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FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) – Das Thema KI-Blase ist in den Hintergrund gerückt, US-Aktien sind gefragt – auch Tech-Werte. Schwellenländer-Aktien sind ebenfalls beliebt. Der Abverkauf von
Defense-ETFs ist außerdem vorbei.
9. Dezember 2025. FRANKFURT (Deutsche Börse). Die Kauflaune am ETF-Markt hält an. Frank Mohr von der Société Générale meldet einen klaren Kaufüberhang, mit Schwerpunkt US- und World-Aktien. „Wir
sehen aber auch einiges an Interesse an Schwellenländertiteln“, ergänzt er. Auch Holger Heinrich von der Baader Bank berichtet von mehr Käufen als Verkäufen. Janis Völker von Lang & Schwarz
kann einen echten Trend nicht erkennen: „Die großen Themen wie Verteidigung und KI-Blase sind weiter virulent, es ist aber ruhiger um sie geworden.“
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18 Kommentare
Ich finde es bemerkenswert, dass selbst nach dem anfänglichen Hype Schwellenländeraktien weiterhin gefragt sind. Sind das langfristige Investitionen oder profitiert man hier von kurzfristigen Schwankungen?
Die Tatsache, dass Janis Völker von Lang & Schwarz keinen klaren Trend erkennen kann, deutet auf eine gewisse Zerrissenheit im Markt hin. Ist das ein Warnsignal?
Die Verschiebung von der KI-Blase hin zu traditionelleren Anlageklassen könnte ein Zeichen dafür sein, dass Investoren vorsichtiger werden. Ist das eine Reaktion auf vergangene Verluste?
Es wäre wichtig zu wissen, welche konkreten Schwellenländeraktien besonders beliebt sind. Gibt es hier regionale Schwerpunkte?
Der Bericht erwähnt, dass der Abverkauf von Defense-ETFs gestoppt hat. Welche konkreten Ereignisse haben zu dieser Trendwende geführt?
Die Nennung von Frank Mohr und Holger Heinrich als Experten verleiht dem Bericht Glaubwürdigkeit. Gibt es unterschiedliche Einschätzungen von anderen Analysten?
Es ist beruhigend zu hören, dass die Sorgen um eine KI-Blase nachlassen, aber Janis Völker von Lang & Schwarz betont ja, dass das Thema weiterhin relevant ist – das deutet auf eine anhaltende Unsicherheit hin, die man nicht ignorieren sollte.
Der Kaufüberhang bei US- und World-Aktien, den Frank Mohr von der Société Générale bestätigt, ist interessant; spiegelt das die aktuelle Marktlage wider oder ist es eher ein Herdentrieb?
Dass die großen Themen KI und Verteidigung zwar nicht verschwunden, aber ruhiger geworden sind, lässt mich vermuten, dass Investoren sich breiter aufstellen. Ist das eine gesunde Entwicklung für den ETF-Markt?
Mich interessiert, ob sich der gestoppte Abverkauf von Defense-ETFs auf die Aktien bestimmter Rüstungskonzerne auswirkt. Gibt es hier bereits messbare Effekte?
Holger Heinrichs Aussage von der Baader Bank, dass mehr gekauft als verkauft wird, klingt positiv. Könnte man das als Zeichen einer stabilen Erholung interpretieren?
Ich überlege, stärker in Schwellenländer-ETFs zu investieren. Die positive Entwicklung, die im Artikel beschrieben wird, könnte ein guter Zeitpunkt dafür sein.
Vor einer Entscheidung sollte man sich aber unbedingt über die spezifischen Risiken und Chancen informieren, die mit Schwellenländern verbunden sind.
Ich investiere seit einiger Zeit in ETFs und bin gespannt, wie sich der Markt im neuen Jahr entwickelt. Der Bericht gibt einen guten Überblick über die aktuelle Stimmung.
Der Artikel datiert auf den 9. Dezember 2025. Hätte man vor einem Jahr diese Kauflaune am ETF-Markt erwarten können, angesichts der damaligen wirtschaftlichen Lage?
Ich bin etwas skeptisch, ob der Fokus auf US-Aktien nachhaltig ist. Ist die Bewertung von US-Techwerten nicht bereits sehr hoch?
Wenn der Kaufüberhang vor allem auf US- und World-Aktien entfällt, ist das dann ein Risiko fürDiversifikationsstrategien?
Das ist ein valider Punkt – eine zu starke Konzentration birgt immer Risiken. Man sollte deshalb die eigene Strategie regelmäßig überprüfen.