radar.de
Renditechance von 54,1 Prozent pro Jahr!
Während Anleger mit der Tesla-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN VJ1PSE zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt. Beachte: Das Zertifikat ist nicht währungsgesichert. Es besteht somit ein Wechselkursrisiko.
So funktioniert es
Solange die Tesla-Aktie bis zum Bewertungstag (18. Dezember 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 360 US-Dollar berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 640 US-Dollar je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 361,6 Euro.
Steigt die Tesla-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.
Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.
Die Gewinnchancen im Überblick
Beim Kauf zu 361,6 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im Dezember 2026 ein möglicher Gewinn von 50,4 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 54,1 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Darauf sollten Anleger achten
Wird die um 17,4 Prozent tiefer liegende Barriere von 360 US-Dollar während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Tesla-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.
Das Original zu diesem Beitrag „Tesla-Aktie vor Korrektur? DZ Bank sieht hohes Rückschlagpotenzial – Chance auf Bonusrendite von 54,1 % p.a.“ stammt von Index Radar.
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12 Kommentare
Es ist faszinierend, wie Tesla trotz aller Herausforderungen seit dem Sommer wieder an Dynamik gewonnen hat und sogar das Hoch von Anfang 2025 übertraf. Könnte das ein Zeichen dafür sein, dass die langfristigen Wachstumsaussichten doch besser sind als erwartet?
Die Tatsache, dass der Kurs 20 Prozent über der 200-Tage-Linie liegt, deutet auf einen starken Aufwärtstrend hin. Aber die Warnung vor möglichen Rücksetzern sollte man ernst nehmen, besonders wenn man neu in die Aktie investieren möchte.
Die Erwähnung des steilen Absturzes im Frühjahr, der den Kurs fast halbierte, erinnert mich daran, wie volatil Tesla sein kann. Ist es wirklich klug, jetzt einzusteigen, wenn man diese Schwankungen bedenkt?
Ein Renditechance von 54,1 Prozent pro Jahr klingt natürlich verlockend, aber ich frage mich, welche Risiken mit dem vorgeschlagenen Capped-Bonus-Zertifikat verbunden sind. Sind die Bedingungen transparent genug?
Ich bin überrascht, dass die technische Analyse von index-radar.de trotz des Aufwärtstrends eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Korrektur im nächsten Monat sieht, mit einer Spanne von 340 bis 473 Dollar. Das bedeutet ja, selbst im besten Fall könnte es zu Verlusten kommen.
Die Betonung von Tesla als Innovationsführer in Bereichen wie KI und Robotaxis ist verständlich, aber reicht das allein aus, um den hohen Aktienkurs zu rechtfertigen? Die Konkurrenz schläft ja auch nicht.
Die DZ Bank stuft die Aktie zum Verkauf ein, was ein deutliches Signal ist. Ich werde ihre Argumentation bezüglich der überzogenen Erwartungen und der potenziellen Kursrückgänge genauer prüfen, bevor ich eine Entscheidung treffe.
Ich finde es gut, dass index-radar.de nicht nur den Trend, sondern auch saisonale Muster und die implizite Volatilität von Optionen in ihre Prognose einbezieht. Das macht die Analyse deutlich fundierter.
Es ist bemerkenswert, dass die Stimmung an der Börse so schnell umschlagen kann, wie die Entwicklung im letzten Jahr zeigt. Eine sorgfältige Risikobetrachtung ist bei Tesla offensichtlich unerlässlich.
Ich frage mich, wie die prognostizierte Korrektur im nächsten Monat sich speziell auf langfristige Investoren auswirken könnte. Sollten sie jetzt Gewinne mitnehmen oder weiter aussitzen?
Das ist eine gute Frage. Viele langfristige Investoren sehen Korrekturen als Kaufgelegenheit, aber die DZ Bank warnt ja vor einer grundsätzlich überbewerteten Aktie.
Die DZ Bank sieht den fairen Wert bei 350 US-Dollar, während die Aktie aktuell bei 435 Dollar notiert – das ist eine erhebliche Diskrepanz. Wie rechtfertigen Anleger diese Differenz angesichts der potenziellen Projektverzögerungen, die die Bank anspricht?