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Der DAX bewegt sich nach der Weihnachtspause nur wenig. Zum Start in die neue, ebenfalls verkürzte Handelswoche, begibt sich der Leitindex auf Richtungssuche.
Am Montag ging der DAX mit einem Aufschlag von 0,13 Prozent auf 24.370,94 Punkte in den Handel an der Frankfurter Börse und bewegt sich im Anschluss in einer engen Range um die Nulllinie.
Am vorletzten Handelstag des Jahres dürfte sich insgesamt wenig tun – wie schon an den US-Börsen am Freitagabend.
Bisherige DAX-Rekorde
Am 9. Oktober hatte der DAX bei 24.771,34 Punkten ein neues Rekordhoch markiert. Letztlich war er an jenem Tag bei 24.611,25 Zählern in den Feierabend gegangen, was zugleich ein neuer Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.
Ruhiger Handel vor dem Jahreswechsel erwartet
Auch die aktuelle Handelswoche ist aufgrund von Silvester und Neujahr verkürzt. Viele Anleger haben laut Experten zudem bereits ihre Bücher geschlossen und bleiben der Börse zwischen den Jahren fern. Es wird daher weiterhin mit nur niedrigen Handelsvolumina gerechnet.
Sollte am Montag und dem zusätzlich noch verkürzten Dienstag nicht mehr groß am Jahresplus von mehr als 22 Prozent beim DAX gerüttelt werden, würde 2025 für den Leitindex zum besten Börsenjahr seit 2019. Zur Bestmarke von 24.771 Punkten, die aus dem Oktober stammt, bleibt der DAX weiterhin in Schlagweite. Davor wartet aber noch die Hürde des Dezember-Hochs bei etwas unter 24.500 Punkten als wichtige Chartmarke.
KI, Zinsen und Ukraine-Krieg bleiben im Fokus
Hauptthemen in der nachrichtenarmen Zeit zwischen den Jahren sind weiter die Erwartung sinkender US-Zinsen sowie die Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) für die Unternehmen. Anleger richten den Blick zudem weiterhin auf die anhaltenden Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs.
Redaktion / dpa-AFX / Dow Jones Newswires
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24 Kommentare
Ein Aufschlag von 0,13 Prozent klingt enttäuschend nach einem so erfolgreichen Jahr. Ist das einfach eine natürliche Konsolidierung, oder gibt es tieferliegende Gründe für die Zurückhaltung?
Die Nähe zum Rekordhoch von 24.771,34 Punkten ist verlockend, aber ich würde empfehlen, vorsichtig zu sein und nicht alles auf eine Karte zu setzen.
Ein Jahresplus von über 22 Prozent ist beeindruckend! Wenn das so bleibt, wäre 2025 tatsächlich das beste Börsenjahr seit 2019, aber wie nachhaltig ist dieser Aufwärtstrend wirklich?
Die niedrigen Handelsvolumina könnten auch dazu führen, dass der DAX anfälliger für plötzliche Kursbewegungen ist. Man sollte sich dessen bewusst sein.
Die Erwähnung der dpa-AFX und Dow Jones Newswires als Quellen gibt dem Artikel zusätzliche Glaubwürdigkeit. Das sind seriöse Informationsanbieter.
Es ist bemerkenswert, dass der DAX trotz der globalen Unsicherheiten ein so starkes Jahresplus verzeichnen konnte. Das zeigt das Vertrauen der Anleger in die deutsche Wirtschaft.
Ein Jahresplus von über 22 Prozent ist fantastisch, aber wie sieht es mit den einzelnen Unternehmen im DAX aus? Haben alle davon profitiert, oder gibt es deutliche Unterschiede?
Die Betonung auf die verkürzte Handelswoche ist wichtig. Anleger sollten sich darauf einstellen, dass es in den nächsten Tagen möglicherweise zu geringer Liquidität kommt.
Die Kombination aus geopolitischen Risiken und der Unsicherheit bezüglich der Zinsen macht die aktuelle Marktsituation sehr komplex. Es ist schwer, eine klare Prognose abzugeben.
Die Erwähnung des Ukraine-Kriegs als Fokuspunkt ist wichtig. Wie stark beeinflussen die dortigen Entwicklungen tatsächlich die aktuelle Börsenstimmung?
Mich wundert die Ruhe an den Märkten nicht, angesichts der bevorstehenden Feiertage und der Unsicherheit bezüglich der globalen Lage. Die Konzentration auf KI, Zinsen und den Ukraine-Krieg ist verständlich.
Ich beobachte den DAX schon länger und muss sagen, dass die aktuelle Ruhe nach dem starken Anstieg nicht überraschend ist. Es ist wichtig, jetzt nicht euphorisch zu werden.
Die Tatsache, dass 2019 das bisher beste Börsenjahr war, zeigt, wie außergewöhnlich das aktuelle Jahr ist. Das ist ein historischer Moment.
Die Tatsache, dass der DAX an den US-Börsen orientiert ist, zeigt sich auch hier. Wenn es dort ruhig ist, überträgt sich das offenbar auf Frankfurt.
Ich bin gespannt, wie sich der DAX im neuen Jahr entwickeln wird. Werden die positiven Trends anhalten, oder gibt es eine Korrektur?
Die Tatsache, dass viele Anleger bereits ihre Bücher geschlossen haben, erklärt die niedrigen Handelsvolumina. Dennoch frage ich mich, ob es nicht auch eine gewisse Angst vor unvorhergesehenen Ereignissen vor dem Jahreswechsel gibt.
Der DAX bleibt in Schlagweite des Oktober-Hochs von 24.771,34 Punkten. Glaubt jemand wirklich, dass er dieses Niveau vor Jahresende noch erreichen kann, oder ist das eher unrealistisch?
Die Chartmarke bei knapp unter 24.500 Punkten scheint eine wichtige Hürde zu sein. Was müsste passieren, damit der DAX diese Marke nachhaltig überwindet?
Ich bin skeptisch, ob KI wirklich so viele Chancen für Unternehmen bietet, wie derzeit dargestellt wird. Gibt es nicht auch erhebliche Risiken, die man berücksichtigen sollte?
Die verkürzte Handelswoche aufgrund von Silvester und Neujahr ist ein Faktor, den man nicht vergessen darf. Das bedeutet, dass die Volatilität in den nächsten Tagen möglicherweise noch geringer sein wird.
Die Erwartung sinkender US-Zinsen wird als Hauptthema genannt. Wie schnell und deutlich könnten diese Zinssenkungen tatsächlich ausfallen und welche Auswirkungen hätte das auf den DAX?
Ich finde es gut, dass die Experten die niedrigen Handelsvolumina erklären. Das hilft, die aktuelle Marktsituation besser einzuschätzen und überstürzte Entscheidungen zu vermeiden.
Die geringe Bewegung des DAX mit nur 0,13 Prozent Aufschlag deutet auf eine vorsichtige Stimmung nach der Weihnachtspause hin. Ist das ein Zeichen dafür, dass Anleger vor größeren Investitionen bis zum neuen Jahr zurückhalten?
Ich frage mich, ob die Anleger die Risiken im Zusammenhang mit KI ausreichend berücksichtigen. Es gibt viele ungelöste Fragen in diesem Bereich.