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Freitag ist beim Bernecker Börsenkompass Portfolio Tag. Wir durchforsten unsere Empfehlungsliste, nehmen bei ausgewählten Positionen Anpassungen vor und fassen die Transaktionen der Woche zusammen. Diese Arbeit ist unerlässlich für den Erfolg an der Börse. Nehmen auch Sie sich ein paar Minuten Zeit für die Bestandspflege in Ihrem Depot.
Wir führen momentan 41 Positionen in unserer Empfehlungsliste und der durchschnittliche Buchgewinn liegt bei 63 %. In dieser Woche haben wir eine Analyse zu Venezuela veröffentlicht, einen Nachkauf getätigt, 4 Updates geliefert und ein Ziel erhöht. Letzteres hat sich als zu vorsichtig erwiesen, weshalb wir es heute direkt noch einmal erhöhen müssen. Außerdem streichen wir ein Limit und heben ein weiteres Ziel an. Betroffen sind unter anderem Chevron, Schlumberger, Halliburton., SK Hynix, Itochu, Trainline, Meta, GSK und Bayer. Lesen Sie die Details in unserem heutigen Stop&Go.
Der DAX hat seine relative Stärke aus dem Dezember auch in der ersten Woche des neuen Jahres fortgesetzt. Das neue Allzeithoch bei 25.217 Punkten und der Chartvergleich zeigt die Outperformance deutlich:

DAX Performance-Index
Nasdaq-100 Index
S&P 500
Die Entwicklungen in Venezuela spielen für die deutsche Börse keine große Rolle. Wir sind hierzulande nicht abhängig von Ölimporten aus dem südamerikanischen Land.
Hier geht es zum letzten Stop&Go.
Die Woche
Nach unserer Weihnachtspause sind wir mit einer Analyse zu den aktuellen Entwicklungen in Venezuela in das neue Jahr gestartet. Wir haben uns in diesem Artikel genauer mit den Profiteuern in den USA beschäftigt und die Auswirkungen auf Europa und Deutschland beleuchtet. Unterm Strich steht das Ergebnis, was oben unter dem Chartvergleich steht. Auch ein Grund dafür, warum der DAX neue Allzeithochs erklimmen kann.
Dienstag ging es mit einer Analyse und einem neuen Kursziel bei SK Hynix weiter. Wir sind bei dem koreanischen Speicherchiphersteller im Dezember eingestiegen und haben im Dezember eine Achterbahnfahrt im Kurs erlebt. In unserer Analyse erfahren Sie, was die Schwankungen verursacht hat, wie wir die Zukunft sehen und warum wir zufrieden damit sind, bereits vor einem Monat eingestiegen zu sein.


SK HYNIX GDR 144A/REGS 1
Ø 90 Tage
Mehr finden Sie hier. Weiter unten noch ein Nachtrag zum neuen Kursziel.
Im Marktkompass am Mittwoch hatten wir etwas besonderes: in einer viel beachteten Recherche der Nachrichtenagentur Reuters wurden die Scam-Ads Praktiken von Meta aufgedeckt. Wir haben in dem Artikel Ross und Reiter genannt. Der Chart spricht schon seit Monaten eine klare Sprache.
Am Mittwochnachmittag hat mein Kollege Georg Sures in diesem Artikel den zweiten Nachkauf bei Trainline kommentiert. Die Position ist damit komplett.


TRAINLINE PLC LS 0,01
Ø 38 Tage
Zudem gab es ein Update bei Itochu: am 30. Dezember wurde bei der japanischen Holding ein 5 zu 1 Aktiensplit durchgeführt. Damit hat sich der Kurs von 55 € auf 11€ reduziert. Das Ziel und den Einstiegskurs haben wir entsprechend angepasst.


ITOCHU
Ø 90 Tage
Gestern gab es noch zwei Updates zu laufenden Positionen. Bayer wirft Pfizer, Biontech und Moderna Patentrechtverletzungen vor und verklagen die Konkurrenten. Sollte das Erfolg haben, dürfte sich hier weiteres Potenzial ergeben. Handlungsbedarf besteht für uns aber nicht, wir sind mit unserem Knock-Out-Call schon bestens platziert.


Bayer
Ø 90 Tage
Daneben wurde GSK von Barclays auf „Underweight“ abgestuft. Wir bleiben hingegen bei Halten. Warum können Sie direkt im Artikel nachlesen.


GSK PLC
Ø 38 Tage
Kommen wir zu den Nachträgen und Änderungen von heute:
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17 Kommentare
Ein durchschnittlicher Buchgewinn von 63 % bei 41 Positionen klingt beeindruckend! Könnte man diese Positionen grob nach Branchen aufschlüsseln, um zu sehen, wo die größten Erfolge erzielt wurden?
Ich bin gespannt, wie sich die Positionen in den Öl- und Gassektor (Chevron, Schlumberger, Halliburton) angesichts der globalen Energiepreise entwickeln werden. Gibt es hier besondere Risiken, die Sie im Blick haben?
Die Achterbahnfahrt des SK Hynix-Kurses im Dezember klingt riskant. Wie haben Sie die Schwankungen bewertet und welche Faktoren haben Sie bei Ihrer Entscheidung, einzusteigen, berücksichtigt?
Der zweite Nachkauf bei Trainline deutet auf ein starkes Vertrauen in das Unternehmen hin. Können Sie erläutern, welche spezifischen Kennzahlen oder Entwicklungen diesen Nachkauf rechtfertigen?
Die Erhöhung des Ziels für eine der Positionen, weil das ursprüngliche als zu vorsichtig eingeschätzt wurde, zeigt eine dynamische Portfolioverwaltung. Wie oft überprüfen Sie Ihre Ziele generell?
Der Aktiensplit bei Itochu von 5 zu 1, der den Kurs von 55 € auf 11 € reduzierte, ist eine klare Kursanpassung. Haben Sie die Auswirkungen dieses Splits auf die Volatilität der Aktie beobachtet?
Das Streichen eines Limits und Anheben eines Ziels finden ich mutig. Können Sie erklären, welches Limit gestrichen wurde und warum Sie zu diesem Schritt gekommen sind?
GSK und Bayer sind im Portfolio vertreten. Wie schätzen Sie die aktuellen Herausforderungen in der Pharmabranche ein und welche Erwartungen haben Sie an diese beiden Positionen?
Die Tatsache, dass Sie 41 Positionen verfolgen, deutet auf eine breite Diversifikation hin. Ist das ein bewusster Ansatz, um Risiken zu minimieren, oder gibt es andere Gründe dafür?
Die Outperformance des DAX gegenüber dem Nasdaq-100 und dem S&P 500, wie im Chartvergleich dargestellt, ist bemerkenswert. Welche Faktoren tragen Ihrer Meinung nach hauptsächlich zu dieser relativen Stärke bei?
Ich finde es gut, dass Sie die Entwicklungen in Venezuela analysieren, auch wenn diese für den DAX direkt keine große Rolle spielen. Die Analyse der Profiteure in den USA ist ein wichtiger Aspekt, der oft übersehen wird.
Ein neues Allzeithoch beim DAX bei 25.217 Punkten ist ein positives Signal. Glauben Sie, dass dieser Aufwärtstrend nachhaltig ist oder kurzfristigen Spekulationen geschuldet ist?
Die relative Stärke des DAX im Vergleich zu US-Indizes deutet auf eine gewisse Nachhaltigkeit hin, aber natürlich spielen auch globale Ereignisse eine Rolle.
Chevron, Schlumberger und Halliburton werden erwähnt. Inwiefern beeinflussen die Entwicklungen in Venezuela diese Unternehmen, auch wenn Deutschland nicht direkt von Ölimporten abhängig ist?
Die Erwähnung der Scam-Ads bei Meta durch Reuters ist besorgniserregend. Wie schätzen Sie die Auswirkungen dieser Praktiken auf das Vertrauen der Nutzer in die Plattform ein, und welche Konsequenzen könnten sich für Meta ergeben?
Die Erwähnung von Meta im Zusammenhang mit Scam-Ads ist alarmierend. Wie bewerten Sie das Risiko, dass solche Praktiken sich negativ auf die gesamte Werbeindustrie auswirken?
Die Analyse zu Venezuela und deren Auswirkungen auf den DAX erscheint mir zunächst überraschend. Könnten Sie die Verbindung zwischen den beiden noch etwas detaillierter erläutern?