Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die Produktionszahlen für Lebkuchen in Deutschland für das Jahr 2025 vorgelegt. Demnach wurden hierzulande gut 72.800 Tonnen des Weihnachtsgebäcks hergestellt. Das ist der niedrigste Wert der vergangenen sieben Jahre und entspricht einem Rückgang von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2024 waren es nach Angaben der Behörde noch gut 81.000 Tonnen.
Nach den Daten von Destatis entfiel 2025 mehr als ein Drittel der Produktion, konkret 36 Prozent, auf die Monate Juli bis September.
Exportmärkte
Deutschland exportierte im Jahr 2025 knapp 20.000 Tonnen Lebkuchen, den Großteil davon ins europäische Ausland. Wichtigste Abnehmer waren laut Statistischem Bundesamt Österreich mit 4.200 Tonnen, Polen mit 3.700 Tonnen und Frankreich mit 2.100 Tonnen. Außerhalb Europas gingen deutsche Lebkuchen vor allem in die Vereinigten Staaten (1.100 Tonnen), nach Australien (400 Tonnen) und nach Brasilien (300 Tonnen).
Die Behörde weist darauf hin, dass sich die Ausfuhren zeitlich stark konzentrierten: 89 Prozent der Exporte fanden 2025 in einem bestimmten Zeitraum statt. Mit 24 beziehungsweise 25 Prozent der Gesamtausfuhrmenge entfiel in diesen Monaten knapp die Hälfte, nämlich 49 Prozent, aller Lebkuchen-Exporte.
Importe
Nach Deutschland importiert wurden 2025 insgesamt gut 10.000 Tonnen Lebkuchen. Der Großteil davon, 53 Prozent beziehungsweise 5.300 Tonnen, kam aus Polen. Weitere jeweils 11 Prozent der Importe, entsprechend je 1.100 Tonnen, stammten aus Italien und der Ukraine.
DAX notierte an diesem Tag bei 25.259,90.

