Weltwirtschaft
Amtliche Entscheidungen mit Wirkung auf Märkte: Handelspolitik, Sanktionen, Notenbanken, Rohstoffe.
Das Weiße Haus reagiert auf kanadische Vergeltungszölle mit fünf Proklamationen: Einfuhrverbote für bestimmte Waren und eine Neufassung der Zölle vom Juli.
Das Weiße Haus hat die Liste kanadischer Waren überarbeitet, die von den Zusatzzöllen im Autohandel betroffen sind. Manche Produkte kommen neu hinzu, andere fallen heraus – wirksam ab 15. September 2026.
Nach dem Abbruch der Handelsgespräche und neuen kanadischen Vergeltungszöllen hat Präsident Trump fünf Proklamationen unterzeichnet, die bestimmte kanadische Waren mit Einfuhrverboten belegen und die Zolllisten vom Juli neu ordnen.
Wer der kanadischen Regierung Software verkaufen will, muss auf einer Liste stehen. Predictiv AI steht jetzt darauf – auf allen Stufen. Der Titel ist in Frankfurt handelbar.
Washington belegte kanadischen Alkohol, Milcherzeugnisse und Kraftfahrzeuge mit einem Zoll von 50 Prozent – und setzte ihn einen Tag vor dem Wirksamwerden für drei Tage aus. Seither steht im Federal Register nichts mehr dazu. Ottawa zahlt seinen Betrieben unterdessen weiter Zollhilfen aus.
Destatis meldet für Juli 2026 den stärksten monatlichen Rückgang der realen Einzelhandelsumsätze seit Langem. Im Jahresvergleich zeigt sich eine Kluft zwischen realer und nominaler Entwicklung.
Der deutsche Dienstleistungssektor hat im Juni 2026 real 1,7 Prozent weniger Umsatz gemacht als im Mai. Im Jahresvergleich sinkt der reale Umsatz, während der nominale Wert zulegt.
Die EU-Kommission hat Leitlinien zur Anwendung von Artikel 102 AEUV beschlossen. Sie betreffen missbräuchliches Verdrängungsverhalten marktbeherrschender Unternehmen.
Die EU-Kommission hat Deutschlands Kapazitätsmechanismus mit geschätzten Kosten von bis zu 35,2 Milliarden Euro genehmigt. Verträge laufen bis zu 15 Jahre, neue Gaskraftwerke müssen wasserstofffähig sein.
Das Weiße Haus hat eine Ölvereinbarung mit Venezuela bestätigt: 100 Jahre Kontrolle über 17 Ölfelder, eine Beteiligung des Kriegsministeriums und feste Abnahmerechte für das Außenministerium.
Drei große Aktienindizes erreichten am 7. August 2026 zeitgleich neue historische Schlussstände – der DAX über 26.300 Punkten, der S&P 500 über 7.700 Punkten.
Der Goldpreis legte am 5. August 2026 an einem einzigen Handelstag um 5,04 Prozent zu. Ein Blick in die eigene Kurshistorie seit 2005 zeigt, wie außergewöhnlich diese Bewegung war.
