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- S&P 500 – WKN: A0AET0 – ISIN: US78378X1072 – Kurs: 6.966,28 Pkt (Cboe)
- Salzgitter AG – WKN: 620200 – ISIN: DE0006202005 – Kurs: 46,100 € (XETRA)
- DAX – WKN: 846900 – ISIN: DE0008469008 – Kurs: 25.261,64 Pkt (XETRA)
- Rheinmetall AG – WKN: 703000 – ISIN: DE0007030009 – Kurs: 1.900,000 € (XETRA)
In der vergangenen Woche erreichten die Aktienmärkte in Deutschland und den USA erneut historische Höchststände. In Deutschland kletterte der DAX erstmals über die Marke von 25.000 Punkten. Dabei wurde der deutsche Leitindex vor allem von der Rheinmetall-Aktie nach oben gezogen, die auf Wochensicht um fast 19 % zulegen konnte, nachdem der US-Militäreinsatz in Venezuela den Rüstungssektor erneut befeuerte.
Die Hoffnung auf sinkende Ölpreise nach der Venezuela-Intervention verstärkte auch Hoffnungen auf eine nachlassende Inflation, was sowohl in Europa als auch den USA Zinssenkungen wieder wahrscheinlicher machen könnte.
Die am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten für Dezember wurden unterdessen vom Markt positiv aufgenommen. Der moderate Stellenaufbau und ein leichter Rückgang der Arbeitslosenquote zeigen, dass die US-Wirtschaft weiter in einer guten Verfassung ist. Gleichzeitig fielen die Daten (auch wegen stärkerer Abwärtsrevisionen in den Vormonaten) nicht so gut aus, dass dadurch Zinssenkungen wieder deutlich unwahrscheinlicher würden.
Mit diesen Strategien ist man bei der Rekordjagd dabei!
Im Rahmen der Premium-Services auf stock3 verantworte ich drei Musterdepots, in denen systematische und regelbasierte Anlagestrategien auf quantitativer Basis umgesetzt werden.
Kernbestandteil des Trendfolge- und Momentum-Depots ist die 9-Billionen-Dollar-Strategie, die in vorteilhaften Börsenphasen mit leichtem Hebel in den S&P 500 investiert und in ungünstigen Börsenphasen einfach Cash hält. Vorteilhafte Börsenphasen werden dadurch identifiziert, dass sich der S&P 500 über der einfachen 200-Tage-Linie, dem SMA (200), befindet.
Wie der folgende Chart zeigt, befindet sich der S&P 500 weiter deutlich über dem SMA (200), womit man nach der 9-Billionen-Dollar-Strategie weiter mit leichtem Hebel im US-Aktienmarkt investiert bleibt. Der letzte Einstieg im S&P 500 nach der Strategie erfolgte im Mai 2025. Die entsprechende Position in einem gehebelten ETF liegt aktuell mehr als 32 % im Plus.

Als Beimischung werden im Depot auch Trades mit Hebelprodukten auf momentumstarke Einzelwerte sowie andere Indizes umgesetzt.
Im DAX wird ein mit der 9-Billionen-Dollar-Strategie verwandter Ansatz umgesetzt, der sich allerdings nicht nach der 200-Tage-Linie, sondern nach dem 130-Tage-Momentum richtet. Hier erfolgte der Einstieg in einen Long-Faktor-Optionsschein am 9. Dezember, als das 130-Tage-Momentum (im Chart als Linie ganz unten zu sehen) wieder in den positiven Bereich drehte. Die entsprechende Position im Faktor-Optionsschein liegt aktuell knapp 9 % im Plus.

Seit Start im Mai 2020 befindet sich das Trendfolge- und Momentum-Depot (das früher „9-Billionen-Dollar-Depot“ hieß) inzwischen mehr als 240 % im Plus.

Getragen von der positiven Stimmung an den Börsen konnten in der vergangenen Woche auch mein Score-Depot mit fundamental attraktiven Einzelaktien und das Dogs-of-the-Dow-Depot mit dividendenstarken US-Titeln auf neue Allzeithochs klettern.
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26 Kommentare
Die Tatsache, dass der Artikel die konkreten Kurse der genannten Werte nennt (S&P 500: 6.966,28 Pkt, DAX: 25.261,64 Pkt, etc.) macht ihn sehr aktuell und praxisrelevant.
Die 9-Billionen-Dollar-Strategie scheint eine interessante Möglichkeit zu sein, von Aufwärtstrends zu profitieren. Ich werde mir das genauer ansehen und prüfen, ob sie zu meiner Anlagestrategie passt.
Die Tatsache, dass der S&P 500 deutlich über dem SMA (200) liegt, ist ein starkes Signal für die Fortsetzung des Aufwärtstrends, zumindest nach dieser Strategie. Aber wie sieht es mit anderen Indikatoren aus?
Das ist ein guter Punkt. Es ist wichtig, verschiedene Indikatoren zu betrachten und nicht nur auf einen Wert zu schauen.
Die Verwendung von Hebelprodukten im Momentum-Depot birgt natürlich Risiken. Wie wird das Risiko in diesem Depot gemanagt?
Das Risikomanagement ist ein zentraler Bestandteil der Strategie, mit klaren Regeln für Positionsgrößen und Stop-Loss-Orders.
Ich bin etwas besorgt über die Abhängigkeit des Rüstungssektors von geopolitischen Konflikten. Das erscheint mir ethisch fragwürdig, auch wenn es kurzfristig profitabel sein mag.
Die Erwähnung der WKNs und ISINs ist sehr hilfreich für diejenigen, die die genannten Aktien und Indizes genauer recherchieren möchten. Das ist ein guter Service.
Die Fokussierung auf Momentum und Trendfolge ist nachvollziehbar, aber wie wird mit Fehlsignalen umgegangen, die in volatilen Märkten häufig auftreten können?
Die Tatsache, dass die US-Arbeitsmarktdaten im Dezember moderat waren und die Arbeitslosenquote leicht sank, deutet auf eine gesunde Wirtschaft hin, ohne die Erwartungen an Zinssenkungen zu zerschlagen. Das ist eine gute Balance.
Die Strategie, in ungünstigen Börsenphasen Cash zu halten, ist vernünftig. Wie wird aber genau definiert, wann eine Börsenphase als ‚ungünstig‘ gilt?
Die Tatsache, dass das Trendfolge- und Momentum-Depot seit Mai 2020 existiert, gibt einen gewissen Einblick in die langfristige Performance dieser Strategien. Wie hat sich das Depot in Bärenmärkten geschlagen?
Die Kombination aus Trendfolge und Momentum ist eine bewährte Strategie, aber die genaue Umsetzung im DAX mit dem 130-Tage-Momentum ist ungewöhnlich. Warum wurde gerade dieser Zeitraum gewählt?
Die Venezuela-Intervention als Auslöser für einen Kursanstieg bei Rüstungsaktien ist ein deutliches Beispiel dafür, wie geopolitische Ereignisse die Märkte beeinflussen können. Das ist beunruhigend.
Die positiven US-Arbeitsmarktdaten sind ein gutes Zeichen für die Weltwirtschaft, aber die Angst vor einer Rezession ist noch nicht vollständig verbannt. Die Märkte bleiben also angespannt.
Die Performance des S&P 500 ETFs, der im Mai 2025 im Rahmen der 9-Milliarden-Dollar-Strategie gehandelt wurde und jetzt über 32% im Plus liegt, ist beeindruckend. Das zeigt das Potenzial dieser systematischen Anlageansätze.
Es ist bemerkenswert, dass die Strategien auf stock3 quantitativ fundiert sind und regelbasiert ablaufen. Das nimmt Emotionen aus dem Handel und könnte zu stabileren Ergebnissen führen.
Die Abwärtsrevisionen der US-Arbeitsmarktdaten in den Vormonaten scheinen eine wichtige Nuance zu sein, die die Interpretation der aktuellen Zahlen beeinflusst. Wurde das ausreichend berücksichtigt?
Die Hoffnung auf Zinssenkungen ist ein wichtiger Faktor für die aktuelle Marktentwicklung. Aber wie wahrscheinlich sind Zinssenkungen wirklich, wenn die Inflation hartnäckig bleibt?
Ich frage mich, ob die 9-Milliarden-Dollar-Strategie auch für Privatanleger mit kleineren Portfolios zugänglich ist, oder ob sie hauptsächlich für institutionelle Anleger konzipiert wurde.
Der DAX über 25.000 Punkten ist ein bemerkenswerter Meilenstein. Mich wundert, dass die Hoffnung auf sinkende Ölpreise durch die Venezuela-Intervention so stark die Inflationserwartungen beeinflusst.
Ich bin skeptisch, ob ein Long-Faktor-Optionsschein im DAX, der auf einem 130-Tage-Momentum basiert, langfristig erfolgreich sein kann. Die Volatilität von Optionsscheinen ist nicht zu unterschätzen.
Die Rallye bei Rheinmetall, die fast 19% in einer Woche zulegte, scheint direkt mit der militärischen Intervention in Venezuela zusammenzuhängen – ist das ein nachhaltiger Treiber oder eher kurzfristige Spekulation?
Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus beidem. Geopolitische Spannungen befeuern den Rüstungssektor oft kurzfristig, aber eine langfristige Strategie ist entscheidend.
Die Performance des DAX-Optionsscheins von knapp 9% Plus ist zwar positiv, aber deutlich geringer als die des S&P 500 ETFs. Gibt es dafür eine Erklärung?
Die ‚9-Milliarden-Dollar-Strategie‘ klingt interessant, besonders die einfache Regel, über der 200-Tage-Linie zu investieren. Wie robust ist diese Strategie in verschiedenen Marktphasen wirklich?