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Startseite»News»Bauarbeiten in Ulm – Fernverkehr meidet Hauptbahnhof
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Bauarbeiten in Ulm – Fernverkehr meidet Hauptbahnhof

onvistaVon onvistavor 1 Tag13 Kommentare6.5k Aufrufe
Bauarbeiten in Ulm – Fernverkehr meidet Hauptbahnhof
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ULM (dpa-AFX) – Reisende müssen sich wegen umfangreicher Bauarbeiten am Ulmer Hauptbahnhof auf Umleitungen und Abweichungen einstellen. Ein elektronisches Stellwerk wird laut Bahn gebaut, weswegen der Fernverkehr in der Woche vom 13. Januar bis zum 19. Januar den Bahnhof nicht anfährt. Der Zeitplan der Baumaßnahmen ermögliche aber einen eingeschränkten Regionalverkehr, sagte eine Bahn-Sprecherin. Über weitere notwendige Sperrungen werde informiert.

„Reisende sind gebeten, die geänderten Abfahrtsgleise der Züge zu beachten“, sagte die Bahn-Sprecherin. Während der Teilsperrung des Ulmer Hauptbahnhofs könne es zu Kapazitätseinschränkungen der Züge kommen. Vereinzelt verkehrten zur Entlastung der Züge parallel Busse. Die Teilsperrung des Ulmer Hauptbahnhofs sei der erste Teil des Konzepts für den Bau der neuen Eisenbahninfrastruktur.

Eigentlich wollte die Deutsche Bahn Anfang des Jahres für die Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks den Hauptbahnhof der Stadt länger vom Netz abkoppeln. Die Aufteilung auf mehrere Sperrphasen wurde früheren Angaben zufolge möglich, weil man das Layout des Stellwerks nochmals optimiert habe und die Abläufe zur Inbetriebnahme neu organisiere.

Parallel zu den Arbeiten der Bahn unter anderem an Gleisen, Weichen und Oberleitungen läuft in Ulm die Erneuerung der B 10 als eines der größten und kostenintensivsten Bauvorhaben der Stadt. Rund 30.000 Kraftfahrzeuge müssen pro Tag durch die Sperrung der B 10 zwischen der Anschlussstelle Universität und Stadtmitte umgeleitet werden. Die Gesamtkosten für die Erneuerung der B 10 belaufen sich auf über 300 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert das kommunale Bauvorhaben mit 105 Millionen Euro./tat/DP/zb

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Die Onvista Media GmbH ist ein deutsches Medienunternehmen mit Sitz in Köln. Von 2007 bis 2017 gehörte es zu Boursorama. Während dieser Zeit wurde die Onvista Bank gegründet. 2017 übernahm die Comdirect Bank sowohl Onvista Media als auch die Onvista Bank. Seit der Verschmelzung der Comdirect Bank auf die Commerzbank im November 2020 ist Onvista Media eine Tochtergesellschaft der Commerzbank AG. Die Onvista Bank ist eine Marke der Commerzbank, die bis Ende des Jahres 2025 eingestellt werden soll.

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13 Kommentare

  1. Mia Schäfer am Januar 8, 2026 11:14 a.m.

    Die Umleitung des Fernverkehrs vom 13. bis 19. Januar scheint eine erhebliche Beeinträchtigung für Reisende zu bedeuten; hoffentlich werden die Informationen über die geänderten Gleise rechtzeitig und deutlich kommuniziert.

    Antworten
  2. Anna Schmidt am Januar 8, 2026 11:17 a.m.

    Die Aussage, dass das Stellwerk-Layout optimiert wurde, um kürzere Sperrphasen zu ermöglichen, klingt vielversprechend, aber wie sicher sind diese neuen Zeitpläne wirklich? Gab es bei ähnlichen Projekten schon unerwartete Verzögerungen?

    Antworten
  3. Emma Fischer am Januar 8, 2026 11:20 a.m.

    Die Teilsperrung ist nur der erste Teil des Konzepts für die neue Infrastruktur – das bedeutet, dass in Zukunft mit weiteren Bauarbeiten und Einschränkungen zu rechnen ist. Wann wird es voraussichtlich fertig sein?

    Antworten
  4. Laura Schmidt am Januar 8, 2026 11:20 a.m.

    Es ist gut zu hören, dass der Regionalverkehr trotz der Bauarbeiten eingeschränkt aufrechterhalten wird. Allerdings befürchte ich, dass die Züge aufgrund der Kapazitätseinschränkungen noch voller werden.

    Antworten
  5. Jonas Schmidt am Januar 8, 2026 11:21 a.m.

    Ich bin gespannt, wie die parallelen Busverkehre zur Entlastung beitragen werden. Wäre es nicht sinnvoller, einen noch stärkeren Fokus auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu legen?

    Antworten
    • Hans Schneider am Januar 8, 2026 11:34 a.m.

      Ein Ausbau des Nahverkehrs wäre sicherlich eine langfristige Lösung, aber das ist leider nicht von heute auf morgen umzusetzen.

      Antworten
  6. Karl S. Meyer am Januar 8, 2026 11:21 a.m.

    Mich wundert, dass parallel zum Bahnbau die B10 auch erneuert wird. 30.000 Fahrzeuge pro Tag werden umgeleitet – das muss doch zu extremen Staus führen, oder?

    Antworten
  7. Karl Hoffmann am Januar 8, 2026 11:21 a.m.

    Die 105 Millionen Euro Förderung des Landes Baden-Württemberg für die B10 sind eine spürbare Entlastung für die Stadt, aber die restlichen Kosten müssen ja auch irgendwoher kommen.

    Antworten
  8. Karl Müller am Januar 8, 2026 11:22 a.m.

    Ich habe Angst, dass die Bauarbeiten am Bahnhof zu erheblichen Verspätungen und Ausfällen führen werden. Die Deutsche Bahn sollte für eine transparente Kommunikation sorgen, damit die Reisenden entsprechend planen können.

    Antworten
  9. Emma Schmidt am Januar 8, 2026 11:22 a.m.

    Die Umleitung der B10 zwischen der Anschlussstelle Universität und der Stadtmitte wird sich sicherlich auf die lokalen Unternehmen auswirken. Gibt es Entschädigungsregelungen für Umsatzverluste?

    Antworten
  10. Hans Schneider am Januar 8, 2026 11:23 a.m.

    Über 300 Millionen Euro für die B10-Erneuerung sind eine enorme Summe! Ich frage mich, ob eine solch kostenintensive Maßnahme wirklich die beste Lösung für das Verkehrsproblem in Ulm ist.

    Antworten
  11. Peter Schneider am Januar 8, 2026 11:24 a.m.

    Es ist doch verrückt, dass ein neues elektronisches Stellwerk überhaupt notwendig ist. Was ist an dem alten System so veraltet gewesen, dass ein kompletter Austausch erforderlich ist?

    Antworten
    • Lea Schäfer am Januar 8, 2026 11:30 a.m.

      Elektronische Stellwerke sind moderner und ermöglichen eine effizientere und sicherere Zugsteuerung, besonders wichtig in einem Knoten wie Ulm.

      Antworten
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