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Der deutsche Leitindex dürfte auch am Tag vor der erneuten Handelspause aufgrund von Silvester und Neujahr zunächst kaum vorankommen.
Am Montag ging der DAX um 0,05 Prozent stärker bei 24.351,12 Punkten aus dem Haupthandel. Auch zum Start in den Dienstagshandel wird er in etwa auf diesem Niveau erwartet.
Am heutigen letzten Handelstag des Jahres 2025 findet auf XETRA nur ein verkürzter Handel statt. Handelsschluss ist bereits um 14 Uhr. An Silvester und Neujahr bleibt die Börse dann geschlossen, bevor Anleger am Freitag, den 2. Januar, zum ersten Mal im neuen Jahr auf XETRA handeln können.
Bisherige DAX-Rekorde
Am 9. Oktober hatte der DAX bei 24.771,34 Punkten ein neues Rekordhoch markiert. Letztlich war er an jenem Tag bei 24.611,25 Zählern in den Feierabend gegangen, was zugleich ein neuer Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.
Starkes Börsenjahr für den DAX
Sollte am heutigen Dienstag nicht mehr groß am Jahresplus von mehr als 22 Prozent beim DAX gerüttelt werden, würde 2025 für den Leitindex zum besten Börsenjahr seit 2019. Zur Bestmarke bleibt der DAX weiterhin in Schlagweite. Davor wartet aber noch die Hürde des Dezember-Hochs bei etwas unter 24.500 Punkten als wichtige Chartmarke.
Geringe Handelsumsätze könnten zum Jahresende noch einmal Volatilität bringen
Während an den Börsen die Liquidität vor Silvester ausdünnt, steigt die Aktivität der Privatanleger an außerbörslichen Handelsplätzen. „Anleger haben offenbar zwischen den Jahren Zeit und nehmen letzte Änderungen an ihren Portfolios vor“, sagte ein Händler am Montagabend mit Blick auf das nachbörsliche Geschäft mit deutschen Aktien bei Lang & Schwarz. „Gehandelt wurde querbeet“, ergänzte der Marktteilnehmer.
Geringe Handelsumsätze und Neugewichtungen zum Monats-, Quartals- und Jahresende könnten am Dienstag allerdings bei Einzel- und Sektorwerten nochmals für erratische Kursausschläge sorgen. Laut dem Marktbeobachter Stephen Innes von SPI Asset Management kann in dem Umfeld einer stark verkürzten Handelswoche „jeder noch so kleine Geldfluss überproportionale Spuren hinterlassen“.
Verhandlungen um Ukraine-Frieden bleiben im Blick
Unterdessen bleibt die Lage in der Ukraine Thema. Der russische Präsident Wladimir Putin will seine Position bei den Verhandlungen mit US-Präsident Donald Trump nach Kremlangaben wegen eines angeblichen Terroranschlags Kiews überarbeiten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wies die Anschuldigungen als Lüge zurück.
Redaktion / dpa-AFX / Dow Jones Newswires
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15 Kommentare
Die Aussage, dass der DAX seit 2019 nicht mehr so stark war, ist bemerkenswert. Könnte das auf eine allgemeine Erholung der Märkte nach vorherigen Krisen hindeuten, oder gibt es spezifische deutsche Wirtschaftsdaten, die diesen Anstieg erklären?
Ich habe selbst beobachtet, dass die Aktivität an außerbörslichen Handelsplätzen in den letzten Tagen zugenommen hat. Das bestätigt die Aussage des Händlers von Lang & Schwarz.
Die Beobachtung von Lang & Schwarz, dass Privatanleger zwischen den Jahren ihre Portfolios anpassen, klingt plausibel. Könnte das ein Grund für die ‚erratischen Kursausschläge‘ sein, die Stephen Innes von SPI Asset Management erwartet?
Die Tatsache, dass die Börse an Silvester und Neujahr geschlossen bleibt, ist natürlich Standard. Aber es ist gut, daran erinnert zu werden, um keine Handelsentscheidungen treffen zu wollen, wenn kein Handel möglich ist.
Die geringen Handelsumsätze zum Jahresende sind ein bekanntes Phänomen. Aber die Aussage, dass ‚jeder noch so kleine Geldfluss überproportionale Spuren hinterlassen‘ kann, ist ein wichtiger Hinweis für Trader.
Der Schlusskursrekord vom 9. Oktober bei 24.611,25 Zählern ist ein wichtiger Meilenstein. Wird der DAX diesen Wert bis zum Jahresende noch einmal erreichen können?
Ich glaube nicht, dass ein signifikanter Anstieg mehr möglich ist, da die Handelsaktivität sehr gering ist und die Anleger eher konservativ handeln.
Es ist interessant zu sehen, dass der DAX trotz der globalen Unsicherheiten so gut abgeschnitten hat. Zeigt das die Stärke der deutschen Wirtschaft oder ist es eher ein Ergebnis von Spekulationen?
Der verkürzte Handel am Dienstag um 14 Uhr ist gut zu wissen. Gerade für Privatanleger, die nachbörslich aktiv sind, könnte das zu erhöhter Volatilität führen, wie im Artikel erwähnt.
Die Erwähnung der Verhandlungen zwischen Putin und Trump, und Selenskyjs Reaktion darauf, zeigt, wie sehr die geopolitische Lage die Märkte beeinflusst. Wie stark schätzen Analysten den Einfluss dieser Verhandlungen auf den DAX ein?
Die Neugewichtungen zum Monats-, Quartals- und Jahresende könnten tatsächlich für Überraschungen sorgen. Welche Einzelwerte oder Sektoren sind besonders anfällig für solche Ausschläge?
Mich wundert, dass trotz des Jahresplus von über 22 Prozent der DAX noch nicht das Dezember-Hoch von knapp unter 24.500 Punkten erreicht hat. Ist das ein realistisches Ziel für die letzten Handelstage?
Ich bin gespannt, ob der DAX am Dienstag tatsächlich kaum vorankommt, wie erwartet. Die Stimmung ist ja generell eher abwartend vor den Feiertagen.
Ein Plus von über 22 Prozent für den DAX in diesem Jahr ist wirklich beeindruckend. Dennoch frage ich mich, ob diese Performance nachhaltig ist, angesichts der geopolitischen Unsicherheiten, insbesondere der Verhandlungen um die Ukraine.
Ein Rekordhoch am 9. Oktober bei 24.771,34 Punkten – das ist eine starke Leistung. Aber ist der DAX jetzt überbewertet, oder gibt es noch Aufwärtspotenzial?