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Hier sind die Resultate der gründlichen Untersuchung der Commerzbank-Aktie durch Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank).
Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Commerzbank auf „Hold“ mit einem Kursziel von 13,60 Euro belassen. Nach den jüngsten Kursverlusten der Aktie sieht Analyst Michael Christodoulou wenig Spielraum für eine Wiederaufnahme des vorherigen Aufwärtstrends. Denn die Profitabilität des Geldhauses werde sich in den kommenden Jahren nur marginal erhöhen, so der Experte in einer am Donnerstag vorliegenden Studie.
Zwischen Kursziel und Realität: Die Commerzbank-Aktie im Detail am Tag der Analyse
Die Commerzbank-Aktie stand in der XETRA-Sitzung um 09:05 Uhr 2,2 Prozent im Minus bei 12,42 EUR. Also hat der Anteilsschein noch Spielraum von 9,54 Prozent nach oben gerechnet zum festgelegten Kursziel. Die Anzahl der bisher gehandelten Commerzbank-Aktien beläuft sich auf 318.038 Stück. Auf Jahressicht 2024 stieg der Anteilsschein um 18,3 Prozent. Die Vorlage der Q3 2024-Finanzergebnisse wird für den 06.11.2024 terminiert.
HAMBURG (dpa-AFX Analyser) / Redaktion finanzen.net
Veröffentlichung der Original-Studie: 08.08.2024 / 05:18 / GMT
Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 08.08.2024 / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben
Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.
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Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
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30 Kommentare
Die Analyse von Berenberg scheint sich auf kurzfristige Trends zu konzentrieren; berücksichtigt sie auch langfristige strategische Initiativen der Commerzbank?
Die Studie wurde am 8. August veröffentlicht, und die erste Weitergabe erfolgte ebenfalls an diesem Tag – wie aktuell sind die Daten angesichts der Volatilität des Marktes?
Die Studie erwähnt die Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten. Wo kann man diese Informationen genau einsehen, um die Unabhängigkeit der Analyse besser beurteilen zu können?
Ein Aufwärtspotenzial von 9,54 Prozent klingt nicht besonders aufregend. Im Vergleich zu anderen Aktien im Portfolio erscheint die Commerzbank derzeit eher unauffällig.
Die Erwähnung der Offenlegungspflichten gemäß § 85 Abs. 1 WpHG ist wichtig, um die Unabhängigkeit der Analyse zu gewährleisten und Interessenkonflikte transparent zu machen.
Ich bin kein Finanzexperte, aber die Formulierung „wenig Spielraum für eine Wiederaufnahme des vorherigen Aufwärtstrends“ klingt nach einer klaren Warnung vor zu hohen Erwartungen.
Das stimmt, die Wortwahl ist sehr zurückhaltend und deutet auf eine vorsichtige Einschätzung hin.
Ein Kursverlust von 2,2 Prozent zum Zeitpunkt der Analyse ist beachtlich; hat dieser Rückgang die Einschätzung von Berenberg beeinflusst?
Mich wundert, dass Analyst Christodoulou von Berenberg Bank nur eine marginale Erhöhung der Profitabilität erwartet, während die Aktie in diesem Jahr bereits um fast 20% gestiegen ist – gibt es hier versteckte Risiken?
Ich habe in der Vergangenheit mit Commerzbank-Aktien gehandelt. Die geringe erwartete Profitabilitätssteigerung ist besorgniserregend, da dies in der Vergangenheit ein Problem war.
Das ist ein wichtiger Punkt. Die historische Performance sollte bei der Bewertung der zukünftigen Aussichten berücksichtigt werden.
Mich wundert, dass die Analyse so kurz nach dem letzten Bericht veröffentlicht wurde. Gibt es spezifische Ereignisse, die diese Neubewertung ausgelöst haben, oder ist es eine routinemäßige Überprüfung?
Ein Kursziel von 13,60 Euro bedeutet ein Aufwärtspotenzial von etwa 9,54 Prozent zum Zeitpunkt der Analyse; ist das realistisch, wenn man die aktuelle Marktlage betrachtet?
Berenberg hat die Studie am 08.08.2024 veröffentlicht. Wie schnell werden solche Analysen in der Regel von Investoren umgesetzt, oder ist es eher ein langfristiger Indikator?
Michael Christodoulou erwartet nur eine marginale Erhöhung der Profitabilität; könnte das bedeuten, dass die Commerzbank Schwierigkeiten hat, mit anderen Großbanken zu konkurrieren, die höhere Wachstumsraten aufweisen?
Ich finde es gut, dass der Artikel auch auf Hebelprodukte hinweist, aber für Privatanleger sind diese oft zu riskant, besonders mit einem Hebel zwischen 2 und 20.
Ist der Rückgang der Aktie am 08.08.2024 ein Indikator für eine bevorstehende Korrektur, oder handelt es sich lediglich um eine kurzfristige Schwankung?
Es ist schwer zu sagen, ob es sich um eine Korrektur handelt. Der Markt reagiert oft überempfindlich auf kurzfristige Nachrichten.
Die Tatsache, dass bereits 318.038 Aktien gehandelt wurden, deutet auf ein gewisses Interesse, aber auch auf eine gewisse Unsicherheit bei den Anlegern hin, oder?
Die Commerzbank hat in den letzten Jahren einige Restrukturierungen durchlaufen. Spielt das bei der Bewertung der zukünftigen Profitabilität eine Rolle, oder sind die Auswirkungen bereits eingepreist?
Die Commerzbank-Aktie notierte zum Zeitpunkt der Analyse bei 12,42 EUR. Ist das ein guter Einstiegspunkt, oder sollte man auf weitere Kurskorrekturen warten, wie Berenberg andeutet?
Die Erwähnung von Knock-outs mit einem Hebel zwischen 2 und 20 ist interessant. Ist das ein Zeichen dafür, dass Berenberg eine erhöhte Volatilität bei der Commerzbank-Aktie erwartet?
Es wäre interessant zu wissen, welche konkreten Faktoren Berenberg dazu veranlassen, an einer nur marginalen Profitabilitätssteigerung festzuhalten, anstatt von einem stärkeren Wachstum auszugehen.
Ich habe in Commerzbank investiert und hoffe, dass die Q3-Ergebnisse am 6. November die Erwartungen übertreffen und den Analysten von Berenberg möglicherweise überraschen.
Die Beibehaltung der „Hold“-Einstufung trotz des Jahresanstiegs von 18,3 Prozent erscheint vorsichtig, besonders im Hinblick auf die bevorstehende Veröffentlichung der Q3-Finanzergebnisse am 6. November.
Die Information, dass die Studie von dpa-AFX Analyser stammt, gibt dem Artikel zusätzliche Glaubwürdigkeit, da dpa eine renommierte Nachrichtenagentur ist.
Die Beibehaltung der „Hold“-Einstufung trotz eines Kursanstiegs von 18,3 Prozent im Jahresverlauf 2024 erscheint vorsichtig, fast schon pessimistisch – was sind die Hauptgründe für diese Zurückhaltung?
Die Analyse von Berenberg scheint sich stark auf die Profitabilität zu konzentrieren. Werden andere Faktoren, wie z.B. regulatorische Änderungen, ausreichend berücksichtigt?
Ich bin etwas skeptisch, ob die Commerzbank den vorherigen Aufwärtstrend ohne signifikante Veränderungen in der Profitabilität wieder aufnehmen kann, wie der Analyst vermutet.
Ich bin gespannt auf die Vorlage der Q3 2024-Finanzergebnisse am 06.11.2024. Werden diese die Erwartungen von Berenberg bestätigen oder widerlegen?